Salsiccia auswählen
Milde italienische Salsiccia passt zum Ragù und ist häufig in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten oder an der Frischetheke erhältlich.
Pasta mit Dreifleischragù
Kräftige Fusilli mit langsam geschmortem Ragù aus Lamm, Kalb und SalsicciaItalienische Wurst aus zerkleinertem, gesalzenem und gewürztem Fleisch im Darm., abgerundet mit Tomate, Rotwein, PecorinoItalienische Bezeichnung für verschiedene Käse aus Schafmilch. und Petersilie.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fusilli alla molisana sind ein bodenständiges Pastagericht aus dem Molise. Die getrockneten Fusilli werden mit einem langsam geschmorten Ragù aus Lamm, Kalb und Salsiccia verbunden. Tomate und Rotwein geben dem Sugo Tiefe, während Pecorino und Petersilie den heißen Teller vollenden.
Die Fusilli sind bissfest und dicht von einem sämigen, kräftigen Ragù umhüllt. Das Aroma reicht von langsam geschmortem Fleisch und süßlicher Tomate bis zu Rotwein, Chili und gereiftem Pecorino; die Petersilie bringt einen frischen Abschluss.
Schritt für Schritt
Zwiebel, Karotte und Sellerie sehr fein würfeln. Die Salsicce aus dem Darm drücken und grob zerzupfen. Die geschälten Tomaten mit einer Gabel zerdrücken.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gleichmäßig fein gewürfelt, damit es später im Ragù weich zerfällt.
Das Olivenöl in einem schweren Topf erhitzen. Zwiebel, Karotte und Sellerie bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und duftet aromatisch, bleibt aber hell und nur leicht goldgelb.
Lamm, Kalb und Salsiccia hinzufügen. Alles bei mittlerer bis hoher Hitze 8–10 Minuten anbraten, bis die Fleischstücke leicht gebräunt sind und die Wurst zerfallen ist.
Daran erkennst du es: Die Fleischstücke zeigen leichte Bräunung und die Salsiccia ist in kleine Stücke zerfallen.
Wichtig: Rohes Fleisch und Wurst getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln halten und Arbeitsflächen danach reinigen.
Mit dem Rotwein ablöschen und 3–4 Minuten einkochen lassen, bis der Alkoholgeruch verflogen ist.
Daran erkennst du es: Der Wein ist deutlich reduziert und der scharfe Alkoholgeruch ist nicht mehr wahrnehmbar.
Die zerdrückten Tomaten, die Chilischote und 6 g Salz einrühren. Das Ragù einmal aufkochen, dann die Hitze sehr niedrig stellen und den Topf teilweise abdecken. Das Ragù etwa 2 Stunden sanft schmoren lassen und gelegentlich umrühren. Falls es zu stark eindickt, etwas Wasser nachgießen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist zart, die Sauce eingedickt und die Aromen sind miteinander verbunden.
Wichtig: Das Ragù während der gesamten Schmorzeit heiß halten und vollständig durchgaren.
Gegen Ende der Schmorzeit 3 l Wasser mit 30 g Salz in einem großen Kochtopf zum Kochen bringen. Die Fusilli nach Packungsangabe bissfest garen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser zurückbehalten. Diesen Schritt kann man während der letzten Phase des Schmorens vorbereiten.
Daran erkennst du es: Die Fusilli sind bissfest und nicht weich gekocht.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Dampf und das kochende Wasser achten.
Die Fusilli abgießen und sofort mit dem Ragù vermengen. Falls die Sauce sehr dick ist, nach und nach etwas Kochwasser einrühren, bis sie die Pasta gleichmäßig umhüllt.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet gleichmäßig an den Fusilli, ohne am Topfboden trocken zu wirken.
Die Hälfte des Pecorinos und die Petersilie unterheben. Die Fusilli alla molisana sofort auf vorgewärmten Tellern verteilen und mit dem übrigen Pecorino servieren.
Daran erkennst du es: Der Pecorino ist teilweise in der heißen Sauce geschmolzen und die Petersilie frisch verteilt.
Gut zu wissen
Milde italienische Salsiccia passt zum Ragù und ist häufig in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Supermärkten oder an der Frischetheke erhältlich.
Gereifter Pecorino bringt eine kräftige, salzige Käsenote. Er wird fein gerieben, damit er sich in der heißen Pasta gut verteilt.
Das Ragù wird etwas weniger würzig und verliert einen Teil der typischen Salsiccia-Note.
Die grobe Schweinsbratwurst aus der Haut drücken und wie die Salsiccia in groben Stücken mit Lamm und Kalb anbraten.
Der Geschmack wird milder und etwas weniger salzig.
Parmesan fein reiben und wie den Pecorino zur Hälfte unterheben und zur Hälfte zum Servieren zurückbehalten.
Das Gemüse bei mittlerer Hitze weich dünsten und regelmäßig rühren, ohne starke Bräunung.
Mit dem Rotwein ablöschen und den Topfboden lösen; bei deutlicher Bitterkeit lässt sich der Geschmack nur begrenzt korrigieren.
Sehr niedrige Hitze verwenden, den Topf teilweise abdecken und gelegentlich umrühren.
Schrittweise etwas Wasser oder zurückbehaltenes Kochwasser einrühren.
Die Pasta erst gegen Ende der Schmorzeit kochen und bissfest abgießen.
Sofort mit dem Ragù vermengen und ohne weitere Wartezeit servieren.
Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser zurückbehalten.
Falls vorhanden, mit wenig heißem Wasser verdünnen und gründlich vermengen.
Häufig gefragt
Ja. Eine grobe Schweinsbratwurst ohne starke Kräuter eignet sich als Ersatz. Das Ragù wird dadurch etwas weniger würzig.
Ja. Parmesan macht den Geschmack milder und etwas weniger salzig. Die Menge bleibt bei 60 g.
Das Ragù schmort etwa 2 Stunden bei sehr niedriger Hitze. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachgießen.
Im Rezept werden getrocknete Fusilli verwendet. Ihre Windungen und Rillen nehmen das kräftige Ragù gut auf.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …