Robiola d’Alba
Robiola d’Alba ist ein milder, cremiger piemontesischer Weichkäse. Er ist am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Käsetheken oder online erhältlich.
Piemont: gefüllt und gratiniert
Dünne, dreieckig gefaltete Crespelle mit gerösteter Paprika, Robiola d’AlbaRobiola d’Alba ist ein frischer, weicher Kuhmilchkäse aus dem piemontesischen Raum um Alba. und Haselnüssen, die mit Sahne und Parmigiano im Ofen gratiniert werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Crespelle alla piemontese verbinden hauchdünne, in der Pfanne ausgebackene Teigfladen mit einer cremigen, herzhaften Füllung. Geröstete Paprika, Robiola d’Alba und piemontesische HaselnüssePiemontesische Haselnüsse werden häufig als Nocciola Piemonte angeboten. sorgen für ein ausgewogenes Zusammenspiel aus milder Käsecreme, süßlicher Paprika und nussigem Biss, bevor die Crespelle mit Rahm und Käse im Ofen gratiniert werden.
Die Crespelle sind weich und zart, mit einer cremigen Käsefüllung, süßlich-würziger Paprika und aromatisch gerösteten Haselnüssen. Die Oberfläche wird goldgelb und leicht knusprig, während Sahne und Käse für einen warmen, reichhaltigen Abschluss sorgen.
Schritt für Schritt
Eier, Milch und Salz in einer Schüssel verquirlen. Das Mehl nach und nach einarbeiten, bis ein glatter Teig entsteht. Die geschmolzene Butter unterrühren und den Teig 20 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Die Haselnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen, grob hacken und für die Füllung sowie zum Bestreuen aufteilen: 50 g für die Füllung und 20 g für das Gratin.
Daran erkennst du es: Die Haselnüsse duften deutlich, ohne dunkel zu werden.
Die Paprika gut abtropfen lassen und klein würfeln. Mit Robiola d’Alba, 50 g gehackten Haselnüssen und 40 g Parmigiano vermengen. Mit Muskatnuss, wenig Salz und Pfeffer abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig cremig und die Paprika sind fein verteilt.
Eine beschichtete Pfanne von etwa 20 cm Durchmesser erhitzen und mit etwas Butter aus dem angegebenen Anteil ausstreichen. Pro Crespella eine kleine Kelle Teig hineingeben und durch Schwenken dünn verteilen. Etwa 45–60 Sekunden backen, wenden und die zweite Seite 20–30 Sekunden backen. Auf diese Weise 8 Crespelle ausbacken und stapeln. Während des Ausbackens kann die Füllung bereitgestellt werden.
Daran erkennst du es: Die Ränder lösen sich leicht und die Unterseite ist blass goldgelb.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Jede Crespella mit einem Achtel der Füllung bestreichen und zweimal zu einem Dreieck falten.
Eine flache Auflaufform mit 15 g Butter ausstreichen. Die gefalteten Crespelle leicht überlappend hineinlegen. Die Sahne darüberträufeln, mit 30 g Parmigiano und den restlichen Haselnüssen bestreuen.
Die Crespelle 10–12 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze backen, bis die Oberfläche goldgelb ist. Kurz ruhen lassen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist goldgelb und die Sahne ist heiß und leicht gebunden.
Gut zu wissen
Robiola d’Alba ist ein milder, cremiger piemontesischer Weichkäse. Er ist am ehesten in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Käsetheken oder online erhältlich.
Piemontesische Haselnüsse werden häufig als Nocciola Piemonte angeboten. Gewöhnliche Haselnüsse funktionieren ebenfalls, schmecken meist aber etwas weniger aromatisch.
Die Füllung bleibt cremig, schmeckt aber etwas weniger regional geprägt.
Robiola d’Alba im gleichen Gewicht durch eine frische, milde Robiola ersetzen und wie im Rezept mit Paprika, Haselnüssen und Parmigiano vermengen.
Das Gericht bleibt nussig, kann aber etwas weniger intensiv und aromatisch schmecken.
Die piemontesischen Haselnüsse in Füllung und Gratin im gleichen Gesamtgewicht durch gewöhnliche Haselnüsse ersetzen und ebenfalls rösten.
Das Mehl nach und nach einarbeiten und den Teig vor der Ruhezeit glatt rühren.
Den Teig durch ein feines Sieb gießen und anschließend die Ruhezeit einhalten.
Die Paprika vor dem Würfeln gründlich abtropfen lassen.
Die Füllung kurz kühl stellen und bei Bedarf mit etwas zusätzlichem geriebenem Parmigiano stabilisieren.
Nur eine kleine Kelle verwenden und den Teig sofort dünn verteilen.
Die dickeren Crespelle vorsichtig mit weniger Füllung bestreichen und besonders behutsam falten.
Bei mittlerer Hitze rösten und die Pfanne regelmäßig bewegen.
Nur nicht bitter schmeckende Nüsse verwenden und gegebenenfalls frische Nüsse rösten.
Für eine mildere und etwas süßere Füllung gelbe geröstete Paprika statt einer gemischten oder kräftigeren Paprikasorte verwenden.
Teig und Füllung können getrennt vorbereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Ausbacken den Teig wieder glatt rühren und die Füllung kurz temperieren lassen.
Übrig gebliebene Crespelle vollständig abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die gefüllten und gratinierten Crespelle können nach dem Auftauen weich werden und an Struktur verlieren.
Häufig gefragt
Eine frische, milde Robiola eignet sich als Ersatz. Die Füllung bleibt cremig, schmeckt aber etwas weniger regional geprägt.
Ja. Gewöhnliche Haselnüsse funktionieren ebenfalls, schmecken meist aber etwas weniger aromatisch. Sie sollten wie die piemontesischen Haselnüsse geröstet werden.
Die Crespelle dünn ausbacken, aber nicht zu stark bräunen. Außerdem die Füllung sparsam und gleichmäßig auftragen und die Teigfladen vorsichtig zweimal zu einem Dreieck falten.
Nach dem kurzen Ruhen heiß servieren, damit die Füllung cremig bleibt und die Oberfläche goldgelb sowie leicht knusprig ist.
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