Soppressata auswählen
Soppressata di Calabria bringt eine feste, würzige und pfeffrige Note ein. Eine mildere Soppressata oder feste luftgetrocknete Salami macht die Füllung weniger pfeffrig und weniger regionaltypisch.
Lasagne aus Kalabrien
Festliche kalabrische Ofenpasta aus frischen Lasagneblättern, kräftigem Lammragù, Artischockenpassata, Erbsen, Soppressata und CaciocavalloItalienischer Pasta-filata-Käse mit charakteristischer gebundener Form..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese kleinen, gestürzten Lasagne-Sformatini verbinden selbstgemachte Pasta mit würzigem Lammragù, grünen Erbsen, Soppressata und schmelzendem Caciocavallo. Die samtige Artischockenpassata wird erst beim Anrichten ergänzt und bringt Frische und eine leicht herbe Note in das reichhaltige Ofengericht.
Beim Anschneiden treffen zarte, weiche Pastaschichten auf saftiges Lammragù, würzige Soppressata und geschmolzenen Caciocavallo. Die Oberfläche ist leicht goldbraun, während die warme Artischockenpassata cremig, grünlich und fein herb schmeckt.
Schritt für Schritt
Semola, Weizenmehl und das Salz für den Teig auf der Arbeitsfläche mischen und eine Mulde formen. Eier und Olivenöl hineingeben, mit einer Gabel verrühren und anschließend 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Den Teig abdecken und 60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich ohne Risse dehnen.
20 g Olivenöl in einem schweren Topf erhitzen. Zwiebel, Sellerie und Knoblauch bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten. Das gehackte Lamm dazugeben und 6 bis 8 Minuten unter Rühren anbraten, bis es leicht gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, aber nicht dunkel gebräunt; das Lamm ist außen leicht gebräunt.
Wichtig: Rohes Lamm getrennt von verzehrfertigen Zutaten verarbeiten und danach Hände sowie Arbeitsfläche gründlich reinigen.
Den Weißwein angießen und vollständig einkochen lassen. Geschälte Tomaten, Lorbeerblatt und Rosmarinzweig hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und 50 bis 60 Minuten offen bei niedriger Hitze köcheln lassen. Das Ragù soll sämig und nicht wässrig sein. Lorbeerblatt und Rosmarinzweig entfernen.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist eingedickt, glänzend und hält beim Umrühren kurz eine Spur am Topfboden.
Wichtig: Das Lammragù vollständig durchgaren und bis zum Schichten heiß halten.
Stiele, harte Außenblätter und die Spitzen der ArtischockenEssbarer Blütenstand mit fleischigem Boden und zarten unteren Hüllblättern. entfernen. Das Heu aus den Böden kratzen und die Artischocken vierteln. Sechs dünne Streifen für das spätere Anrichten beiseitelegen.
Daran erkennst du es: Die Artischockenböden sind sauber von harten Blättern und Heu befreit.
Die übrigen Artischocken in leicht gesalzenem Wasser 5 Minuten blanchieren und abtropfen lassen. 20 g Olivenöl erhitzen, die Zwiebel darin 4 Minuten weich dünsten. Artischocken und 100 ml Wasser hinzufügen, zugedeckt 12 bis 15 Minuten schmoren und anschließend fein pürieren. Die Passata mit Salz abschmecken und warm halten.
Daran erkennst du es: Die Artischocken sind weich genug zum feinen Pürieren; die Passata ist glatt und cremig.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit beim Pürieren vorsichtig und in kleinen Mengen verarbeiten.
Die Erbsen in einem Teil des gesalzenen Kochwassers 5 Minuten garen, abgießen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Erbsen sind gar, aber noch grün und leicht bissfest.
Den Pastateig in vier Portionen teilen und mit der Nudelmaschine oder einem langen Nudelholz dünn auf etwa 1 bis 1,5 mm ausrollen. Kreise von ungefähr 8 cm Durchmesser ausstechen. Pro Förmchen werden drei bis vier Kreise benötigt. Teigreste in kurze Streifen schneiden; sie können als zusätzliche mittlere Pastaschicht verwendet werden.
Daran erkennst du es: Die Teigblätter sind dünn, biegsam und ohne trockene Ränder.
Das restliche Kochwasser mit dem Salz aufkochen. Die Pastakreise portionsweise 1 bis 2 Minuten blanchieren, bis sie biegsam sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und nebeneinander auf ein sauberes, leicht feuchtes Küchentuch legen.
Daran erkennst du es: Die Kreise sind biegsam, aber nicht zerfallen oder klebrig.
Wichtig: Beim Herausheben aus dem kochenden Wasser auf Spritzwasser und heiße Dämpfe achten.
Die Förmchen mit einem Teil der Butter ausstreichen. In jedes Förmchen einen kleinen Löffel Ragù geben. Darauf Pasta, Ragù, einige Erbsen, Soppressata, Caciocavallo und etwas Parmesan schichten. Dies wiederholen, bis die Förmchen fast gefüllt sind. Mit einem Pastakreis abschließen, etwas Ragù daraufgeben und mit dem restlichen Parmesan sowie kleinen Butterstückchen belegen.
Daran erkennst du es: Die Förmchen sind kompakt, fast bis zum Rand gefüllt und mit Pasta abgeschlossen.
Die Förmchen auf ein Backblech stellen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht goldbraun ist. Anschließend 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht goldbraun und der Käse geschmolzen.
Wichtig: Förmchen und Backblech sind sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Die Sformatini vorsichtig auf Teller stürzen und mit der warmen Artischockenpassata umgeben. Mit den beiseitegelegten Artischockenstreifen servieren.
Daran erkennst du es: Die Sformatini stehen aufrecht, die Schichten bleiben zusammen und die Passata ist warm.
Gut zu wissen
Soppressata di Calabria bringt eine feste, würzige und pfeffrige Note ein. Eine mildere Soppressata oder feste luftgetrocknete Salami macht die Füllung weniger pfeffrig und weniger regionaltypisch.
Caciocavallo schmilzt kräftig und bringt einen charaktervollen süditalienischen Käsegeschmack. Provolone dolce ist milder und schmilzt etwas weicher.
Die harten Außenblätter, Spitzen und das Heu müssen entfernt werden. Die sauberen Böden und Herzen ergeben nach dem Schmoren eine glatte Passata.
Die Füllung wird weniger pfeffrig und etwas weniger regionaltypisch.
Im gleichen Arbeitsschritt zerbröseln und in den Schichten verwenden.
Der Käse schmeckt milder und schmilzt etwas weicher.
In kleine Würfel schneiden und wie Caciocavallo zwischen die Pastaschichten geben.
Das Ragù offen köcheln lassen, bis es sämig ist und am Topfboden kurz eine Spur hält.
Vor dem Schichten ohne Deckel weiter einkochen lassen.
Die Kreise nebeneinander auf ein leicht feuchtes Tuch legen und nur 1 bis 2 Minuten blanchieren.
Die Kreise vorsichtig mit etwas Wasser voneinander lösen.
Nach dem Backen 5 Minuten ruhen lassen und die Füllung gleichmäßig verteilen.
Die gelösten Schichten auf dem Teller anrichten und mit Passata servieren.
Die Artischocken gründlich putzen und nur weiche Böden und Herzen verwenden.
Die Passata fein passieren und mit etwas zusätzlicher Flüssigkeit sowie Salz ausbalancieren.
Caciocavallo durch Provolone dolce ersetzen, wenn ein weicherer und milderer Käsegeschmack gewünscht ist.
Die Wurst aus der Füllung weglassen, damit Lammragù, Erbsen und Käse stärker im Vordergrund stehen.
Das Ragù und die Artischockenpassata können bis zu 24 Stunden vorher zubereitet und gekühlt werden. Den Pastateig ebenfalls abgedeckt kalt lagern und vor dem Ausrollen kurz temperieren. Die Sformatini möglichst erst kurz vor dem Backen schichten.
Ragù, Passata und gebackene Sformatini getrennt oder gut abgedeckt im Kühlschrank lagern. Die Artischockenpassata vor dem Servieren langsam erwärmen.
Gekochte Speisen nach dem Abkühlen zügig kühlen und nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Ragù und Passata getrennt einfrieren. Die ungebackenen, geschichteten Sformatini nur gut verpackt einfrieren, wenn die Förmchen dafür geeignet sind.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend vollständig durchwärmen beziehungsweise nach Anleitung backen.
Die Pasta kann nach dem Einfrieren etwas weicher werden; frisch zubereitet ist die Textur am besten.
Häufig gefragt
Eine milde Soppressata oder eine feste luftgetrocknete Salami eignet sich als Ersatz. Die Füllung wird dadurch weniger pfeffrig und etwas weniger regionaltypisch.
Provolone dolce ist eine passende Alternative. Er schmeckt milder und schmilzt etwas weicher.
Ja. Die Teigkreise können nach dem Ausrollen portionsweise blanchiert und nebeneinander auf einem leicht feuchten Küchentuch bereitgelegt werden. Sie sollten nicht übereinanderkleben.
Gebackene Sformatini halten sich gut abgedeckt bis zu drei Tage im Kühlschrank. Zum Servieren im Ofen vollständig erwärmen und die Artischockenpassata separat erhitzen.
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