Guanciale einkaufen
Guanciale ist luftgetrocknete Schweinebacke und meist an der Frischetheke italienischer Feinkostläden, in gut sortierten Supermärkten oder online erhältlich.
Würziger Pastateller aus der Maremma
Kräftige Spaghetti aus der toskanischen Maremma mit langsam ausgelassenem Guanciale, sämigem Tomatensugo, Chili sowie einer cremigen Bindung aus Eigelb und Pecorino Romano.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Spaghetti alla buttera bringt die herzhafte Seite der toskanischen Maremma auf den Teller. Getrocknete Spaghetti werden mit goldbraun ausgelassenem Guanciale und würziger Tomate verbunden. Erst abseits der Hitze kommen Eigelb und Pecorino Romano dazu: So entsteht eine sämige, vollmundige Sauce, die direkt aus der Pfanne serviert wird.
Kräftig würzig, tomatig und leicht pikant, mit goldbraunen, herzhaften Guanciale-Streifen. Die Sauce ist sämig und vollmundig, während Pecorino Romano eine salzige, pikante Käsenote und Eigelb eine weiche Cremigkeit beisteuern.
Schritt für Schritt
Die Schwarte vom Guanciale entfernen und das Fleisch in etwa 5 mm dicke Streifen schneiden. Die getrocknete Chilischote zerbröseln.
Den Guanciale in eine kalte, große Pfanne geben und bei mittlerer bis niedriger Hitze langsam auslassen. Er soll goldbraun werden, aber nicht verbrennen.
Daran erkennst du es: Der Guanciale ist goldbraun und knusprig, ohne dunkel zu werden.
Die passierten Tomaten und die zerbröselte Chilischote zum Guanciale geben. Den Sugo offen köcheln lassen, bis er sämig ist.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist sichtbar eingedickt und haftet leicht am Pfannenboden und an einem Löffel.
Während der Sugo köchelt, das Wasser mit dem Salz aufkochen. Die Spaghetti nach Packungsangabe bissfest garen und dabei etwa 200 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Spaghetti sind bissfest und haben im Kern noch leichten Widerstand.
Eigelb und Pecorino Romano in einer Schüssel verrühren. Nach und nach 50 ml lauwarmes Nudelwasser einarbeiten, bis eine glatte Creme entsteht.
Daran erkennst du es: Die Creme ist glatt und gleichmäßig, ohne trockene Käseklumpen.
Die Spaghetti abgießen und zum Sugo in die Pfanne geben. Alles kurz durchschwenken, die Pfanne vom Herd nehmen und eine Minute abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist vollständig mit dem Sugo überzogen und die Pfanne steht nicht mehr auf der Hitzequelle.
Die Eigelb-Pecorino-Creme unter die Pasta heben. Falls der Sugo zu fest ist, esslöffelweise weiteres Kochwasser einarbeiten. Sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, glänzend und gleichmäßig an den Spaghetti verteilt.
Gut zu wissen
Guanciale ist luftgetrocknete Schweinebacke und meist an der Frischetheke italienischer Feinkostläden, in gut sortierten Supermärkten oder online erhältlich.
Fein geriebener Pecorino Romano verbindet sich besonders gleichmäßig mit Eigelb und lauwarmem Nudelwasser.
Die Pfanne vom Herd nehmen und eine Minute abkühlen lassen, bevor die Creme untergehoben wird.
Etwas Kochwasser esslöffelweise einarbeiten und die Pasta kräftig durchschwenken; direkte Hitze vermeiden.
Den Guanciale in die kalte Pfanne geben und bei mittlerer bis niedriger Hitze langsam bräunen.
Verbrannte Stücke entfernen und den Sugo nicht mit bitterem Bratensatz weiterverwenden.
Den Sugo offen köcheln lassen, bis er sichtbar sämig ist.
Die Pasta kurz mit dem Sugo weiter durchschwenken und nur bei Bedarf wenig Kochwasser ergänzen.
Häufig gefragt
Die Pfanne wird vorher vom Herd genommen, damit das Eigelb nicht stockt. Die Restwärme reicht aus, um die Creme mit der Pasta zu verbinden.
Das stärkehaltige Kochwasser lockert einen zu festen Sugo und unterstützt die Verbindung von Tomate, Ei, Pecorino und Pasta.
Die Streifen sollen goldbraun und knusprig sein, ohne dunkel zu werden oder verbrannt zu riechen.
Die Spaghetti sollen nach Packungsangabe bissfest gegart werden und im Kern noch leichten Widerstand haben.
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