Kaninchen portionieren
Acht gleichmäßige Stücke garen möglichst gleichmäßig und lassen sich später direkt aus der Sauce servieren.
Schmorgericht aus Latium
Zart geschmortes Kaninchen mit Prosciutto, Majoran, Weißwein und Tomatensauce, serviert mit geröstetem Bauernbrot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Coniglio alla romana bringt eine bodenständige Spezialität aus Latium auf den Teller. Kaninchenstücke werden mit Prosciutto, Knoblauch und Majoran angebraten, mit trockenem Weißwein abgelöscht und anschließend in Tomatensauce sanft geschmort. Geröstete Brotscheiben nehmen den aromatischen Sugo bis zum letzten Tropfen auf.
Das Kaninchen wird zart und saftig, während die Tomatensauce würzig, fruchtig und leicht eingedickt auf den Teller kommt. Prosciutto sorgt für herzhafte Tiefe, Majoran für eine warme Kräuternote und das geröstete Bauernbrot für knusprige Bissfestigkeit.
Schritt für Schritt
Das Kaninchen mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Eine große, schwere Schmorpfanne bereitstellen.
Das Olivenöl in der Schmorpfanne erhitzen. Den gewürfelten Prosciutto bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten anbraten, bis er leicht Farbe annimmt und sein Aroma an das Öl abgibt.
Daran erkennst du es: Der Prosciutto ist leicht gebräunt, aber noch nicht dunkel.
Die Kaninchenstücke einlegen und rundum 8–10 Minuten anbraten. Mehrmals wenden, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Daran erkennst du es: Alle Seiten der Kaninchenstücke sind goldbraun gebräunt.
Knoblauch und Majoran einrühren und etwa 30 Sekunden mitbraten. Den Weißwein angießen und 3–4 Minuten offen einkochen lassen, bis der Alkoholgeruch verflogen ist.
Daran erkennst du es: Der Alkoholgeruch ist deutlich zurückgegangen und der Wein leicht reduziert.
Die zerdrückten Tomaten und das Wasser hinzufügen. Alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren. Die Pfanne abdecken und das Kaninchen 60–70 Minuten sanft schmoren lassen. Die Stücke nach etwa 30 Minuten wenden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich mit einer Gabel leicht vom Knochen lösen.
Den Deckel für die letzten 10 Minuten abnehmen, damit die Sauce leicht eindickt. Das Kaninchen auf seine Zartheit prüfen und die Sauce abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und haftet gut an den Kaninchenstücken.
Das Bauernbrot mit dem restlichen Olivenöl bestreichen und in einer zweiten Pfanne oder in der Schmorpfanne nach dem Herausnehmen des Kaninchens von beiden Seiten goldbraun rösten.
Daran erkennst du es: Die Brotscheiben sind auf beiden Seiten goldbraun und knusprig.
Das Kaninchen mit der Tomatensauce anrichten und die gerösteten Brotscheiben dazu servieren. Das Brot eignet sich zum Auftunken der Sauce.
Gut zu wissen
Acht gleichmäßige Stücke garen möglichst gleichmäßig und lassen sich später direkt aus der Sauce servieren.
Frischer Majoran bringt eine warme, würzige Kräuternote. Er wird nur kurz mit Knoblauch angebraten, damit sein Aroma erhalten bleibt.
Rustikales Bauernbrot eignet sich besonders gut, um die eingedickte Tomatensauce aufzunehmen.
Nach dem ersten Aufkochen die Hitze deutlich reduzieren und die Pfanne abdecken.
Etwas Wasser ergänzen, die Hitze reduzieren und das Kaninchen zugedeckt weitergaren, bis es zart ist.
Die Kaninchenstücke rundum in einer ausreichend heißen Pfanne anbraten und bei Bedarf in mehreren Partien arbeiten.
Die Stücke vor dem Schmoren kurz aus der Sauce nehmen und portionsweise nachbräunen.
Den Deckel in den letzten 10 Minuten abnehmen und die Sauce offen einkochen lassen.
Das Kaninchen warm halten und die Sauce einige Minuten länger offen reduzieren.
Häufig gefragt
Das Kaninchen ist fertig, wenn sich das Fleisch mit einer Gabel leicht vom Knochen lösen lässt.
Ja. Das Brot kann in einer zweiten Pfanne oder in der Schmorpfanne geröstet werden, nachdem das Kaninchen herausgenommen wurde.
Den Deckel für die letzten 10 Minuten abnehmen und die Sauce offen weitergaren lassen, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.
Gleichmäßig portionierte Stücke lassen sich rundum anbraten, schmoren gleichmäßiger und können direkt aus der Sauce serviert werden.
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