Gramigna und passende Alternativen
Die kurze, gekringelte Gramigna nimmt das kompakte Ragù gut auf. Riccioli oder kurze Fusilli funktionieren ebenfalls; nur das Mundgefühl verändert sich.
Pasta secca · Emilia-Romagna
Herzhafte Gramigna mit würzigem Salsiccia-Ragù, wenig Tomate, trockenem Weißwein und Parmigiano Reggiano.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gramigna con salsiccia ist ein herzhaftes Pastagericht aus der Emilia-Romagna, besonders aus dem Raum Bologna und Modena. Die kurze, gekringelte Gramigna nimmt das kräftige Ragù gut auf. Für diese rote Variante wird frische Salsiccia mit einem klassischen Soffritto, etwas Weißwein und wenig Tomate geschmort. So bleibt der Sugo würzig und kompakt und legt sich um die Pasta, statt sie zu überdecken.
Würziges, herzhaftes Ragù mit kräftiger Salsiccia, feiner Gemüsebasis und zurückhaltender Tomatennote. Die Gramigna bleibt bissfest, während Parmigiano Reggiano für salzige Würze und eine leicht nussige Tiefe sorgt.
Schritt für Schritt
Zwiebel, Möhre und Staudensellerie sehr fein würfeln. Die Salsiccia aus dem Darm lösen und mit den Fingern zerkrümeln.
Das Olivenöl in einer breiten Pfanne erhitzen. Das Gemüse bei mittlerer bis kleiner Hitze 6 bis 8 Minuten weich dünsten, ohne es stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und bleibt hell, ohne starke Röstfarbe.
Die Salsiccia zugeben und bei mittlerer bis hoher Hitze 6 bis 8 Minuten anbraten. Dabei mit dem Kochlöffel zerteilen, bis sie rundum Farbe angenommen hat.
Daran erkennst du es: Die Salsiccia ist zerteilt und rundum leicht gebräunt.
Mit dem trockenen Weißwein ablöschen und 2 bis 3 Minuten einkochen lassen, bis der Alkoholgeruch verflogen ist.
Daran erkennst du es: Der stechende Alkoholgeruch ist verschwunden und die Flüssigkeit hat sich etwas reduziert.
Passierte Tomaten, Wasser und schwarzen Pfeffer einrühren. Das Ragù aufkochen und anschließend 25 Minuten offen bei kleiner Hitze sanft schmoren lassen. Zwischendurch umrühren und am Ende vorsichtig mit Salz abschmecken, da die Salsiccia bereits Würze mitbringt.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist würzig, kompakt und leicht eingedickt.
Während das Ragù schmort, 3 l Wasser zum Kochen bringen und mit 30 g Salz würzen. Die Gramigna nach Packungsangabe, meist 8 bis 10 Minuten, bissfest kochen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser abschöpfen.
Daran erkennst du es: Die Gramigna ist bissfest und hat noch leichten Widerstand beim Kauen.
Die Pasta abgießen und zum Ragù geben. Mit etwa 100 ml Kochwasser 1 bis 2 Minuten in der Pfanne schwenken, bis der Sugo an den Nudeln haftet. Bei Bedarf noch etwas Kochwasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Der Sugo haftet glänzend an der Gramigna und wirkt nicht wässrig.
Die Gramigna sofort auf tiefen Tellern verteilen und mit dem fein geriebenen Parmigiano Reggiano servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta wird unmittelbar heiß und mit frisch geriebenem Käse serviert.
Gut zu wissen
Die kurze, gekringelte Gramigna nimmt das kompakte Ragù gut auf. Riccioli oder kurze Fusilli funktionieren ebenfalls; nur das Mundgefühl verändert sich.
Die frische Salsiccia vor dem Anbraten aus dem Darm lösen und zerkrümeln, damit sie sich gleichmäßig im Ragù verteilt.
Den fein geriebenen Parmigiano Reggiano direkt beim Servieren über die heiße Pasta geben.
Die Sauce bleibt gleich; lediglich Form und Mundgefühl der Pasta verändern sich.
Gramigna im gleichen Mengenverhältnis durch Riccioli oder kurze Fusilli ersetzen und nach Packungsangabe bissfest kochen.
Zwiebel, Möhre und Sellerie bei mittlerer bis kleiner Hitze weich dünsten, ohne starke Bräunung.
Erst am Ende vorsichtig abschmecken und Salz nur nach Bedarf ergänzen.
Etwa 100 ml Kochwasser zugeben und die Pasta 1 bis 2 Minuten in der Pfanne schwenken.
Etwas zurückbehaltenes Kochwasser ergänzen und die Pasta kurz weiter in der Pfanne schwenken.
Häufig gefragt
Riccioli oder kurze Fusilli funktionieren ebenfalls. Die Sauce bleibt gleich, nur das Mundgefühl verändert sich.
Ja. Während das Ragù 25 Minuten schmort, das Pastawasser erhitzen und die Gramigna nach Packungsangabe bissfest kochen.
Die Pasta sofort nach dem Anrichten mit dem fein geriebenen Parmigiano Reggiano bestreuen.
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