Salsiccia einkaufen
Italienische Metzgereien, Feinkostgeschäfte und gut sortierte Supermärkte führen Salsiccia häufig frisch oder vakuumiert.
Risotto rustico aus der Toskana
Rustikales toskanisch geprägtes Risotto mit Carnaroli-Reis, Pancetta, Salsiccia, Hühnerleber und einer kräftigen Tomatensauce.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Risotto alla campagnola verbindet cremig gegarten Carnaroli-Reis mit einer herzhaften Sauce aus Pancetta, Salsiccia, Hühnerleber und passierten Tomaten. Die Brühe wird nach und nach eingearbeitet, damit der Reis weich fließend bleibt und im Kern noch leichten Biss bewahrt.
Das Risotto duftet würzig nach gebräuntem Fleisch, Tomate und Rotwein. Es schmeckt kräftig, herzhaft und leicht fruchtig; die einzelnen Reiskörner bleiben im Kern zart bissfest, während die Oberfläche cremig vom Löffel gleitet.
Schritt für Schritt
Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und knapp unter dem Siedepunkt warm halten. Zwiebel, Möhre und Sellerie möglichst fein würfeln. Die Hühnerleber parieren, in kleine Stücke schneiden und bis zur Verwendung kalt stellen.
Wichtig: Die vorbereitete Hühnerleber bis zur Verwendung kalt stellen.
Das Olivenöl in einer breiten, schweren Kasserolle erhitzen. Zwiebel, Möhre und Sellerie bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 12 Minuten weich dünsten, ohne das Gemüse stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und aromatisch, aber nur wenig oder gar nicht gebräunt.
Pancetta und Salsiccia zum Gemüse geben. Unter Rühren 5 Minuten braten, bis das Fleisch leicht gebräunt ist. Die Hühnerleber hinzufügen und 2 Minuten mitgaren.
Daran erkennst du es: Pancetta und Salsiccia sind leicht gebräunt; die Hühnerleber ist außen angegart.
Mit dem Rotwein ablöschen und 3 bis 4 Minuten einkochen lassen. Die passierten Tomaten einrühren, mit etwas Salz und Pfeffer würzen und die Sauce 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist aromatisch verbunden und leicht eingedickt.
In einem zweiten breiten Topf 20 g Butter schmelzen. Den Carnaroli-Reis hineingeben und 2 bis 3 Minuten unter Rühren anrösten, bis die Körner an den Rändern leicht glasig wirken.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner wirken an den Rändern leicht glasig, ohne stark zu bräunen.
Eine Kelle heiße Brühe zum Reis geben und unter regelmäßigem Rühren einkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, wieder eine Kelle nachgießen. Diesen Vorgang etwa 12 Minuten fortsetzen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit wird nach und nach aufgenommen, während die Reiskörner außen cremiger werden.
Die warme Fleisch-Tomaten-Sauce unter den Reis rühren. Mit weiterer Brühe portionsweise fertig garen, bis der Reis nach insgesamt etwa 18 bis 20 Minuten außen cremig und innen noch leicht bissfest ist. Die benötigte Brühenmenge kann je nach Reissorte variieren.
Daran erkennst du es: Der Reis ist außen cremig, innen noch leicht bissfest und die Masse bleibt beweglich.
Den Topf vom Herd nehmen. Die restliche Butter und den Parmigiano Reggiano einarbeiten. Das Risotto 2 Minuten zugedeckt ruhen lassen, dann prüfen und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Es soll weich fließend vom Löffel gleiten und nicht schnittfest stehen.
Daran erkennst du es: Das Risotto gleitet weich fließend vom Löffel und steht nicht schnittfest.
Gut zu wissen
Italienische Metzgereien, Feinkostgeschäfte und gut sortierte Supermärkte führen Salsiccia häufig frisch oder vakuumiert.
Hühnerleber ist häufig an der Geflügeltheke erhältlich oder kann bei einer Metzgerei vorbestellt werden.
Carnaroli eignet sich für dieses Risotto, weil die Körner beim langsamen Garen cremig werden und im Kern leicht bissfest bleiben.
Butter und frisch geriebener Parmigiano Reggiano werden erst nach dem Garen eingearbeitet und geben dem Risotto seine cremige, runde Konsistenz.
Die Bratwurst schmeckt meist etwas milder und kann weniger würzig sein.
Die grobe rohe Bratwurst aus der Haut drücken und wie die Salsiccia zum gedünsteten Gemüse geben.
Das Risotto wird milder und weniger tief im Geschmack.
Die Hühnerleber einfach weglassen. Die übrigen Arbeitsschritte bleiben unverändert.
Das Gemüse bei niedriger bis mittlerer Hitze dünsten und regelmäßig rühren.
Falls nur eine leichte Bräunung entstanden ist, mit dem Rezept fortfahren; bei bitterem Geschmack das Gemüse neu ansetzen.
Die Brühe knapp unter dem Siedepunkt warm halten und kellenweise nachgießen.
Die Brühe wieder erhitzen und anschließend in kleineren Portionen weiterarbeiten.
Brühe nach Bedarf weiter portionsweise zugeben und die Ruhezeit auf 2 Minuten begrenzen.
Etwas heiße Brühe unterrühren, bis die Masse wieder weich fließend ist.
Ab dem Ende der angegebenen Garzeit regelmäßig probieren und den Topf rechtzeitig vom Herd nehmen.
Das Risotto sofort mit Butter und Parmigiano fertigstellen und ohne weitere Ruhezeit servieren.
Eine etwas mildere Version des rustikalen Risottos entsteht, wenn die Hühnerleber weggelassen wird.
Häufig gefragt
Nicht unbedingt. Die 1,5 l dienen als Vorrat; je nach Reissorte kann etwas weniger Brühe ausreichen.
Ja. Grobe rohe Bratwurst eignet sich als Ersatz, schmeckt meist etwas milder und kann weniger würzig sein.
Ja. Ohne Hühnerleber wird das Risotto milder und weniger tief im Geschmack; die übrigen Arbeitsschritte bleiben unverändert.
Das Risotto soll weich fließend vom Löffel gleiten und nicht schnittfest stehen. Die Reiskörner bleiben im Kern noch leicht bissfest.
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