Guanciale finden
Guanciale ist in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder an der Frischetheke größerer Supermärkte erhältlich.
Latium · Pasta aus getrockneten Nudeln
Spaghetti all'Amatriciana verbindet fruchtigen Tomatensugo mit langsam ausgelassenem Guanciale, Pecorino Romano und feiner Chilischärfe.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Spaghetti all'Amatriciana bringt fruchtige Tomate, knusprig ausgelassenen Guanciale, würzigen Pecorino Romano und eine feine Schärfe auf den Teller. Der Sugo kocht sanft ein, während die Spaghetti garen, und wird am Ende mit Käse und etwas Kochwasser cremig gebunden.
Fruchtig-säuerlicher Tomatensugo trifft auf salzig-würzigen, an den Rändern knusprigen Guanciale. Pecorino Romano sorgt für eine kräftige Schafskäsenote, während Chili eine warme, feine Schärfe ergänzt. Die Spaghetti bleiben von einer glänzenden, sämigen Sauce umhüllt.
Schritt für Schritt
Die geschälten Tomaten mit ihrem Saft in eine Schüssel geben und mit den Händen oder einem Kochlöffel grob zerdrücken.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind grob zerkleinert, der Saft bleibt erhalten.
Den Guanciale von der Schwarte befreien und in gleichmäßige, etwa 5 mm breite Streifen schneiden. Die Chilischote fein schneiden.
Daran erkennst du es: Die Guanciale-Streifen sind möglichst gleichmäßig, damit sie gleichmäßig auslassen.
Den Guanciale in eine kalte, große Pfanne geben und bei mittlerer Hitze langsam auslassen. Nach etwa 7 bis 8 Minuten soll er goldbraun und an den Rändern knusprig sein. Den Guanciale mit einer Schaumkelle herausnehmen und das ausgelassene Fett in der Pfanne lassen.
Daran erkennst du es: Der Guanciale ist goldbraun und an den Rändern knusprig; klares Fett ist in der Pfanne vorhanden.
Wichtig: Das ausgelassene Fett ist sehr heiß und kann spritzen.
Die Chilischote etwa 30 Sekunden im ausgelassenen Fett erwärmen. Mit dem Weißwein ablöschen und 1 bis 2 Minuten einkochen lassen. Die zerdrückten Tomaten hinzufügen und den Sugo ohne Deckel 15 bis 20 Minuten sanft einkochen lassen. Zwischendurch umrühren.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist sichtbar eingedickt und schmeckt konzentriert fruchtig.
Wichtig: Beim Ablöschen kann heißes Fett kräftig aufsprudeln; den Weißwein vorsichtig zugießen.
Während der Sugo kocht, das Wasser mit dem Salz aufkochen. Die Spaghetti nach Packungsangabe garen, aber etwa 2 Minuten vor der angegebenen Zeit abgießen. Dabei 150 ml Kochwasser auffangen.
Daran erkennst du es: Die Spaghetti sind noch leicht fest und werden in der Pfanne fertig gegart.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Dampf und das kochende Wasser achten.
Die Spaghetti direkt zum Tomatensugo geben. Zunächst 50 ml Kochwasser hinzufügen und die Pasta 1 bis 2 Minuten in der Pfanne schwenken, bis sie den Sugo gut aufnimmt. Den Guanciale wieder unterheben.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist mit Sugo überzogen und bissfest; der Guanciale ist wieder gleichmäßig verteilt.
Die Pfanne vom Herd nehmen. Den Pecorino nach und nach einrühren. Falls die Sauce zu fest wird, esslöffelweise weiteres Kochwasser ergänzen. Die Spaghetti sofort servieren.
Daran erkennst du es: Der Pecorino ist vollständig eingearbeitet und die Sauce haftet glänzend an den Spaghetti.
Gut zu wissen
Guanciale ist in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder an der Frischetheke größerer Supermärkte erhältlich.
Pecorino Romano ist in italienischen Feinkostläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich.
Die Sauce schmeckt etwas milder und weniger aromatisch, weil Pancetta in der Regel weniger intensiv als Guanciale ist.
Pancetta in Streifen schneiden und wie den Guanciale in der kalten Pfanne langsam auslassen.
Die Salznote kann je nach Reifegrad milder oder kräftiger ausfallen.
Den gereiften Pecorino fein reiben und nach dem Abschalten der Hitze nach und nach in die Sauce einrühren.
Den Guanciale in die kalte Pfanne geben und bei mittlerer Hitze langsam auslassen.
Verbrannte Stücke entfernen und mit neuem Guanciale beginnen; bitteres Fett lässt sich nicht zuverlässig ausgleichen.
Den Sugo 15 bis 20 Minuten ohne Deckel sanft einkochen lassen und Kochwasser nur nach Bedarf esslöffelweise ergänzen.
Die Pasta kurz weiter in der Pfanne schwenken, damit Flüssigkeit verdampft und die Sauce stärker bindet.
Die Pfanne vom Herd nehmen und den fein geriebenen Pecorino nach und nach einarbeiten.
Mit kleinen Mengen Kochwasser glattrühren und die Pasta weiter schwenken.
Häufig gefragt
Ja. Pancetta ist eine mögliche Alternative, schmeckt jedoch etwas milder und weniger aromatisch als Guanciale.
Ein anderer gereifter Pecorino kann Pecorino Romano ersetzen. Je nach Reifegrad fällt die Salznote dann milder oder kräftiger aus.
Guanciale gibt es in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Metzgereien oder an der Frischetheke größerer Supermärkte.
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