Carnaroli für cremige Körnung
Carnaroli gibt beim Rühren Stärke ab und bleibt bei sorgfältigem Garen dennoch bissfest.
Risotto aus der Bassa Parmense
Cremiges, leicht fließendes Risotto aus Carnaroli-ReisCarnaroli-Reis ist ein großkörniger italienischer Risottoreis, der beim Garen Biss behält und Flüssigkeit gut aufnimmt. mit Pilzen, grünem Spargel, Tomate, Prosciutto di Parma und Parmigiano ReggianoItalienischer Käse mit geschützter Ursprungsbezeichnung und körnig-bröckeliger Textur..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses Risotto verbindet Carnaroli-Reis mit Pilzen, grünem Spargel, Tomate und Prosciutto di Parma. Der Reis wird portionsweise mit heißer Brühe gegart und am Ende mit Sahne, Butter und Parmigiano Reggiano cremig all’onda abgebunden.
Cremig und locker fließend, mit al dente gegartem Reis, zarten Pilzen, grünem Spargel und kleinen Tomatenstücken. Prosciutto und Parmigiano bringen salzige, würzige Tiefe; Butter und Sahne sorgen für einen runden, seidigen Abgang.
Schritt für Schritt
Die Fleischbrühe in einem Topf heiß halten, ohne sie stark kochen zu lassen. Champignons, Spargel und Tomaten wie angegeben vorbereiten. 20 g der Butter zusammen mit dem Olivenöl in einem breiten, schweren Topf bei mittlerer Hitze erwärmen.
Daran erkennst du es: Die Brühe bleibt heiß, kocht aber nicht stark.
Die Zwiebel im Butter-Öl-Gemisch 3–4 Minuten weich dünsten, ohne sie zu bräunen. Den Carnaroli-Reis hinzufügen und unter Rühren etwa 2 Minuten toasten, bis die Körner an den Rändern glasig wirken.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und hell, der Reis wirkt an den Rändern glasig.
Den Weißwein angießen und vollständig verdampfen lassen. Dann eine Kelle heiße Brühe zufügen und unter regelmäßigem Rühren sanft köcheln lassen. Sobald die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, die nächste Kelle Brühe einrühren. Diesen Vorgang fortsetzen, bis der Reis weitergaren kann und cremig bleibt.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit wird nach und nach aufgenommen; der Reis bleibt von einer cremigen Flüssigkeit umgeben.
Nach etwa 7 Minuten die Champignons, die gewürfelten Tomaten und die Spargelstiele unterheben. Die Brühe weiter portionsweise zufügen, sodass der Reis cremig bleibt, aber nicht in Flüssigkeit schwimmt.
Daran erkennst du es: Pilze und Spargelstiele beginnen weich zu werden, während der Reis weiter Biss behält.
Nach weiteren 4–5 Minuten die Sahne und die Spargelspitzen einrühren. Etwa 60 g der Prosciutto-Streifen hinzufügen und das Risotto unter Rühren fertig garen. Insgesamt benötigt der Reis ungefähr 18–20 Minuten. Die Körner sollen al dente sein und das Risotto leicht fließend, also all’onda, vom Löffel gleiten.
Daran erkennst du es: Der Reis ist al dente und das Risotto gleitet leicht fließend vom Löffel.
Den Topf vom Herd nehmen und das Risotto 1 Minute ruhen lassen. Die restliche Butter und den fein geriebenen Parmigiano Reggiano kräftig unterrühren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Butter und Käse sind vollständig eingearbeitet; das Risotto bleibt cremig und fließend.
Das Risotto sofort auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit den übrigen Prosciutto-Streifen und den Spargelspitzen servieren.
Daran erkennst du es: Das Risotto liegt locker auf dem Teller und bleibt leicht fließend.
Gut zu wissen
Carnaroli gibt beim Rühren Stärke ab und bleibt bei sorgfältigem Garen dennoch bissfest.
Die festeren Stiele kommen früher ins Risotto, während die zarteren Spitzen erst gegen Ende zugegeben werden.
Ein Teil wird für Würze und Aroma mitgegart, der übrige Teil bleibt als salzig-würzige Garnitur erhalten.
Der fein geriebene Käse wird nach der kurzen Ruhezeit untergerührt und bindet das Risotto gemeinsam mit der restlichen Butter.
Das Risotto wird cremig, kann aber etwas weicher und weniger körnig ausfallen.
Arborio in gleicher Menge verwenden und die Brühe weiterhin portionsweise zufügen. Nach Biss und Konsistenz entscheiden, wann der Reis fertig ist.
Der Geschmack wird pflanzlicher und etwas leichter.
Die Gemüsebrühe heiß halten und wie im Rezept portionsweise einrühren.
Die Textur bleibt cremig, das Aroma kann je nach Produkt leicht nussig oder neutraler wirken.
Eine ungesüßte, geschmacksneutrale Kochcreme verwenden und an derselben Stelle wie die Sahne einrühren.
Brühe portionsweise zufügen und jeweils warten, bis die vorherige Menge fast aufgenommen ist.
Bei zu dünner Konsistenz unter Rühren weitergaren, bis der Reis al dente ist und die Flüssigkeit cremig bindet.
Während des Garens kleine Mengen Brühe nachgießen und sofort nach dem Montieren servieren.
Etwas heiße Brühe unterrühren, bis die gewünschte fließende Konsistenz wieder erreicht ist.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und Zwiebel sowie Reis regelmäßig rühren.
Bei deutlicher Bitterkeit die angebrannte Mischung nicht weiterverwenden; bei leichter Bräunung mit dem Wein ablöschen und aufmerksam weiterarbeiten.
Stiele und Spitzen getrennt vorbereiten und die Spitzen erst in der Schlussphase einrühren.
Für die Garnitur einige rohe oder kurz blanchierte Spitzen separat bereithalten, falls die gegarten Spitzen zu weich geworden sind.
Eine fleischfreie Fassung mit Gemüsebrühe und ohne Prosciutto.
Eine erdigere Fassung mit stärkerem Schwerpunkt auf den Champignons.
Eine frischere Abwandlung mit zusätzlicher Zitronennote am Ende.
Die cremige all’onda-Konsistenz kann durch Einfrieren deutlich leiden.
Häufig gefragt
Carnaroli gibt beim portionsweisen Garen Stärke ab und bleibt bei richtiger Garzeit dennoch al dente. Dadurch entsteht die cremige, leicht fließende all’onda-Konsistenz.
Ja. Heiße Brühe hält den Garprozess des Reises gleichmäßig und verhindert, dass die Temperatur im Topf bei jeder Zugabe stark abfällt.
Das Risotto soll vom Löffel leicht fließend gleiten und sich auf dem Teller langsam ausbreiten, statt als fester Berg stehen zu bleiben.
Die Stiele benötigen mehr Garzeit. Die zarteren Spitzen kommen erst gegen Ende hinzu, damit sie bissfest bleiben und ihre Form behalten.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …