Altbackenes Brot verwenden
Altbackenes helles Bauernbrot ist für die Panèda besonders geeignet, weil es die heiße Flüssigkeit aufnimmt und dabei eine sämige Struktur entwickelt.
Brotsuppe aus Reggio Emilia
Eine schlichte, sämige Brotsuppe aus Reggio Emilia mit altbackenem Bauernbrot, Knoblauch, Olivenöl und Parmigiano ReggianoItalienischer Käse mit geschützter Ursprungsbezeichnung und körnig-bröckeliger Textur..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Panèda ist eine wärmende Brotsuppe aus Reggio Emilia in der Emilia-Romagna. Altbackenes helles Bauernbrot wird in heißem Knoblauchwasser weich gekocht, bis es zerfällt und die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen hat. Olivenöl und fein geriebener Parmigiano Reggiano vollenden die rustikale, sättigende Suppe.
Die Panèda ist heiß, weich und sämig, mit zerfallenem Brot und nur wenig verbliebener Flüssigkeit. Knoblauch und Olivenöl sorgen für ein warmes Aroma, während Parmigiano Reggiano eine würzige, leicht salzige Käsenote ergänzt.
Schritt für Schritt
Das Brot in etwa 1–2 cm dicke Scheiben schneiden. Sehr harte Krusten bei Bedarf etwas kleiner brechen, damit sie gleichmäßig weich werden.
Wasser, Knoblauchzehe und Salz in den großen Topf geben und aufkochen. Die Flüssigkeit anschließend 2 Minuten leise köcheln lassen, damit sie den Knoblauchgeschmack annimmt.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit köchelt leise und ist mit Knoblauch aromatisiert.
Wichtig: Beim Aufkochen auf Spritzer und heißen Dampf achten.
Die Brotscheiben in den Topf geben und mit dem Kochlöffel vollständig in die Flüssigkeit drücken. Alles offen 10–15 Minuten bei mittlerer Hitze garen und dabei gelegentlich vorsichtig rühren, bis das Brot zerfällt und die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen ist.
Daran erkennst du es: Das Brot ist zerfallen, weich und hat die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen.
Wichtig: Die heiße, dickflüssige Masse vorsichtig umrühren, da sie spritzen kann.
Die Knoblauchzehe entfernen. Das Olivenöl unterrühren und die Panèda noch 2–3 Minuten auf kleiner Hitze ziehen lassen. Auf vier Teller verteilen und mit dem geriebenen Parmigiano Reggiano servieren.
Daran erkennst du es: Das Öl ist gleichmäßig untergerührt und die Panèda ist heiß und sämig.
Wichtig: Vor dem Servieren prüfen, dass die Knoblauchzehe vollständig entfernt wurde.
Gut zu wissen
Altbackenes helles Bauernbrot ist für die Panèda besonders geeignet, weil es die heiße Flüssigkeit aufnimmt und dabei eine sämige Struktur entwickelt.
Der fein geriebene Parmigiano Reggiano wird beim Servieren auf die heiße Panèda gegeben und ergänzt sie mit einer würzigen, leicht salzigen Käsenote.
Der Geschmack wird etwas milder und weniger komplex, die würzige Käsenote bleibt erhalten.
Den Grana Padano fein reiben und anstelle des Parmigiano Reggiano beim Servieren verwenden.
Die Suppe bleibt sämig, kann aber je nach Porung etwas schneller oder langsamer Flüssigkeit aufnehmen.
Das Brot in Scheiben schneiden und die Konsistenz während des Garens beobachten.
Das Brot vollständig in die Flüssigkeit drücken und anschließend nur gelegentlich vorsichtig rühren.
Etwas von der vorhandenen Flüssigkeit unterrühren und bei kleinerer Hitze weitergaren, bis das Brot weich ist.
Bis zur angegebenen Konsistenz weitergaren und die Flüssigkeitsaufnahme beobachten.
Ohne Deckel bei kleiner bis mittlerer Hitze etwas länger weitergaren.
Die Zehe nach dem Garen vollständig aus dem Topf nehmen.
Die Knoblauchzehe nachträglich entfernen und die Panèda nochmals vorsichtig durchrühren.
Die Panèda etwas länger offen garen, bis das Brot stärker zerfällt und nur noch sehr wenig Flüssigkeit sichtbar ist.
Die Panèda servieren, sobald das Brot weich und zerfallen ist, aber noch etwas mehr Flüssigkeit im Topf verbleibt.
Die Brotstruktur kann nach dem Einfrieren weich und weniger sämig werden.
Häufig gefragt
Am besten eignet sich altbackenes helles Bauernbrot, weil es die Flüssigkeit gut aufnimmt und beim Garen eine sämige Konsistenz entwickelt.
Beides ist möglich. Für eine dick-cremige Konsistenz länger offen garen; für eine suppigere Variante servieren, sobald das Brot weich ist, aber noch etwas mehr Flüssigkeit im Topf verbleibt.
Der fein geriebene Parmigiano Reggiano wird nach dem Verteilen beim Servieren über die heiße Panèda gegeben.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …