Geeignetes Rindfleisch verwenden
Das Fleisch wird in etwa 4 cm große Würfel geschnitten und langsam geschmort, bis es zart ist.
Italienisches Schmorgericht
Zarte Rindfleischwürfel schmoren mit Zwiebel, Karotte, Sellerie, Rotwein und Brühe zu einer kräftigen Sauce. Später zugegebene Kartoffeln garen weich, bleiben aber formstabil.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Spezzatino di manzo con patate ist ein bodenständiges italienisches Schmorgericht für vier Personen. Das Rindfleisch wird kräftig angebraten und anschließend mit Gemüse, Rotwein und Brühe langsam gegart. Die Kartoffeln kommen erst im zweiten Schmorabschnitt dazu, damit sie weich werden, ohne vollständig zu zerfallen.
Das Gericht duftet würzig nach geschmortem Rindfleisch, Rosmarin und Rotwein. Die Sauce ist kräftig und sämig, das Fleisch zart und die Kartoffeln weich mit leichtem Biss.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen und in etwa 4 cm große Stücke schneiden. Zwiebel, Karotte und Sellerie fein würfeln. Das Fleisch mit Küchenpapier trocken tupfen, mit dem Weizenmehl bestäuben und überschüssiges Mehl abschütteln.
Olivenöl und Butter in einem schweren Schmortopf erhitzen. Die Fleischwürfel portionsweise rundherum kräftig anbraten, bis sie gebräunt sind. Mit der Hälfte von Salz und Pfeffer würzen, aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Fleischwürfel sind rundherum gebräunt.
Zwiebel, Karotte und Sellerie in den Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten weich dünsten. Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich gedünstet und das Tomatenmark kurz mitgeröstet.
Das angebratene Fleisch zurück in den Topf geben. Mit dem Rotwein ablöschen und 3 bis 4 Minuten offen einkochen lassen, bis der Alkoholgeruch nachlässt.
Daran erkennst du es: Der Alkoholgeruch ist deutlich zurückgegangen.
Rosmarin, Lorbeerblatt und 450 ml der heißen Rinderbrühe hinzufügen. Alles aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Den Topf abdecken und das Fleisch bei sehr niedriger Hitze etwa 1 Stunde und 20 Minuten schmoren lassen. Gelegentlich vorsichtig umrühren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch beginnt zart zu werden und die Sauce ist aromatisch eingekocht.
Kartoffelstücke und die restlichen 150 ml Brühe einrühren. Den Topf wieder abdecken und weitere 35 bis 40 Minuten schmoren, bis das Fleisch zart und die Kartoffeln weich, aber noch formstabil sind.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist zart, die Kartoffeln sind weich, aber noch formstabil.
Rosmarinzweig und Lorbeerblatt entfernen. Mit dem restlichen Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie unterheben und den Spezzatino vor dem Servieren 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist kräftig abgeschmeckt und das Gericht hat zugedeckt 5 Minuten geruht.
Gut zu wissen
Das Fleisch wird in etwa 4 cm große Würfel geschnitten und langsam geschmort, bis es zart ist.
Vorwiegend festkochende Kartoffeln bleiben beim Mitschmoren besser formstabil und geben dennoch etwas Stärke an die Sauce ab.
Das Fleisch wird nur leicht mit Mehl bestäubt; überschüssiges Mehl vor dem Anbraten abschütteln.
Das Fleisch in mehreren Durchgängen rundherum kräftig anbraten.
Das Fleisch herausnehmen und die nächste Portion separat bräunen, bevor alles wieder in den Topf kommt.
Die Kartoffelstücke erst nach dem ersten Schmorabschnitt zugeben.
Bei bereits zerfallenden Kartoffeln vorsichtig umrühren und die verbliebenen Stücke möglichst wenig bewegen.
Nach dem Aufkochen bei sehr niedriger Hitze zugedeckt weiterschmoren.
Etwas heiße Brühe ergänzen und bei niedriger Hitze weitergaren.
Häufig gefragt
Die Kartoffelstücke kommen nach etwa 1 Stunde und 20 Minuten Schmorzeit zusammen mit den restlichen 150 ml Brühe in den Topf und garen anschließend weitere 35 bis 40 Minuten mit.
Das Fleisch ist fertig, wenn es zart ist. Die Kartoffeln sollen weich, aber noch formstabil sein.
Nein. Rosmarinzweig und Lorbeerblatt werden vor dem Abschmecken und Servieren entfernt.
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