Wildfenchel einkaufen
Wildfenchel ist saisonal auf gut sortierten Märkten und in italienischen Feinkostläden erhältlich. Getrockneter Wildfenchel aus dem Gewürzhandel eignet sich ebenfalls.
Contorno aus den Marken
Eine eigenständige Gemüsebeilage aus den Marken mit frischen Favabohnen, Bietola, Wildfenchel und Guanciale, langsam im Topf geschmort.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bagiana marchigiana ist ein schlichtes Contorno aus den Marken mit frischen Favabohnen und Bietola, dem italienischen Mangold. Wildfenchel und Guanciale geben der Gemüsebeilage ein herzhaftes, aromatisches Profil, während sie langsam im Topf schmort, bis die Bohnen weich sind und ihre Form behalten.
Weiche Favabohnen und zarter Mangold werden von einer leicht reduzierten, herzhaften Schmorsauce umhüllt. Guanciale sorgt für würzige Tiefe, während der Wildfenchel eine aromatische, fein anisartige Note ergänzt.
Schritt für Schritt
Die Favabohnen aus den Schoten lösen. Den Mangold gründlich waschen, die Stiele von den Blättern trennen und beides in etwa 2 cm breite Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Das Olivenöl in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Guanciale und Zwiebel hineingeben und 5 bis 6 Minuten anschwitzen, bis die Zwiebel weich ist und der Guanciale etwas Fett abgegeben hat.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, ohne stark zu bräunen, und der Guanciale hat etwas Fett abgegeben.
Favabohnen und Wildfenchel hinzufügen und alles 2 Minuten unter Rühren anbraten.
Daran erkennst du es: Die Favabohnen sind mit dem aromatischen Fett überzogen und der Wildfenchel duftet deutlich.
Die Mangoldstiele und das Wasser einrühren, zunächst einen Teil des Salzes verwenden und einmal aufkochen lassen. Den Topf abdecken und 10 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Mangoldstiele beginnen weich zu werden, während die Favabohnen noch ihre Form behalten.
Die Mangoldblätter unterheben, den Topf wieder abdecken und alles weitere 20 bis 25 Minuten bei niedriger Hitze schmoren. Zwischendurch zwei- bis dreimal vorsichtig umrühren.
Daran erkennst du es: Die Favabohnen sind weich, behalten aber ihre Form, und die Mangoldblätter sind zusammengefallen und zart.
Den Deckel abnehmen und die Bagiana bei Bedarf 3 bis 5 Minuten einkochen lassen, bis nur noch wenig Flüssigkeit im Topf bleibt. Mit schwarzem Pfeffer und dem restlichen Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Nur noch wenig Flüssigkeit bleibt im Topf und die Aromen sind konzentriert.
Die Bagiana marchigiana warm als eigenständiges Contorno servieren.
Gut zu wissen
Wildfenchel ist saisonal auf gut sortierten Märkten und in italienischen Feinkostläden erhältlich. Getrockneter Wildfenchel aus dem Gewürzhandel eignet sich ebenfalls.
Guanciale ist luftgetrocknete Schweinebacke. Er gibt beim Anschwitzen kräftiges Aroma und Fett an den Ansatz ab.
Bei Bietola werden die festeren Stiele und die zarteren Blätter getrennt verarbeitet, damit beides gleichmäßig gart.
Die Würze wird milder und weniger wildfenchelig.
Den Wildfenchel durch fein gehackte Fenchelwedel ersetzen und diese wie im Rezept zusammen mit den Favabohnen in den Topf geben.
Das Aroma bleibt herzhaft, ist aber etwas weniger kräftig als mit Guanciale.
Pancetta in kleinen Würfeln verwenden und anstelle des Guanciale mit der Zwiebel im Olivenöl anschwitzen.
Die Bagiana bei niedriger Hitze schmoren und nur vorsichtig zwei- bis dreimal umrühren.
Die zerfallenen Bohnen nicht weiter rühren und die Garzeit beenden, sobald das Gemüse weich ist.
Am Ende den Deckel abnehmen und die Bagiana bei Bedarf 3 bis 5 Minuten einkochen lassen.
Die Bagiana ohne Deckel kurz weiter einkochen, dabei vorsichtig rühren.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und den Ansatz während der 5 bis 6 Minuten beobachten.
Falls noch nichts bitter schmeckt, die Hitze sofort reduzieren und mit dem nächsten Schritt fortfahren.
Häufig gefragt
Bietola ist die italienische Bezeichnung für Mangold. Für die Bagiana werden die Stiele und Blätter getrennt vorbereitet und nacheinander gegart.
Fein gehackte Fenchelwedel sind eine passende Alternative. Sie schmecken milder und weniger wildwürzig als Wildfenchel.
Ja. Pancetta kann Guanciale im gleichen Gewicht ersetzen, bringt aber ein etwas weniger kräftiges Aroma mit.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …