Cavolo nero finden und vorbereiten
Toskanischer Schwarzkohl ist in gut sortierten Gemüseabteilungen, italienischen Feinkostläden und auf Wochenmärkten erhältlich. Die harten Mittelrippen vor dem Schneiden entfernen.
Suppe aus der Toskana
Ribollita ist eine kräftige, sämige Suppe aus Cannellini-Bohnen, Cavolo nero, weiteren Gemüsesorten und altbackenem toskanischem Weißbrot. Nach dem ersten Garen ruht sie über Nacht und wird am nächsten Tag erneut aufgekocht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ribollita ist eine herzhafte toskanische Suppe mit Bohnen, Gemüse und Brot. Ihre besondere Konsistenz entsteht durch das Zusammenspiel aus pürierten und ganzen Cannellini-Bohnen, dem weich gegarten Gemüse und dem Brot, das die Brühe beim Ruhen bindet. Am nächsten Tag wird die Suppe erneut erhitzt und erhält dadurch ihren charakteristisch dichten, sämigen Charakter.
Dicht und löffelbar, mit weich gegartem Gemüse, cremig gebundenen Bohnen und herzhaften Brotstücken. Cavolo nero und schwarzer Pfeffer bringen eine kräftige, leicht herbe Würze ein, während Olivenöl für einen runden, fruchtigen Abschluss sorgt.
Schritt für Schritt
Die Cannellini-Bohnen in einer großen Schüssel mit reichlich kaltem Wasser bedecken und 12 Stunden einweichen lassen.
Die Bohnen abgießen und abspülen. Mit 1 Lorbeerblatt, 1 geschälten Knoblauchzehe und etwa 1,5 l frischem Wasser in den großen Topf geben. Aufkochen und bei niedriger Hitze 60–75 Minuten sanft garen, bis die Bohnen weich sind. Das zweite Lorbeerblatt und die übrige Knoblauchzehe entfernen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen lassen sich leicht zerdrücken und sind vollständig weich.
Etwa 1,5 l Kochflüssigkeit auffangen. Die Hälfte der Bohnen mit 300 ml Kochflüssigkeit fein pürieren. Die übrigen Bohnen beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Das Bohnenpüree ist glatt und dickflüssig.
Zwiebel, Möhren, Sellerie und Kartoffeln schälen beziehungsweise putzen und klein würfeln. Beim Cavolo nero die harten Mittelrippen entfernen und die Blätter in Streifen schneiden. Mangold und Wirsing ebenfalls in mundgerechte Streifen schneiden.
45 ml Olivenöl in einem großen, schweren Topf erhitzen. Zwiebel, Möhren und Sellerie bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten weich dünsten. Die zweite Knoblauchzehe fein hacken und kurz mitdünsten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, aber noch nicht gebräunt.
Kartoffeln, Cavolo nero, Mangold, Wirsing und Tomatenmark hinzufügen. Mit den 12 g Salz und dem schwarzen Pfeffer würzen und alles gründlich vermengen.
1,2 l Bohnenkochflüssigkeit angießen und die Suppe zugedeckt bei niedriger Hitze 35 Minuten köcheln lassen. Falls sie zu trocken wird, etwas weitere Kochflüssigkeit ergänzen.
Daran erkennst du es: Kartoffeln und Gemüse lassen sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Das Bohnenpüree und die ganzen Bohnen einrühren. Die Suppe weitere 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Gemüse weich und die Brühe deutlich sämig ist. Mit Salz zum Abschmecken würzen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist sichtbar gebunden und das Gemüse vollständig weich.
Das altbackene Brot in grobe Stücke brechen. Die Hälfte des Brots auf dem Boden des großen Topfes oder der tiefen hitzefesten Form verteilen. Die Hälfte der Suppe darübergeben, anschließend das restliche Brot und die übrige Suppe einschichten.
Die Ribollita vollständig abkühlen lassen, abdecken und 8–12 Stunden kalt ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist vollständig abgekühlt und das Brot hat einen großen Teil der Brühe aufgenommen.
Am nächsten Tag die Suppe langsam erhitzen und unter gelegentlichem Rühren 10–15 Minuten erneut aufkochen lassen. Wird sie zu dick, etwas heißes Wasser einrühren. Mit dem restlichen Olivenöl und schwarzem Pfeffer in warmen Schalen servieren.
Daran erkennst du es: Die Suppe ist durchgehend heiß und wieder deutlich sämig.
Gut zu wissen
Toskanischer Schwarzkohl ist in gut sortierten Gemüseabteilungen, italienischen Feinkostläden und auf Wochenmärkten erhältlich. Die harten Mittelrippen vor dem Schneiden entfernen.
Pane toscano ist ein ungesalzenes toskanisches Weißbrot. Falls es nicht erhältlich ist, passt ein festes, mildes Weißbrot mit kräftiger Kruste.
Die getrockneten Cannellini-Bohnen benötigen vor dem Garen eine zwölfstündige Einweichzeit in reichlich kaltem Wasser.
Die Suppe schmeckt etwas herber und der Biss bleibt etwas weniger weich.
Den jungen Grünkohl wie den Cavolo nero von harten Teilen befreien und in Streifen schneiden.
Das Ergebnis schmeckt etwas salziger und weniger typisch toskanisch.
Das Weißbrot altbacken verwenden, in grobe Stücke brechen und wie beschrieben einschichten.
Die Bohnen zwölf Stunden einweichen und anschließend garen, bis sie sich leicht zerdrücken lassen.
Die Bohnen in der Suppe weiter sanft köcheln lassen und bei Bedarf etwas Flüssigkeit ergänzen.
Heißes Wasser oder zurückbehaltene Bohnenkochflüssigkeit portionsweise einrühren.
Unter Rühren nach und nach heißes Wasser ergänzen, bis die gewünschte sämige Konsistenz erreicht ist.
Den gehackten Knoblauch erst kurz vor dem Ablöschen mit Kochflüssigkeit zugeben und nur kurz mitdünsten.
Kartoffeln, Wurzelgemüse und Blattgemüse passend und möglichst gleichmäßig schneiden.
Die Suppe weiter sanft köcheln lassen, bis die festeren Stücke weich sind.
Die Ribollita nach dem ersten Garen vollständig abkühlen lassen, abdecken und 8–12 Stunden kalt ruhen lassen. Am nächsten Tag langsam erneut erhitzen.
Die vollständig abgekühlte Suppe abdecken und für die angegebene Ruhezeit kalt stellen.
Häufig gefragt
Ja. Als Alternative eignet sich junger Grünkohl. Die Suppe wird damit etwas herber und der Biss etwas weniger weich.
Am besten passt altbackenes toskanisches Weißbrot. Falls es nicht erhältlich ist, funktioniert ein festes, mildes Weißbrot mit kräftiger Kruste.
Das Brot nimmt während der Ruhezeit die Brühe auf und bindet die Suppe. Beim erneuten Aufkochen am nächsten Tag entsteht die typische dichte Konsistenz.
Beim erneuten Erhitzen etwas heißes Wasser einrühren. Die Flüssigkeit portionsweise zugeben, bis die gewünschte sämige Konsistenz erreicht ist.
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