Muddica atturrata
Muddica atturrata bezeichnet hier geröstete Brotbrösel. Feine Semmelbrösel funktionieren direkt; selbst geröstete Brösel können etwas gröber bleiben und besonders frisch schmecken.
Sizilianische Pasta mit würzigem Sugo
Würzige sizilianische Pasta mit Tomatensugo, Sardellen, Zimt, Nelken und knuspriger Muddica atturrata.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta alla Paolina verbindet BucatiniBucatini sind lange, hohle italienische Nudeln, die äußerlich an dicke Spaghetti erinnern. mit einem aromatischen Tomatensugo, in dem Sardellen, Zimt und Nelken für eine warme, herzhafte Würze sorgen. Geröstete Semmelbrösel ersetzen den Käse als knusprigen Abschluss und geben dem Gericht seinen charakteristischen palermitanischen Akzent.
Saftige, würzige Pasta mit fruchtiger Tomatensauce, warmen Noten von Zimt und Nelke sowie knusprigen, goldbraunen Brotbröseln.
Schritt für Schritt
Die Gewürznelken im Mörser fein zerstoßen. Den Knoblauch leicht andrücken. Den großen Topf mit 2 l Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Das Wasser soll kräftig kochen.
Wichtig: Beim Arbeiten mit dem Mörser auf eine stabile Unterlage achten.
Das restliche Olivenöl in der Pfanne erwärmen. Knoblauch und Sardellen bei niedriger Hitze 2 bis 3 Minuten erwärmen, bis die Sardellen zerfallen. Den Knoblauch wieder herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Sardellen sind weitgehend zerfallen und der Knoblauch hat Aroma abgegeben, ohne stark zu bräunen.
Die stückigen Tomaten, den Zimt und die zerstoßenen Nelken einrühren. Mit wenig Salz würzen und den Sugo bei mittlerer bis niedriger Hitze etwa 15 Minuten offen köcheln lassen. Das Basilikum grob zupfen und in den letzten 2 Minuten unterheben.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht eingekocht und verbindet sich zu einer aromatischen Sauce.
Wichtig: Den offenen Sugo gelegentlich umrühren, damit er am Pfannenboden nicht ansetzt.
Das kochende Wasser salzen und die Bucatini nach Packungsangabe bissfest garen. Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser auffangen. Das Sieb zum Abgießen bereitstellen.
Daran erkennst du es: Die Bucatini sind bissfest und haben noch leichten Widerstand im Kern.
Wichtig: Beim Abgießen von kochendem Wasser Gesicht und Hände vom aufsteigenden Dampf fernhalten.
Die Bucatini direkt in die Pfanne zum Sugo geben. 50 bis 100 ml Kochwasser hinzufügen und alles 1 bis 2 Minuten schwenken, bis die Sauce die Pasta gleichmäßig überzieht.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet gleichmäßig an den Bucatini und wirkt nicht wässrig.
Die Pasta sofort auf vier Teller verteilen, mit der gerösteten Muddica atturrata bestreuen und mit den übrigen Basilikumblättern servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird heiß serviert und die Brotbrösel bleiben knusprig.
Gut zu wissen
Muddica atturrata bezeichnet hier geröstete Brotbrösel. Feine Semmelbrösel funktionieren direkt; selbst geröstete Brösel können etwas gröber bleiben und besonders frisch schmecken.
Die Sardellen werden im Olivenöl erwärmt, bis sie zerfallen. Dadurch würzen sie den Sugo im Hintergrund und bilden keine separaten Stücke.
Bucatini sind lange Hohlnudeln, die den würzigen Tomatensugo besonders gut aufnehmen. Als Ersatz eignen sich 320 g Spaghetti; die Sauce haftet daran etwas anders.
Die Brösel können etwas gröber und aromatischer werden.
Trockenes Weißbrot fein bis mittelgrob zerkrümeln und wie angegeben in Olivenöl rösten.
Die Sauce haftet etwas anders, das Gericht bleibt aber eine würzige Tomatenpasta.
Spaghetti nach Packungsangabe bissfest garen und wie im Rezept mit dem Sugo schwenken.
Der Sugo kann etwas frischer und weniger konzentriert schmecken.
Tomaten häuten oder klein würfeln und etwas länger einkochen lassen, falls sie viel Flüssigkeit abgeben.
Bei mittlerer Hitze rösten, ständig beobachten und sofort in eine Schale geben.
Sehr dunkle oder bittere Brösel ersetzen; leicht zu dunkle Brösel nur sparsam verwenden.
Nach Packungsangabe garen, das Kochwasser rechtzeitig auffangen und die Pasta sofort mit dem Sugo verbinden.
Die Pasta direkt mit etwas Sugo und Kochwasser schwenken und sofort servieren.
Kochwasser zunächst sparsam dosieren und den Sugo offen köcheln lassen.
Die Pasta kurz bei mittlerer Hitze schwenken, bis überschüssige Flüssigkeit reduziert ist.
Die drei Nelken fein zerstoßen und genau dosieren.
Mit zusätzlichem Tomatensugo oder etwas Pasta und Kochwasser ausgleichen.
Eine schärfere Fassung mit zusätzlicher Chilischärfe im Sugo.
Die Brotbrösel etwas gröber lassen, damit der knusprige Kontrast stärker hervortritt.
Eine frischere Version mit stärkerem Basilikumaroma.
Die Muddica atturrata und den Tomatensugo können bis zu 2 Stunden vorher zubereitet werden. Die Pasta erst kurz vor dem Servieren kochen und mit dem Sugo verbinden.
Reste nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank lagern. Die gerösteten Brotbrösel möglichst getrennt und trocken aufbewahren, damit sie knusprig bleiben.
Gekochte Pasta und Sugo nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Pasta kann nach dem Auftauen weich werden; besonders die Muddica verliert ihre Knusprigkeit.
Häufig gefragt
Muddica atturrata sind geröstete Brotbrösel. In diesem Rezept werden feine Semmelbrösel in Olivenöl goldbraun geröstet und als knuspriger Abschluss verwendet.
Die Sardellen zerfallen im Olivenöl und würzen den Sugo vor allem herzhaft und tief. Sie bleiben nicht als große Stücke in der Sauce.
Ja. Verwende 320 g Spaghetti, gare sie nach Packungsangabe bissfest und schwenke sie wie die Bucatini mit dem Sugo. Die Sauce haftet etwas anders, das Gericht bleibt aber eine würzige Tomatenpasta.
Die gerösteten Brösel sofort aus der heißen Pfanne nehmen und erst beim Servieren auf die Pasta geben.
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