Crostini di pane, Gorgonzola e mostarda di Cremona

Crostini aus der Lombardei

Knusprig geröstete Crostini mit cremiger Gorgonzola-Caprino-Joghurt-Creme, fruchtiger Mostarda di Cremona und Schnittlauch.

Zum Rezept
Crostini di pane, Gorgonzola e mostarda di Cremona
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 7 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 20 Minuten
Menge 12 Crostini
Gerichtsform und Gerichtsart Brote
Prägende Zutatenfamilie Milchprodukte, Obst, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Rösten und Ofenbraten
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Gorgonzola bringt kräftige Würze, während Caprino und Joghurt die Käsecreme abrunden und cremig halten.
  • Die süß-pikanten Mostardawürfel setzen einen klaren Kontrast zur salzig-würzigen Käsecreme.
  • Das geröstete Brot liefert knusprige Ränder und eine stabile Grundlage für den weichen Belag.
  • Lauwarmes Brot, kühle Käsecreme und frischer Schnittlauch erzeugen einen abwechslungsreichen Biss und Temperaturkontrast.

Knusprig geröstetes Filoncino trägt eine kühle bis lauwarme Käsecreme aus Gorgonzola, Caprino und vollfettem Joghurt. Die kleinen Würfel der Mostarda di Cremona ergänzen den kräftigen Käse mit fruchtiger Süße und feiner Senf-Schärfe. So entsteht ein unkompliziertes lombardisches Antipasto für vier Personen.

Die Crostini sind an den Rändern knusprig und innen noch leicht zart. Die Käsecreme schmeckt voll, würzig und cremig; Mostarda bringt fruchtige Süße mit feiner Senf-Schärfe, während Schnittlauch einen frischen, grünen Akzent setzt.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Ofen und Brot vorbereiten

    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Filoncino in 12 gleichmäßige Scheiben von etwa 1 cm schneiden und auf ein Backblech legen.

    200 °C
    • Möglichst gleich dicke Scheiben schneiden, damit alle Crostini gleichmäßig rösten.
  2. Brot rösten

    Die Brotscheiben 5–7 Minuten im vorgeheizten Backofen rösten und nach etwa 3 Minuten wenden. Die Ränder sollen knusprig, aber nicht zu dunkel sein.

    7 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind knusprig, die Scheiben aber noch nicht zu dunkel.

    • Nach etwa 3 Minuten wenden, damit beide Seiten gleichmäßig rösten.
  3. Crostini abkühlen lassen

    Die gerösteten Brotscheiben 3–5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, bis sie nur noch lauwarm sind.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Brot ist noch lauwarm, aber nicht mehr heiß.

    • Die Käsecreme erst auf lauwarmes, nicht heißes Brot streichen.
  4. Mostarda vorbereiten

    Die Früchte der Mostarda abtropfen lassen und in kleine Würfel schneiden. Für jedes Crostino etwa zwei Würfel beiseitelegen.

    • Kleine Würfel lassen sich gleichmäßig auf den Crostini verteilen.
  5. Käsecreme rühren

    Gorgonzola, Caprino und Joghurt in eine Schüssel geben und mit einem Holzlöffel gründlich verrühren, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht.

    Daran erkennst du es: Die Käsecreme ist gleichmäßig und ohne größere Klumpen verrührt.

    • Nicht erhitzen; die Creme soll kühl bis lauwarm auf das Brot kommen.
  6. Crostini belegen

    Die Käsecreme gleichmäßig auf den 12 lauwarmen Brotscheiben verteilen. Jedes Crostino mit Mostardawürfeln und einigen Schnittlauchhalmen garnieren.

    • Die Mostardawürfel erst unmittelbar vor dem Servieren auflegen, damit der Belag frisch bleibt.
  7. Sofort servieren

    Die Crostini sofort servieren, solange das Brot noch knusprig und die Käsecreme kühl bis lauwarm ist.

    Daran erkennst du es: Das Brot ist noch knusprig und die Käsecreme kühl bis lauwarm.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Temperaturkontrast bewahren: Die Crostini schmecken am ausgewogensten, wenn das Brot noch knusprig und lauwarm ist, während die Käsecreme kühl bis lauwarm bleibt.
  • Röstgrad beachten: Die Ränder sollen knusprig werden, die Brotscheiben aber nicht zu dunkel rösten, damit der kräftige Käsegeschmack im Vordergrund bleibt.
  • Mostarda dosieren: Kleine Mostardawürfel lassen sich gleichmäßig verteilen und geben jedem Crostino einen ausgewogenen süß-pikanten Akzent.

Zutatenwissen

Mostarda di Cremona finden

Mostarda di Cremona ist meist im italienischen Feinkosthandel, in größeren Supermärkten oder bei spezialisierten Online- und Käsegeschäften erhältlich. Eine andere fruchtige Senffrucht kann verwendet werden; dadurch kann der Belag etwas süßer oder schärfer ausfallen.

Sinnvolle Alternativen

andere fruchtige Senffrucht

Je nach verwendeter Frucht kann der Belag süßer oder schärfer schmecken.

Die Mostarda di Cremona im gleichen Arbeitsschritt durch eine andere fruchtige Senffrucht ersetzen, abtropfen lassen und würfeln.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Brotscheiben werden trocken oder zu dunkel.

Die Scheiben nach etwa 3 Minuten wenden und den Röstgrad an den knusprigen, noch nicht zu dunklen Rändern prüfen.

Sehr dunkle Scheiben besser aussortieren, da die Bitterkeit den Belag überdecken kann.

Die Käsecreme bleibt klumpig.

Alle drei Zutaten in einer Schüssel gründlich verrühren, bis eine gleichmäßige cremige Masse entsteht.

Die Creme weiter mit dem Holzlöffel verrühren, bevor sie auf das Brot gestrichen wird.

Die Crostini verlieren ihre Knusprigkeit.

Brot erst nach dem kurzen Abkühlen belegen und sofort servieren.

Nicht möglich, sobald die Scheiben vollständig durchweicht sind.

Varianten

Variation mit anderer Mostarda

Die Mostarda di Cremona kann durch eine andere fruchtige Senffrucht ersetzt werden.

Servieren und kombinieren

  • Als Antipasto servieren: Die Crostini als unkomplizierten Antipasto servieren und möglichst direkt nach dem Belegen auftragen.
  • Lauwarm genießen: Auf einer Platte anrichten, solange das Brot noch knusprig und die Käsecreme kühl bis lauwarm ist.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Käsecreme und vorbereitete Mostardawürfel getrennt vorbereiten. Das Brot erst kurz vor dem Servieren rösten, abkühlen lassen und belegen.

Aufbewahren

Unbelegte geröstete Brotscheiben trocken aufbewahren. Übrig gebliebene Käsecreme und belegte Crostini getrennt beziehungsweise abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren; die Crostini verlieren dabei an Knusprigkeit.

Milchhaltige Käsecreme und belegte Crostini nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.

Einfrieren

Das Einfrieren wird wegen des gerösteten Brots und der cremigen Käsemasse nicht empfohlen; die Textur kann deutlich leiden.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Gorgonzola, Caprino und Joghurt sind Milchprodukte.
  • Weizen und Gluten: enthält · Das Filoncino ist als Weizenbrot angegeben.
  • Senf: enthält · Mostarda di Cremona wird im Rezept als fruchtige Senffrucht beschrieben; die konkrete Produktdeklaration sollte geprüft werden.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was kann ich statt Mostarda di Cremona verwenden?

Eine andere fruchtige Senffrucht eignet sich als Ersatz. Je nach Frucht kann der Belag etwas süßer oder schärfer schmecken.

Warum soll das Brot nur lauwarm sein?

So bleibt es knusprig, während die Käsecreme nicht durch zu starke Hitze weich oder warm wird.

Kann ich die Crostini vorbereiten?

Die Käsecreme und die gewürfelte Mostarda können getrennt vorbereitet werden. Das Brot sollte erst kurz vor dem Servieren geröstet und belegt werden.

Wie viele Crostini ergibt das Rezept?

Das Rezept ergibt 12 Crostini, also 3 Crostini pro Person bei 4 Personen.

Aus unserer Küche

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