Pomarola

Sugo aus der Toskana

Eine sanft gekochte toskanische Tomatensauce aus reifen Tomaten, Gemüse, Olivenöl und frischen Kräutern. Die Sauce wird fein passiert und passt zu Pasta, Gnocchi, Reis oder Polenta.

Zum Rezept
Pomarola: Toskanische Tomatensauce für Pasta und mehr
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 50 Minuten
Gesamtzeit ca. 75 Minuten
Menge ca. 650 ml, ausreichend für 4 bis 6 Portionen als Sauce
Gerichtsform und Gerichtsart Saucen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Verwendungsrolle der Zubereitung Küchenbasics zur Weiterverarbeitung
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das sanfte Anschwitzen von Zwiebel, Möhre und Sellerie bildet eine aromatische Grundlage, ohne das Gemüse stark zu bräunen.
  • Reife, möglichst fleischige Tomaten liefern eine fruchtige Sauce mit guter Substanz.
  • Basilikum, Petersilie und Knoblauch geben der Tomatensauce ein frisches, kräuteriges Aroma.
  • Das Passieren verbindet Gemüse und Tomaten zu einer glatten, sämigen Konsistenz; eine grobe Passiermühle lässt bewusst mehr Struktur zurück.

Pomarola ist eine vielseitige toskanische Tomatensauce mit reifen Tomaten, Zwiebel, Möhre, Sellerie, Petersilie, Basilikum und Knoblauch. Das Gemüse wird langsam weich gegart, bevor die Tomaten offen köcheln und anschließend passiert werden. So entsteht eine sämige Sauce, die etwa 650 ml ergibt und sowohl pur als auch als Grundlage für weitere italienische Gerichte verwendet werden kann.

Fruchtig und aromatisch mit konzentriertem Tomatengeschmack, sanfter Süße aus dem Gemüse und frischen Noten von Basilikum und Petersilie. Fein passiert ist die Pomarola glatt und sämig, grob passiert etwas rustikaler und strukturreicher.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Zutaten vorbereiten

    Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und die Früchte vierteln. Zwiebel und Möhre schälen, den Sellerie putzen und alles fein würfeln. Knoblauch, Petersilie und Basilikum fein schneiden.

    Daran erkennst du es: Das Gemüse ist gleichmäßig klein geschnitten und die Kräuter sind vorbereitet.

    • Für eine gleichmäßige Sauce das Gemüse möglichst fein und ähnlich groß würfeln.
  2. Gemüse anschwitzen

    Das Olivenöl in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Möhre und Sellerie darin 8 bis 10 Minuten sanft anschwitzen, bis das Gemüse weich ist, aber keine kräftige Farbe annimmt.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und aromatisch, aber nur blass goldgelb und nicht stark gebräunt.

    • Bei zu starker Hitze die Temperatur reduzieren, damit das Gemüse weich wird, ohne zu bräunen.
  3. Tomaten köcheln

    Knoblauch und Petersilie hinzufügen und 1 Minute mitgaren. Tomaten, Basilikum und Salz in den Topf geben. Alles aufkochen lassen und anschließend offen bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 40 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.

    40 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weich zerfallen und die Mischung wirkt aromatisch und gleichmäßig gegart.

    • Den Topf offen lassen, damit Flüssigkeit verdampfen kann.
    • Zwischendurch umrühren, damit die Tomatenmischung nicht am Topfboden ansetzt.
  4. Passieren und einkochen

    Die weiche Tomatenmischung durch eine Passiermühle oder ein feines Sieb streichen. Die passierte Sauce wieder in den Topf geben und weitere 5 bis 10 Minuten einkochen lassen, bis sie sämig ist und etwa 650 ml ergibt.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und ergibt ungefähr 650 ml.

    • Für eine besonders glatte Pomarola fein passieren; für mehr Struktur eine grobe Passiermühle verwenden.

    Wichtig: Beim Passieren vorsichtig arbeiten, da die Tomatenmischung heiß ist.

  5. Abschmecken und verwenden

    Die Pomarola abschmecken und heiß verwenden. Sie eignet sich zum Vermengen mit Pasta, zum Begleiten von Gnocchi, als Sauce zu Reis oder Polenta sowie als Grundlage für weitere italienische Gerichte.

    Daran erkennst du es: Die Sauce schmeckt ausgewogen und hat die gewünschte glatte oder rustikale Struktur.

    • Die Sauce direkt heiß verwenden oder nach dem Passieren bis zur gewünschten Konsistenz weiter einkochen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Gemüse nur sanft anschwitzen: Zwiebel, Möhre und Sellerie sollen weich werden und ihr Aroma entfalten, aber keine kräftige Farbe annehmen. Eine zu hohe Hitze kann die frischen Tomatenaromen überdecken.
  • Konsistenz selbst bestimmen: Eine feine Passiermühle oder ein feines Sieb ergibt eine glatte Sauce. Für eine rustikalere Pomarola mit etwas Struktur eignet sich eine grobe Passiermühle.

Zutatenwissen

Tomatensorte

Möglichst reife und fleischige Tomaten ergeben eine aromatische Sauce mit mehr Substanz und erleichtern das abschließende Einkochen.

Frische Kräuter

Petersilie und Basilikum werden frisch geschnitten und mit der Tomatenmischung gegart. So verbinden sich ihre Aromen mit der Sauce, ohne dass sie nur als Garnitur dienen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Gemüse wird dunkel gebräunt oder setzt am Topfboden an.

Das Gemüse bei mittlerer Hitze langsam weich werden lassen und bei Bedarf die Temperatur reduzieren.

Einen kleinen Schuss Wasser hinzufügen, gelöste Röststoffe vorsichtig vom Boden lösen und mit den Tomaten fortfahren, sofern nichts verbrannt schmeckt.

Die passierte Pomarola bleibt wässrig.

Die Sauce offen weitere 5 bis 10 Minuten einkochen lassen und dabei die Konsistenz beobachten.

Die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze weiter offen einkochen, bis sie sämig ist.

Die Tomatenmischung haftet am Topfboden oder schmeckt angebrannt.

Offen bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen und regelmäßig umrühren.

Die Sauce sofort in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den angesetzten Bodensatz unterzurühren.

Varianten

Rustikale Pomarola

Eine strukturreichere Variante, bei der die weiche Tomatenmischung nicht durch ein feines Sieb, sondern durch eine grobe Passiermühle gegeben wird.

Servieren und kombinieren

  • Zu Pasta: Die heiße Pomarola direkt mit Pasta vermengen und nach Wunsch mit etwas Kochwasser auf die gewünschte Konsistenz bringen.
  • Zu Gnocchi: Pomarola als aromatische Sauce zu Gnocchi servieren.
  • Zu Reis oder Polenta: Die Sauce als würzende Begleitung zu Reis oder Polenta verwenden.
  • Als Grundlage für weitere Gerichte: Die Pomarola als Basis für weitere italienische Gerichte weiterverwenden.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viel Pomarola ergibt das Rezept?

Das Rezept ergibt etwa 650 ml Sauce und reicht als Sauce für ungefähr 4 bis 6 Portionen.

Wie wird die Pomarola besonders glatt?

Die weiche Tomatenmischung durch eine Passiermühle oder ein feines Sieb streichen. Für eine rustikalere Konsistenz eine grobe Passiermühle verwenden.

Wozu passt Pomarola?

Die Sauce passt zu Pasta, Gnocchi, Reis und Polenta und kann außerdem als Grundlage für weitere italienische Gerichte verwendet werden.

Welche Tomaten eignen sich für Pomarola?

Am besten eignen sich reife, möglichst fleischige Tomaten.

Aus unserer Küche

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