Reife Feigen verwenden
Reife Feigen liefern ein intensiveres Aroma und eine weichere Fruchtstruktur, die sich beim Einkochen leichter zu einer streichfähigen Konfitüre verbindet.
Italienweit verbreitete Küche
Italienische Feigenkonfitüre aus reifen Feigen, Zucker, Zitrone und etwas Wasser. Langsam eingekocht wird sie dicht, glänzend und streichfähig, mit kleinen weichen Fruchtstückchen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Confettura di fichi ist eine eigenständige italienische Feigenkonfitüre mit klarer, streichfähiger Konsistenz. Zitronensaft und dünne Schalenstreifen balancieren die Süße, während das langsame Einkochen bei etwa 104 °C für eine dichte, samtige Masse mit kleinen Fruchtstückchen sorgt.
Dicht, glänzend und streichfähig; aromatisch süß nach reifen Feigen, mit frischer Zitronennote und kleinen weichen Fruchtstückchen.
Schritt für Schritt
Reinige die Gläser gründlich und halte sie bis zum Abfüllen heiß. Wasche die Feigen, entferne die Stiele und schäle sie. Schneide die Früchte in Viertel.
Wichtig: Heiße Gläser vorsichtig handhaben und auf eine stabile, hitzebeständige Unterlage stellen.
Wasche die Zitrone heiß ab. Schäle dünne Streifen der äußeren Schale ab und presse etwa 60 ml Saft aus.
Gib Feigen, Wasser, Zucker, Zitronenschale und Zitronensaft in einen weiten Topf. Rühre alles gründlich um und erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist gleichmäßig vermengt und beginnt sich zu erwärmen.
Wichtig: Die heiße Fruchtmasse kann beim Aufkochen spritzen.
Sobald die Fruchtmasse kocht, schöpfe bei Bedarf den Schaum ab. Koche die Feigen anschließend etwa 45 bis 50 Minuten bei moderater Hitze ein. Rühre regelmäßig um, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich eingedickt und setzt beim Rühren nicht am Topfboden an.
Wichtig: Beim Umrühren Abstand halten, da die dicke Fruchtmasse heiß spritzen kann.
Die Confettura ist fertig, wenn sie bei etwa 104 °C eine dichte, glänzende und streichfähige Konsistenz erreicht. Ohne Thermometer gib einen Tropfen auf einen gekühlten Teller: Er soll nur langsam verlaufen.
Daran erkennst du es: Die Konfitüre ist dicht, glänzend und streichfähig; auf dem gekühlten Teller verläuft ein Tropfen nur langsam.
Wichtig: Das Thermometer vorsichtig in die heiße Masse führen und nicht am Topfboden messen.
Entferne die Zitronenschale. Zerdrücke die weichen Feigen mit dem Kochlöffel teilweise, sodass eine samtige Masse mit kleinen Fruchtstückchen entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist überwiegend samtig, enthält aber noch kleine erkennbare weiche Fruchtstückchen.
Wichtig: Die Konfitüre bleibt sehr heiß; langsam und vorsichtig umrühren.
Fülle die heiße Confettura vorsichtig in die vorbereiteten Gläser und lasse etwa 1 cm Abstand zum Rand. Verschließe die Gläser, lasse sie vollständig abkühlen und bewahre sie anschließend im Kühlschrank auf.
Daran erkennst du es: Die Gläser sind vollständig abgekühlt und anschließend verschlossen im Kühlschrank verstaut.
Wichtig: Beim Abfüllen vor Spritzern schützen und die heißen Gläser nur mit geeignetem Schutz anfassen.
Gut zu wissen
Reife Feigen liefern ein intensiveres Aroma und eine weichere Fruchtstruktur, die sich beim Einkochen leichter zu einer streichfähigen Konfitüre verbindet.
Für die Schalenstreifen nur die dünne äußere Schicht der unbehandelten Zitrone abschälen; der weiße Teil kann bitter schmecken.
Bei etwa 104 °C oder mit der Tellerprobe prüfen und erst abfüllen, wenn ein Tropfen nur langsam verläuft.
Die Konfitüre zurück in den Topf geben und unter regelmäßigem Rühren weiter einkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Bei moderater Hitze einkochen und regelmäßig bis zum Topfboden rühren.
Nicht am Boden kratzen. Die unangebrannte obere Masse vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und dort weiterverarbeiten.
Nur dünne Streifen der äußeren gelben Schale verwenden.
Die Bitterkeit lässt sich nur begrenzt korrigieren; beim nächsten Ansatz die Schale dünner abschälen.
Die Konfitüre kann mindestens einen Tag vor dem Servieren gekocht werden. Nach dem vollständigen Abkühlen verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Die Gläser vollständig abkühlen lassen, verschließen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren.
Nur saubere Gläser verwenden und bei auffälligem Geruch, Schimmel oder ungewöhnlicher Gasbildung nicht verzehren.
Häufig gefragt
Ja. Für eine glattere Konsistenz die weichen Feigen stärker zerdrücken. Die Ausgangszubereitung ist ausdrücklich auf eine samtige Masse mit kleinen Fruchtstückchen ausgelegt.
Einen Tropfen der heißen Konfitüre auf einen gekühlten Teller geben. Wenn er nur langsam verläuft, ist die Konsistenz ausreichend dicht.
Der Zitronensaft bringt Frische in die süße Konfitüre, während die dünne Schale ein zusätzliches Zitronenaroma beisteuert.
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