Pisto napoletano
Pisto napoletano gibt den Roccocò ihr warmes, würziges Aroma. Die Gewürzmischung ist im italienischen Feinkosthandel oder in gut sortierten Gewürzläden erhältlich.
Gewürzte Mandelringe
Flache, knusprige Mandelringe aus festem Teig mit kandierter Orangenschale, Zitrusschale, Pisto und Honig. Die Roccocò werden goldbraun gebacken und traditionell gern in Dessertwein oder Likör getunkt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Roccocò napoletani sind ein eigenständiges kampanisches Mandel-Gewürzgebäck in Ringform. Kandierte Orange, frisch abgeriebene Zitrusschale und das warme Aroma des Pisto prägen die flachen, kräftig gebackenen Ringe. Nach dem Abkühlen werden sie fester und besonders knusprig.
Außen sind die Ringe tief goldbraun, fest und knusprig. Im Biss zeigen sich grob gehackte Mandeln, während kandierte Orange und Zitrusschale fruchtige Akzente setzen. Pisto sorgt für ein warmes, würziges Aroma; Dessertwein oder Likör bringt beim Tunken eine weiche, aromatische Ergänzung.
Schritt für Schritt
Die Mandeln auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und im auf 180 °C statisch vorgeheizten Ofen 5 Minuten rösten. Herausnehmen, vollständig abkühlen lassen und grob hacken.
Daran erkennst du es: Die Mandeln sind leicht geröstet, ohne dunkel zu werden.
Wichtig: Blech und Mandeln sind direkt nach dem Rösten heiß.
Mehl, Zucker, Pisto, Ammoniumbicarbonat, Salz und schwarzen Pfeffer in einer großen Schüssel vermischen. Mandeln, kandierte Orangenschale sowie die abgeriebenen Zitrusschalen dazugeben.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig verteilt.
Mandarinen-Orangen-Saft, Wasser und Honig verrühren. Die Flüssigkeit nach und nach zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem festen, glatten Teig verkneten. Etwa 5–7 Minuten arbeiten, bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind.
Daran erkennst du es: Der Teig ist fest und glatt, ohne trockene Stellen.
Den Teig abdecken und bei Raumtemperatur 60 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Ruhezeit ist vollständig eingehalten.
Den Backofen auf 170 °C statisch vorheizen. Den Teig in 16 gleich große Portionen von jeweils etwa 80 g teilen. Jede Portion zu einem etwa 18 cm langen Strang rollen, zu einem Ring schließen und leicht flach drücken. Die Öffnung sollte etwa 2–3 cm breit sein.
Daran erkennst du es: Die Ringe sind gleichmäßig geformt und leicht flach gedrückt.
Die Ringe auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Das Ei verquirlen und die Oberfläche dünn damit bestreichen.
Daran erkennst du es: Alle Ringe sind dünn und gleichmäßig mit Ei bestrichen.
Die Bleche nacheinander jeweils 15–18 Minuten backen, bis die Roccocò tief goldbraun sind. Sie dürfen kräftig Farbe annehmen, sollen aber nicht dunkel verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Ringe sind tief goldbraun und kräftig gebacken, aber nicht dunkel verbrannt.
Wichtig: Ofen und Bleche sind heiß; beim Wechseln der Bleche vorsichtig arbeiten.
Die Ringe 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen und weitere 20 Minuten auskühlen lassen. Beim Abkühlen werden sie fester.
Daran erkennst du es: Die Ringe sind abgekühlt und fest geworden.
Gut zu wissen
Pisto napoletano gibt den Roccocò ihr warmes, würziges Aroma. Die Gewürzmischung ist im italienischen Feinkosthandel oder in gut sortierten Gewürzläden erhältlich.
Ammoniumbicarbonat, auch Hirschhornsalz genannt, wird für die typische trocken-knusprige Struktur und den charakteristischen Duft der Roccocò verwendet. Es ist meist im Backregal, im Backfachhandel oder im italienischen Feinkosthandel erhältlich.
Kandierte Orangenschale, Mandarinen-Orangen-Saft und frisch abgeriebene Zitrusschale geben dem Gebäck seine fruchtige, bittersüße Zitrusnote.
Das Aroma wird etwas pfeffriger und weniger rund als mit Pisto napoletano.
Die Gewürze gründlich mischen und anstelle des Pisto verwenden.
Die Roccocò werden etwas weniger trocken-knusprig; auch ihr typischer Duft verändert sich.
Das Ammoniumbicarbonat durch 6 g Backpulver ersetzen und dieses mit den trockenen Zutaten vermischen.
Die Ringe bei 170 °C statisch backen und ab 15 Minuten regelmäßig prüfen. Sie dürfen tief goldbraun, aber nicht dunkel verbrannt sein.
Sehr dunkle Stellen nach dem Abkühlen vorsichtig entfernen.
Saft, Wasser und Honig nach und nach zu den trockenen Zutaten geben und den Teig 5–7 Minuten bearbeiten.
Den Teig weiterkneten, bevor zusätzliche Flüssigkeit zugegeben wird.
Den Teig glatt und ohne trockene Stellen verkneten und die Stränge gleichmäßig formen.
Risse vorsichtig zusammendrücken und den Ring anschließend leicht flach drücken.
Die Ringe zunächst 5 Minuten auf dem Blech und anschließend 20 Minuten auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.
Die Ringe vollständig auf dem Kuchengitter auskühlen lassen.
Wenn kein Pisto napoletano verfügbar ist, kann eine Mischung aus Zimt, Nelken, Muskat, weißem Pfeffer und Sternanis verwendet werden.
Ammoniumbicarbonat kann durch Backpulver ersetzt werden. Das Ergebnis wird etwas weniger trocken-knusprig und duftet anders.
Häufig gefragt
Pisto napoletano ist eine neapolitanische Gewürzmischung. Sie gibt den Roccocò ihr warmes, würziges Aroma und ist im italienischen Feinkosthandel oder in gut sortierten Gewürzläden erhältlich.
Ja. Als Ersatz kannst du 4 g Zimt, 2 g gemahlene Nelken, 2 g Muskat, 1 g weißen Pfeffer und 1 g gemahlenen Sternanis mischen. Das Aroma wird etwas pfeffriger und weniger rund.
Du kannst 3 g Ammoniumbicarbonat durch 6 g Backpulver ersetzen. Die Roccocò werden dann etwas weniger trocken-knusprig und ihr typischer Duft verändert sich.
Die Rezeptmenge ergibt zwei Bleche. Jedes Blech wird separat 15–18 Minuten gebacken, damit die Roccocò gleichmäßig Farbe annehmen.
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