Pasta e fagioli bianchi aus der Basilikata

Sämige Bohnensuppe mit Pasta

Sämiges lucanisches Tellergericht aus weißen Bohnen, kurzer Pasta und Pancetta. Ein Teil der Bohnen wird püriert, sodass die Pasta in einem kräftigen, cremigen Sud gart.

Zum Rezept
Pasta e fagioli bianchi aus der Basilikata
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 95 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Stunden
Gesamtzeit ca. 12 Stunden
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte, Suppen
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Getreide, Hülsenfrüchte
Prägende Zubereitungsverfahren Einweichen, Quellenlassen und Wässern, Kochen in Flüssigkeit, Pürieren und Mixen, Sanftes Köcheln

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Ein Teil der Bohnen wird püriert und gibt dem Kochsud ohne zusätzliche Bindemittel eine sämige Konsistenz.
  • Pancetta, Zwiebel, Möhre, Sellerie und Knoblauch bilden eine herzhafte Aromabasis.
  • Die Pasta gart direkt im Bohnensud und nimmt dadurch die kräftige Flüssigkeit vollständig auf.

Pasta e fagioli bianchi verbindet die cremige Kraft weißer Bohnen mit kurzer getrockneter Pasta und würziger Pancetta. Die Bohnen werden weich gegart, teilweise püriert und anschließend mit dem aromatischen Gemüseansatz und der Pasta zu einem dicken, herzhaften Sud verbunden. So entsteht ein wärmendes Gericht mit wenigen, klaren Zutaten und viel Tiefe.

Der Sud ist dick und cremig, mit weich gegarten Bohnen und kurzer Pasta. Pancetta sorgt für herzhafte Würze, während Lorbeer, Petersilie und schwarzer Pfeffer frische und würzige Akzente setzen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Bohnen vorbereiten und garen

  1. Bohnen einweichen

    Die Bohnen verlesen, abspülen und in reichlich kaltem Wasser 8 bis 12 Stunden einweichen. Anschließend abgießen und nochmals abspülen.

    10 Stunden
    • Die Einweichzeit ist in der Gesamtzeit berücksichtigt.
  2. Bohnen weich garen

    Die Bohnen mit 1,2 l frischem Wasser und dem Lorbeerblatt in einen Topf geben. Aufkochen, die Hitze reduzieren und 60 bis 75 Minuten leise garen, bis die Bohnen weich sind. Das Salz erst in den letzten 10 Minuten zugeben.

    70 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig weich.

    • Die Bohnen erst aus dem Topf nehmen, wenn sie weich sind.
    • Das Salz nach der angegebenen Garzeit zugeben.

Bohnensud und Gemüseansatz

  1. Bohnen teilweise pürieren

    Das Lorbeerblatt entfernen. Etwa ein Drittel der Bohnen mit 200 ml Kochsud grob pürieren oder mit einer Gabel zerdrücken. Etwa 300 ml Kochsud für später zurückbehalten.

    Daran erkennst du es: Das Bohnenpüree ist grob und bindet den Sud.

    • Alternativ die Bohnen mit einer Gabel grob zerdrücken.
    • Das zurückbehaltene Kochwasser wird später zum Regulieren der Konsistenz verwendet.

    Wichtig: Beim Pürieren oder Zerdrücken der heißen Bohnen vorsichtig arbeiten.

  2. Pancetta und Gemüse anschwitzen

    Pancetta und Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze 4 Minuten anbraten. Zwiebel, Möhre und Sellerie hinzufügen und 6 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch unterrühren und 1 Minute mitgaren.

    11 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, der Knoblauch ist kurz mitgegart und nicht dunkel gebräunt.

    • Das Gemüse fein würfeln, damit es gleichmäßig weich wird.
    • Den Knoblauch erst am Ende des Anschwitzens zugeben.
  3. Bohnensud verbinden

    Die ganzen Bohnen, das Bohnenpüree, 700 ml Kochsud und 500 ml Wasser in den Topf geben. Alles 10 Minuten sanft köcheln lassen, damit sich der Sud verbindet.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Sud ist verbunden und gleichmäßig sämig.

    • Bei Bedarf später den zurückbehaltenen Kochsud ergänzen.

Pasta fertigstellen

  1. Pasta im Bohnensud garen

    Die getrocknete Pasta direkt in den Bohnensud geben und nach Packungsangabe garen. Eine Minute vor der angegebenen Zeit prüfen, zwischendurch umrühren und bei Bedarf den zurückbehaltenen Kochsud portionsweise zugießen. Die Pasta soll von einem dicken, sämigen Sud umgeben sein.

    Daran erkennst du es: Die Pasta ist nach Packungsangabe gar und von einem dicken, sämigen Sud umgeben.

    • Die Pasta nimmt während des Garens und Ruhens Flüssigkeit auf.
    • Regelmäßig umrühren, damit die Pasta gleichmäßig gart.
  2. Abschmecken und ruhen lassen

    Mit dem restlichen Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen, die Pasta 5 Minuten ruhen lassen und kurz vor dem Servieren die Petersilie unterheben.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Sud ist dick und sämig, die Petersilie ist kurz vor dem Servieren untergehoben.

    • Die Ruhezeit einhalten, damit sich die Konsistenz setzt.
    • Die Petersilie erst kurz vor dem Servieren unterheben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Einweichzeit einplanen: Die Bohnen benötigen 8 bis 12 Stunden Einweichzeit. Diese Zeit liegt vor dem eigentlichen Kochen und verlängert die Gesamtzeit deutlich.
  • Kochsud zurückbehalten: Etwa 300 ml Kochsud werden für später aufgehoben. Damit lässt sich die Konsistenz der Pasta e fagioli während des Pastagarens anpassen.
  • Ruhezeit beachten: Die Pasta ruht vor dem Servieren 5 Minuten im Sud. Dadurch kann sie die kräftige Flüssigkeit weiter aufnehmen und die sämige Konsistenz sich setzen.

Zutatenwissen

Fagioli Bianchi di Rotonda

Fagioli Bianchi di Rotonda sind weiße Bohnen aus der Basilikata mit zarter Schale und cremigem Inneren. Du findest sie in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Spezialitätengeschäften oder im Onlinehandel.

Kurze Pasta verwenden

Ditalini oder Tubetti passen gut, weil sie den sämigen Bohnensud aufnehmen und sich leicht mit den Bohnen auf den Löffel bringen lassen.

Sinnvolle Alternativen

getrocknete Cannellini-Bohnen

Das Aroma ist etwas milder; die Garzeit kann abweichen.

Die Cannellini-Bohnen wie die weißen Bohnen einweichen und garen. Die Garzeit anpassen, bis sie vollständig weich sind.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Bohnen bleiben fest.

Die Bohnen 60 bis 75 Minuten leise garen und erst weiterarbeiten, wenn sie vollständig weich sind.

Die Bohnen im Sud weiter leise garen, bis sie weich sind.

Die Pasta wird zu weich.

Die Pasta eine Minute vor der angegebenen Zeit prüfen und die Ruhezeit auf 5 Minuten begrenzen.

Der Sud ist zu dick oder zu dünn.

Etwa 300 ml Kochsud zurückbehalten und beim Garen der Pasta nach Bedarf zugießen.

Den zurückbehaltenen Kochsud portionsweise unterrühren, bis der Sud dick und sämig ist.

Servieren und kombinieren

  • Direkt nach der Ruhezeit servieren: Die Pasta e fagioli bianchi nach den 5 Minuten Ruhezeit mit der untergehobenen Petersilie servieren. So bleibt der Sud sämig und die Pasta nimmt die Aromen des Bohnensuds vollständig auf.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Bohnen können 8 bis 12 Stunden vor dem Kochen verlesen, abgespült und in kaltem Wasser eingeweicht werden.

Allergene und Nährwerte

  • Sellerie: enthält · Staudensellerie ist ausdrücklich als Zutat enthalten.
  • Glutenhaltiges Getreide: uncertain · Die verwendete Pasta ist nicht näher hinsichtlich ihrer Getreideart oder Rezeptur spezifiziert; Ditalini und Tubetti können Weizen enthalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie lange müssen die Bohnen einweichen?

Die getrockneten Bohnen werden 8 bis 12 Stunden in reichlich kaltem Wasser eingeweicht und anschließend abgespült.

Kann ich Fagioli Bianchi di Rotonda ersetzen?

Ja. Getrocknete Cannellini-Bohnen eignen sich als Alternative. Ihr Aroma ist etwas milder und die Garzeit kann abweichen.

Warum soll ich Kochsud zurückbehalten?

Etwa 300 ml Kochsud werden aufgehoben, damit die Konsistenz während des Pastagarens bei Bedarf angepasst werden kann.

Aus unserer Küche

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