Tomatensorte
Möglichst reife und fleischige Tomaten ergeben eine aromatische Sauce mit mehr Substanz und erleichtern das abschließende Einkochen.
Sugo aus der Toskana
Eine sanft gekochte toskanische Tomatensauce aus reifen Tomaten, Gemüse, Olivenöl und frischen Kräutern. Die Sauce wird fein passiert und passt zu Pasta, Gnocchi, Reis oder Polenta.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pomarola ist eine vielseitige toskanische Tomatensauce mit reifen Tomaten, Zwiebel, Möhre, Sellerie, Petersilie, Basilikum und Knoblauch. Das Gemüse wird langsam weich gegart, bevor die Tomaten offen köcheln und anschließend passiert werden. So entsteht eine sämige Sauce, die etwa 650 ml ergibt und sowohl pur als auch als Grundlage für weitere italienische Gerichte verwendet werden kann.
Fruchtig und aromatisch mit konzentriertem Tomatengeschmack, sanfter Süße aus dem Gemüse und frischen Noten von Basilikum und Petersilie. Fein passiert ist die Pomarola glatt und sämig, grob passiert etwas rustikaler und strukturreicher.
Schritt für Schritt
Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und die Früchte vierteln. Zwiebel und Möhre schälen, den Sellerie putzen und alles fein würfeln. Knoblauch, Petersilie und Basilikum fein schneiden.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gleichmäßig klein geschnitten und die Kräuter sind vorbereitet.
Das Olivenöl in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Möhre und Sellerie darin 8 bis 10 Minuten sanft anschwitzen, bis das Gemüse weich ist, aber keine kräftige Farbe annimmt.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und aromatisch, aber nur blass goldgelb und nicht stark gebräunt.
Knoblauch und Petersilie hinzufügen und 1 Minute mitgaren. Tomaten, Basilikum und Salz in den Topf geben. Alles aufkochen lassen und anschließend offen bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 40 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weich zerfallen und die Mischung wirkt aromatisch und gleichmäßig gegart.
Die weiche Tomatenmischung durch eine Passiermühle oder ein feines Sieb streichen. Die passierte Sauce wieder in den Topf geben und weitere 5 bis 10 Minuten einkochen lassen, bis sie sämig ist und etwa 650 ml ergibt.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und ergibt ungefähr 650 ml.
Wichtig: Beim Passieren vorsichtig arbeiten, da die Tomatenmischung heiß ist.
Die Pomarola abschmecken und heiß verwenden. Sie eignet sich zum Vermengen mit Pasta, zum Begleiten von Gnocchi, als Sauce zu Reis oder Polenta sowie als Grundlage für weitere italienische Gerichte.
Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt ausgewogen und hat die gewünschte glatte oder rustikale Struktur.
Gut zu wissen
Möglichst reife und fleischige Tomaten ergeben eine aromatische Sauce mit mehr Substanz und erleichtern das abschließende Einkochen.
Petersilie und Basilikum werden frisch geschnitten und mit der Tomatenmischung gegart. So verbinden sich ihre Aromen mit der Sauce, ohne dass sie nur als Garnitur dienen.
Das Gemüse bei mittlerer Hitze langsam weich werden lassen und bei Bedarf die Temperatur reduzieren.
Einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen, gelöste Röststoffe vorsichtig vom Boden lösen und mit den Tomaten fortfahren, sofern nichts verbrannt schmeckt.
Die Sauce offen weitere 5 bis 10 Minuten einkochen lassen und dabei die Konsistenz beobachten.
Die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze weiter offen einkochen, bis sie sämig ist.
Offen bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen und regelmäßig umrühren.
Die Sauce sofort in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den angesetzten Bodensatz unterzurühren.
Eine strukturreichere Variante, bei der die weiche Tomatenmischung nicht durch ein feines Sieb, sondern durch eine grobe Passiermühle gegeben wird.
Häufig gefragt
Das Rezept ergibt etwa 650 ml Sauce und reicht als Sauce für ungefähr 4 bis 6 Portionen.
Die weiche Tomatenmischung durch eine Passiermühle oder ein feines Sieb streichen. Für eine rustikalere Konsistenz eine grobe Passiermühle verwenden.
Die Sauce passt zu Pasta, Gnocchi, Reis und Polenta und kann außerdem als Grundlage für weitere italienische Gerichte verwendet werden.
Am besten eignen sich reife, möglichst fleischige Tomaten.
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