Zafferano di Cascia
Die Safranfäden prägen Farbe und Duft des Risottos. Gewöhnliche Safranfäden können verwendet werden, ergeben aber ein weniger spezifisches Aroma.
Risotto aus Umbrien
Cremiges Risotto mit Carnaroli-ReisCarnaroli-Reis ist ein großkörniger italienischer Risottoreis, der beim Garen Biss behält und Flüssigkeit gut aufnimmt., Zafferano di CasciaSafran ist ein kostbares Gewürz aus den getrockneten Narben des Safrankrokus und färbt Speisen intensiv gelb mit einem charakteristischen, würzig-herben Aroma., Gemüsebrühe, Butter und Parmigiano ReggianoItalienischer Käse mit geschützter Ursprungsbezeichnung und körnig-bröckeliger Textur.. Der Safran wird zuvor in heißer Brühe gezogen und während des Garens eingerührt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Risotto allo zafferano di Cascia bringt goldene Farbe und warmen Safranduft in eine cremige Reisspeise. Carnaroli-Reis wird mit heißer Brühe schrittweise gegart, sodass eine leicht fließende Konsistenz entsteht, während die Mantecatura mit Butter und Parmigiano Reggiano für Glanz und Bindung sorgt.
Goldgelb, cremig und glänzend, mit warmem Safranduft, mild-würziger Brühe, buttriger Rundung und fein nussigem Parmigiano-Aroma. Die Reiskörner bleiben im Kern leicht bissfest, während die Sauce weich und leicht fließend wirkt.
Schritt für Schritt
Halte die Gemüsebrühe im zweiten Topf bei etwa 90 °C heiß, ohne sie sprudelnd kochen zu lassen. Nimm 80 ml davon ab, gib die Safranfäden hinein und lasse sie mindestens 30 Minuten ziehen. Während der Safran zieht, kannst du die übrigen Zutaten vorbereiten.
Erhitze 40 g Butter im breiten Topf bei mittlerer Hitze. Gib die fein gewürfelte Zwiebel dazu und lasse sie 4–5 Minuten glasig werden, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht gebräunt.
Streue den Carnaroli-Reis ein und röste ihn 2 Minuten unter Rühren, bis die Körner an den Rändern leicht glasig wirken.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner wirken an den Rändern leicht glasig, bleiben aber hell.
Gieße eine Kelle heiße Brühe an und rühre, bis sie fast aufgenommen ist. Führe diesen Vorgang über 18–20 Minuten fort und gib immer erst dann weitere Brühe dazu, wenn der Reis die vorherige Menge weitgehend aufgenommen hat.
Daran erkennst du es: Die Brühe wird nach und nach aufgenommen, während der Reis cremig bleibt und nicht trocken wird.
Rühre nach etwa 9–10 Minuten den Safran samt Einweichflüssigkeit ein. Gare weiter, rühre regelmäßig und lasse den Reis nicht trocken werden.
Daran erkennst du es: Die Farbe wird gleichmäßig goldgelb und der Safranduft tritt deutlich hervor.
Prüfe ab Minute 17 die Konsistenz. Der Reis soll al dente sein, aber von einer cremigen, leicht fließenden Sauce umgeben. Falls nötig, ergänze noch etwas heiße Brühe und verlängere den Garvorgang um 1–2 Minuten. Schmecke mit Salz ab.
Daran erkennst du es: Der Reis ist im Kern noch leicht bissfest und das Risotto fließt langsam zurück, wenn du den Topf leicht bewegst.
Ziehe den Topf vom Herd. Rühre die restlichen 30 g Butter und den geriebenen Parmigiano Reggiano kräftig unter, bis das Risotto glänzt und cremig bindet.
Daran erkennst du es: Das Risotto ist glänzend, cremig und gleichmäßig gebunden.
Decke den Topf ab und lasse das Risotto 2 Minuten ruhen. Rühre es anschließend noch einmal kurz durch und serviere es sofort.
Daran erkennst du es: Nach dem Ruhen ist die Konsistenz cremig und leicht fließend, nicht fest oder trocken.
Gut zu wissen
Die Safranfäden prägen Farbe und Duft des Risottos. Gewöhnliche Safranfäden können verwendet werden, ergeben aber ein weniger spezifisches Aroma.
Carnaroli eignet sich für Risotto, weil die Körner beim schrittweisen Garen ihre Form behalten und eine cremige Sauce unterstützen.
Fein geriebener Parmigiano Reggiano wird erst am Ende eingerührt und trägt zusammen mit der Butter zur cremigen Bindung und zum würzigen Geschmack bei.
Die goldene Farbe und die Safrannote bleiben erhalten, der regionale Charakter von Zafferano di Cascia ist jedoch weniger ausgeprägt.
Gewöhnliche Safranfäden in derselben Menge verwenden und ebenso mindestens 30 Minuten in 80 ml heißer Brühe ziehen lassen.
Das Risotto wird ebenfalls cremig, kann aber etwas weicher und weniger bissfest ausfallen.
Arborio-Reis in gleicher Menge verwenden und die Konsistenz gegen Ende besonders aufmerksam prüfen.
Die Brühe im zweiten Topf bei etwa 90 °C heiß halten, ohne sie sprudelnd kochen zu lassen.
Die Brühe wieder erhitzen und anschließend in kleineren Kellen weiterarbeiten.
Die Zwiebel bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten glasig anschwitzen.
Bei nur leichter Färbung mit dem Rezept fortfahren; bei verbranntem Geschmack die Zwiebelbasis besser neu ansetzen.
Regelmäßig rühren und neue Brühe zugeben, sobald die vorherige Menge weitgehend aufgenommen ist.
Etwas heiße Brühe ergänzen und unter Rühren weitergaren.
Die Garprobe ab Minute 17 durchführen und bei Bedarf noch heiße Brühe ergänzen.
Kurz vor dem Servieren esslöffelweise heiße Brühe unterrühren, bis die Sauce wieder leicht fließt.
Reste möglichst schnell abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb eines Tages verbrauchen.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Risotto verliert beim Einfrieren und Auftauen typischerweise seine cremige, leicht fließende Konsistenz.
Häufig gefragt
Ja. Verwende die gleiche Menge und lasse die Fäden ebenfalls mindestens 30 Minuten in 80 ml heißer Brühe ziehen. Das Aroma ist dann weniger spezifisch nach Cascia.
Möglicherweise nicht. Die angegebene Menge ist der Vorrat zum schrittweisen Zugeben; je nach Topf, Hitze und gewünschter Konsistenz kann etwas übrig bleiben.
Der Reis soll al dente sein und von einer cremigen, leicht fließenden Sauce umgeben werden. Auf dem Teller soll sich das Risotto langsam ausbreiten, nicht als fester Hügel stehen.
Am besten direkt nach der zweiminütigen Ruhezeit. Beim längeren Stehen nimmt der Reis weiter Flüssigkeit auf und das Risotto wird fester.
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