Guanciale einkaufen
Guanciale ist meist in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Wursttheken oder bei Metzgereien mit italienischem Sortiment zu finden.
Römische Pastaküche
Pasta alla zozzona ist eine üppige römische Pastavariation aus Latium: Rigatoni werden mit GuancialeGuanciale ist ein italienischer, luftgetrockneter Speck aus Schweinebacke und Schweinebackenbereich., Salsiccia und einem kräftigen Tomatensugo vermengt und mit einer Creme aus Eigelb und Pecorino RomanoItalienischer Hartkäse aus Schafsmilch mit würzigem, salzigem und je nach Reife scharfem Geschmack. gebunden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses römische Pastagericht verbindet knusprig ausgelassenen Guanciale, gebräunte Salsiccia und geschälte Tomaten mit einer cremigen Eigelb-Pecorino-Bindung. Die Rigatoni nehmen den kräftigen Sugo gut auf und werden zum Schluss ohne direkte Hitze mit der Käsecreme vollendet.
Kräftig-würziger Tomatensugo trifft auf goldbraune, herzhafte Fleischstücke. Die Rigatoni bleiben bissfest, während Eigelb und Pecorino die Sauce samtig und dicht umhüllen; schwarzer Pfeffer setzt einen warmen, pikanten Akzent.
Schritt für Schritt
Guanciale in feine Streifen schneiden. Die Salsiccia aus der Haut drücken und in kleine Stücke zupfen. Die geschälten Tomaten mit einer Gabel oder den Händen grob zerdrücken.
Guanciale in eine kalte, große Pfanne geben und bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten auslassen, bis die Streifen goldbraun sind. Die Salsiccia hinzufügen und weitere 6 bis 7 Minuten braten, bis sie gut gebräunt ist.
Daran erkennst du es: Der Guanciale ist goldbraun und die Salsiccia gut gebräunt.
Die zerdrückten Tomaten in die Pfanne geben und alles bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Die Sauce erst am Ende vorsichtig abschmecken, da Guanciale und Pecorino bereits viel Würze mitbringen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingedickt und gleichmäßig verbunden.
Während der Sugo köchelt, das Wasser mit dem Salz aufkochen und die Rigatoni darin nach Packungsangabe bissfest garen. In einer Schüssel Eigelb, 60 g des Pecorino Romano und den schwarzen Pfeffer zu einer dicken Creme verrühren.
Daran erkennst du es: Die Rigatoni sind bissfest und die Eigelb-Pecorino-Mischung ist dick und gleichmäßig verrührt.
Etwa 150 ml Kochwasser abschöpfen. Davon 2 bis 3 EL nach und nach unter die Eigelb-Pecorino-Creme rühren, damit sie geschmeidig wird. Die Rigatoni abgießen und dabei etwas Kochwasser zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die Käsecreme ist geschmeidig, aber nicht flüssig.
Die Rigatoni in die Pfanne zum Tomatensugo geben und 1 bis 2 Minuten durchschwenken. Falls die Sauce zu fest wirkt, esslöffelweise zurückbehaltenes Kochwasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Rigatoni sind gleichmäßig mit dem Sugo überzogen und die Sauce wirkt geschmeidig.
Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Eigelb-Pecorino-Creme zügig unterheben und die Pasta kräftig schwenken, bis der Sugo cremig bindet. Nicht mehr direkt erhitzen, damit das Eigelb glatt bleibt. Mit den übrigen 40 g Pecorino Romano bestreuen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist cremig gebunden und das Eigelb glatt geblieben.
Gut zu wissen
Guanciale ist meist in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Wursttheken oder bei Metzgereien mit italienischem Sortiment zu finden.
Pecorino Romano gibt es häufig in italienischen Feinkostläden, an Käsetheken und in gut sortierten Supermärkten.
Pancetta schmeckt meist milder und kann je nach Sorte rauchiger wirken.
Pancetta in feinen Streifen vorbereiten und in der kalten Pfanne auf dieselbe Weise auslassen. Die geschmackliche Intensität des Sugo kann dadurch etwas milder ausfallen.
Die Sauce wird runder und weniger kräftig-salzig.
Parmesan fein reiben und in derselben Aufteilung wie den Pecorino verwenden: einen Teil für die Eigelbcreme und den Rest zum Bestreuen.
Die Pfanne vor dem Unterheben vom Herd nehmen und die Pasta zügig durchschwenken.
Etwas zurückbehaltenes Kochwasser einarbeiten und die Pasta abseits der direkten Hitze kräftig schwenken.
Die Sauce erst am Ende vorsichtig abschmecken und kein zusätzliches Salz vorab einplanen.
Mit etwas ungesalzenem zurückbehaltenem Kochwasser und zusätzlicher Pasta verdünnen, sofern vorhanden.
Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser sichern und bei Bedarf esslöffelweise ergänzen.
Nach und nach etwas Kochwasser unter kräftigem Schwenken einarbeiten.
Nach Packungsangabe garen und berücksichtigen, dass die Rigatoni anschließend noch 1 bis 2 Minuten im Sugo durchgeschwenkt werden.
Die Pasta sofort abgießen und nur kurz mit dem Sugo vermengen.
Die cremige Eigelb-Pecorino-Bindung kann durch das Einfrieren an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Pancetta ist laut Rezept eine mögliche Alternative. Sie schmeckt meist milder und kann je nach Sorte rauchiger sein.
Ja. Parmesan kann verwendet werden, macht die Sauce aber runder und weniger kräftig-salzig.
Die Pfanne wird vor dem Unterheben vom Herd genommen, damit das Eigelb glatt bleibt und die Creme cremig bindet, statt zu stocken.
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