Grappa im Teig
Grappa ist ein italienischer Tresterbrand. Er wird hier direkt in den Teig eingearbeitet und gibt dem Gebäck ein feines, charakteristisches Aroma.
Frittiertes Karnevalsgebäck aus Venetien
Hauchdünne venezianische Karnevalsgebäcke aus frittierten Teigblättern mit Zitronennote und Puderzucker.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Galani sind hauchdünne, knusprig ausgebackene Teigbänder aus Venetien. Der feste Teig wird sehr dünn ausgerollt, in Streifen oder Rauten geschnitten, mittig geschlitzt und kurz frittiert. Frisch frittiert und noch warm mit Puderzucker bestäubt, entwickeln sie eine leicht blasige, zarte Knusprigkeit.
Sehr dünn, leicht blasig und splittrig-knusprig mit zarter Zitronennote, feiner Süße und einem milden Aroma von Grappa und trockenem Weißwein.
Schritt für Schritt
Mehl, Zucker und Salz in der Rührschüssel mischen. Eier, abgekühlte Butter, GrappaItalienischer Tresterbrand, der aus vergorenem und destilliertem Traubentrester hergestellt wird., Weißwein und ZitronenschaleDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt. dazugeben. Alles zunächst mit einer Gabel, dann mit den Händen zu einem glatten, eher festen Teig verkneten. Den Teig etwa 8 bis 10 Minuten weiterarbeiten, bis er geschmeidig ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, fest und geschmeidig.
Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und 45 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Während dieser Zeit entspannt sich das Klebergerüst, sodass sich der Teig anschließend dünner ausrollen lässt.
Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der Ruhezeit deutlich leichter auszurollen.
Den Teig in vier Portionen teilen. Jede Portion auf einer leicht bemehlten Fläche mit dem Nudelholz sehr dünn ausrollen, möglichst etwa 1 mm stark. Alternativ portionsweise in einer Nudelmaschine ausrollen.
Daran erkennst du es: Die Teigplatten sind sehr dünn und gleichmäßig, ohne zu reißen.
Die Teigplatten in Streifen oder Rauten von etwa 4 bis 5 cm Breite und 15 bis 20 cm Länge schneiden. In die Mitte jedes Stücks einen kurzen Längsschlitz schneiden. Die Teigstücke bis zum Frittieren locker auf ein bemehltes Tuch legen.
Daran erkennst du es: Alle Stücke sind gleichmäßig dünn geschnitten und liegen locker nebeneinander.
Das Öl in einem hohen, weiten Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Die Galani portionsweise hineingeben, damit die Temperatur nicht zu stark fällt. Die dünnen Teigstücke jeweils etwa 30 bis 60 Sekunden frittieren, einmal wenden und herausnehmen, sobald sie hell goldgelb sind und kleine Blasen bilden. Für die gesamte Menge etwa 20 Minuten einplanen.
Daran erkennst du es: Die Galani sind hell goldgelb, leicht blasig und knusprig.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und niemals unbeaufsichtigt lassen. Bei einem Fettbrand kein Wasser verwenden.
Die Galani mit der Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm oder lauwarm mit Puderzucker bestäuben und frisch servieren.
Daran erkennst du es: Das Gebäck ist abgetropft und noch warm oder lauwarm.
Wichtig: Die frisch frittierten Galani vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da sie sehr heiß sein können.
Gut zu wissen
Grappa ist ein italienischer Tresterbrand. Er wird hier direkt in den Teig eingearbeitet und gibt dem Gebäck ein feines, charakteristisches Aroma.
Beim Abreiben der Bio-Zitrone möglichst nur die gelbe äußere Schale verwenden, da die weiße Innenhaut bitter schmecken kann.
Ein neutrales Pflanzenöl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl lässt die Zitronen- und Grappanoten des Gebäcks im Vordergrund.
Das Aroma wird milder und weniger charakteristisch, die Teigkonsistenz bleibt ähnlich.
Den Grappa durch dieselbe Menge trockenen Weißwein ersetzen und gemeinsam mit dem bereits vorgesehenen Weißwein zum Teig geben.
Die Ruhezeit einhalten und die Teigplatten möglichst etwa 1 mm dünn ausrollen.
Bereits geschnittene, noch ungegarte Stücke vorsichtig weiter ausrollen, sofern sie nicht reißen.
Die Öltemperatur zwischen 170 und 175 °C halten und portionsweise frittieren.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn das Öl wieder die Zieltemperatur erreicht hat.
Die Temperatur mit einem Küchenthermometer kontrollieren und die Hitze bei Bedarf reduzieren.
Die Hitze sofort reduzieren und die nächste Charge erst bei stabiler Temperatur frittieren.
Die geschnittenen Stücke locker auf ein bemehltes Tuch legen und in kleinen Chargen frittieren.
Verklebte ungegarte Stücke vorsichtig trennen; im Öl nur einzelne Stücke einlegen.
Häufig gefragt
Weizenmehl Type 405 oder Type 550 eignet sich. Wichtig ist vor allem, den Teig nach der Ruhezeit sehr dünn auszurollen.
Ja. Grappa kann durch dieselbe Menge trockenen Weißwein ersetzt werden. Das Aroma wird dadurch etwas milder.
Die Teigplatten sollten möglichst etwa 1 mm dünn sein. Je dünner und gleichmäßiger der Teig, desto zarter und knuspriger werden die Galani.
Am besten schmecken sie frisch frittiert, noch warm oder lauwarm, mit Puderzucker bestäubt.
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