Getrocknete Cannellini-Bohnen
Die Bohnen werden vor dem Garen eingeweicht und anschließend langsam gegart, bis sie weich sind, aber noch ihre Form behalten.
Bohnen-Eintopf aus Kampanien
Würziger, sämiger Bohneneintopf aus Kampanien mit getrockneten Cannellini-Bohnen, Tomaten, Sellerie, Knoblauch und Oregano. Geröstete Scheiben rustikalen Brots nehmen den aromatischen Tomatensud auf.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fagioli alla maruzzara ist ein warmes Bohnengericht aus Kampanien, besonders aus der napolitanischen Küche. Eingeweichte Cannellini-Bohnen werden zunächst weich gegart und anschließend mit Tomaten, Sellerie, Knoblauch und Oregano geschmort, bis ein kräftiger Sud entsteht, der die Bohnen sämig umhüllt. Dazu passt rustikales Brot, außen knusprig geröstet und innen noch etwas weich.
Die Bohnen sind weich und cremig, behalten aber ihren Biss. Der Tomatensud schmeckt würzig, leicht pikant und aromatisch nach Sellerie, Knoblauch und Oregano. Das Brot ist außen knusprig und innen noch etwas weich.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Cannellini-Bohnen in die große Schüssel geben, mit reichlich kaltem Wasser bedecken und 8–12 Stunden einweichen lassen. Anschließend im Sieb abgießen und gründlich abspülen.
Die eingeweichten Bohnen mit 2 l frischem kaltem Wasser in den großen Topf geben. Aufkochen, den entstehenden Schaum abnehmen und bei kleiner Hitze 60–90 Minuten sanft garen, bis die Bohnen weich sind, aber noch ihre Form behalten. Das Salz erst in den letzten 15 Minuten zugeben. 250 ml Kochwasser abmessen, danach die Bohnen abgießen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich, behalten aber ihre Form.
Wichtig: Beim Abnehmen des Schaums und beim Abgießen vorsichtig mit der heißen Flüssigkeit umgehen.
Den Sellerie sehr fein würfeln und den Knoblauch in feine Scheiben schneiden. 2 EL Olivenöl in dem breiten Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Sellerie und Knoblauch 3–4 Minuten anschwitzen, ohne sie stark zu bräunen. Das zerbröselte Peperoncino oder die Chiliflocken kurz unterrühren.
Daran erkennst du es: Sellerie und Knoblauch sind weich und aromatisch, aber kaum gebräunt.
Die geschälten Tomaten in den Topf geben und mit dem Kochlöffel zerkleinern. 100 ml Wasser angießen und leicht salzen. Den Tomatensud etwa 20 Minuten offen köcheln lassen, bis er etwas eingedickt ist.
Daran erkennst du es: Der Tomatensud ist leicht eingedickt und nicht mehr wässrig.
Die gegarten Bohnen, den Oregano, den Pfeffer und 250 ml Bohnen-Kochwasser in den Tomatensud geben. Alles bei kleiner Hitze 25–30 Minuten schmoren lassen und gelegentlich vorsichtig umrühren. Für eine sämigere Konsistenz eine kleine Kelle Bohnen im Topf zerdrücken. Falls der Eintopf zu dick wird, etwas weiteres Bohnen-Kochwasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Der Sud umhüllt die Bohnen und die gewünschte Sämigkeit ist erreicht.
Während die Bohnen schmoren, die Brotscheiben in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten jeweils 2–3 Minuten rösten. Das Brot soll außen knusprig und innen noch etwas weich sein.
Daran erkennst du es: Die Brotscheiben sind außen knusprig und innen noch leicht weich.
Die Fagioli alla maruzzara mit Salz abschmecken, auf vier tiefe Teller verteilen und mit dem restlichen Olivenöl beträufeln. Mit den gerösteten Brotscheiben sofort servieren.
Daran erkennst du es: Der Eintopf ist würzig abgeschmeckt und der Sud umhüllt die Bohnen.
Gut zu wissen
Die Bohnen werden vor dem Garen eingeweicht und anschließend langsam gegart, bis sie weich sind, aber noch ihre Form behalten.
Für die pikante Würze entweder ein kleines getrocknetes Peperoncino oder ½ TL Chiliflocken verwenden.
Vom gesamten Olivenöl werden 2 EL zum Anschwitzen, 1 EL zum Rösten des Brots und das restliche Öl zum Beträufeln beim Servieren verwendet.
Die Bohnen vollständig mit Wasser bedecken und 8–12 Stunden einweichen lassen. Anschließend bei kleiner Hitze weitergaren, bis sie weich sind.
Die Bohnen mit etwas heißem Wasser weitergaren, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben.
Sellerie und Knoblauch bei niedriger bis mittlerer Hitze anschwitzen und nur leicht weich werden lassen.
Falls der bittere Geschmack stark ist, die angebrannten Aromaten entfernen und mit frischen Aromaten neu beginnen.
Das Kochwasser abmessen und beim Schmoren zunächst nur die angegebene Menge verwenden.
Bei zu dickem Eintopf etwas weiteres Bohnen-Kochwasser ergänzen; bei zu dünnem Eintopf ohne Deckel weiter schmoren lassen.
Häufig gefragt
Die getrockneten Bohnen werden 8–12 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht, bevor sie gegart werden. Dadurch können sie anschließend gleichmäßiger weich werden.
Während des Schmorens eine kleine Kelle Bohnen direkt im Topf zerdrücken. Der dabei austretende Bohnenanteil bindet den Tomatensud.
Im Rezept ist eine der beiden Varianten vorgesehen: entweder ein kleines getrocknetes Peperoncino oder ½ TL Chiliflocken.
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