Schweineschwarte finden
Schweineschwarte, auf Italienisch cotica, ist meist beim Metzger oder an der Fleischtheke erhältlich und muss häufig vorbestellt werden.
Warme Reissuppe aus der Basilicata
Kräftige Minestra aus der Basilicata mit Reis, Wirsing, weißen Bohnen, Schweineschwarte und kleinen Schweinefleischbällchen. Der Reis gart direkt im aromatischen Bohnen-Wirsing-Sud und ergibt eine warme, löffelbare Mahlzeit.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Minestra di riso, verza, fagioli e cotica verbindet weiße Bohnen, Wirsing und Schweineschwarte zu einem gehaltvollen Sud. Kleine Fleischbällchen und weich gegarter Reis machen die Minestra sättigend, ohne dass sie ihre suppige Konsistenz verliert.
Die Minestra ist heiß, weich und deutlich löffelbar. Der Reis bleibt zart, die Bohnen behalten weitgehend ihre Form, der Wirsing wird mürbe und die Schweineschwarte macht den Sud angenehm körperreich. Kleine, würzige Fleischbällchen setzen herzhafte Akzente.
Schritt für Schritt
Die getrockneten weißen Bohnen in reichlich kaltem Wasser 8–12 Stunden in einer großen Schüssel einweichen. Anschließend in einem Sieb abgießen und gründlich abspülen.
Die Bohnen mit 1,5 l frischem Wasser in den großen Kochtopf geben und zunächst ohne Salz 60–75 Minuten sanft kochen, bis sie weich sind, aber noch ihre Form behalten. Gegen Ende der Garzeit 4 g aus der abgewogenen Salzmenge zugeben. 700 ml Kochflüssigkeit abmessen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind weich, aber nicht zerfallen.
Wichtig: Beim Abgießen und Abmessen der heißen Kochflüssigkeit vorsichtig arbeiten.
Die Schweineschwarte unter kaltem Wasser abspülen, in einem kleinen Topf mit Wasser bedecken und 10 Minuten sprudelnd blanchieren. Abgießen, kurz abkühlen lassen und in schmale Streifen schneiden.
Daran erkennst du es: Die Schwarte ist blanchiert und lässt sich nach kurzem Abkühlen schneiden.
Wichtig: Die blanchierte Schwarte und das Kochwasser vorsichtig abgießen.
Schweinehackfleisch, Ei, Semmelbrösel, Knoblauch, 5 g Petersilie und 1 g des Pfeffers vermengen. Etwa 16 kleine Bällchen von jeweils rund 15 g formen. In der schweren Kasserolle 10 ml Olivenöl erhitzen und die Bällchen rundherum 4–5 Minuten anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Bällchen sind rundherum gebräunt, aber noch nicht vollständig durchgegart.
Wichtig: Das heiße Öl kann spritzen; die Bällchen vorsichtig in die Kasserolle geben.
Zwiebel, Möhre und Sellerie fein würfeln. Den Wirsing vom Strunk lösen, in schmale Streifen schneiden und waschen. Das restliche Olivenöl in derselben Kasserolle erhitzen. Zwiebel, Möhre und Sellerie bei mittlerer Hitze 6–8 Minuten weich dünsten. Den Wirsing hinzufügen und weitere 5 Minuten unter Rühren zusammenfallen lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, der Wirsing sichtbar zusammengefallen.
Bohnen, Schweineschwarte, 700 ml Bohnenkochflüssigkeit und 800 ml Gemüsebrühe in die Kasserolle geben. Alles aufkochen und 25 Minuten sanft köcheln lassen, damit die Schwarte weich wird und der Sud Geschmack bekommt.
Daran erkennst du es: Die Schwarte ist deutlich weicher und der Sud aromatisch verbunden.
Den Reis einrühren und 17–19 Minuten sanft garen. Nach etwa 8 Minuten die angebratenen Fleischbällchen hinzufügen. Gelegentlich vorsichtig umrühren. Falls die Minestra zu dick wird, nach und nach von der restlichen Gemüsebrühe angießen. Der Reis soll weich sein, während die Minestra deutlich suppig und löffelbar bleibt.
Daran erkennst du es: Der Reis ist weich, die Fleischbällchen sind durchgegart und die Minestra bleibt suppig.
Mit dem restlichen Salz, dem übrigen Pfeffer und der Petersilie abschmecken. Die Minestra 5 Minuten ohne Hitze ruhen lassen und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Minestra ist heiß, weich und deutlich löffelbar.
Gut zu wissen
Schweineschwarte, auf Italienisch cotica, ist meist beim Metzger oder an der Fleischtheke erhältlich und muss häufig vorbestellt werden.
Die Schweineschwarte gibt dem Sud Körper und eine leicht sämige Struktur. Sie wird vor der Verwendung blanchiert und in schmale Streifen geschnitten.
Roma-Reis oder ein anderer Semifino-Reis bleibt in der Minestra weich und bindet einen Teil der Brühe, ohne dass das Gericht trocken wird.
Die Minestra wird fleischiger und salziger, aber weniger sämig.
Die Schweineschwarte durch 80 g ungeräucherten Bauchspeck ersetzen und den Salzgehalt beim Abschmecken vorsichtig prüfen.
Die Minestra regelmäßig vorsichtig umrühren und die restliche Gemüsebrühe nach und nach angießen.
Mit weiterer Gemüsebrühe schluckweise verdünnen und kurz erhitzen, bis die gewünschte löffelbare Konsistenz erreicht ist.
Die Bohnen nur sanft garen und prüfen, sobald sie weich sind, aber noch ihre Form behalten.
Die Minestra vorsichtig umrühren und die restlichen Zutaten möglichst schonend weitergaren.
Die Bällchen nur 4–5 Minuten rundherum anbraten und erst nach etwa 8 Minuten Reisgarzeit in die Minestra geben.
Die Bällchen im Sud weiterziehen lassen und die Minestra nicht mehr stark sprudelnd kochen.
Die getrockneten Bohnen können 8–12 Stunden vor der eigentlichen Zubereitung eingeweicht werden. Danach abgießen und gründlich abspülen.
Häufig gefragt
Ja. Die Bohnen können 8–12 Stunden in reichlich kaltem Wasser eingeweicht und anschließend gründlich abgespült werden.
Meist beim Metzger oder an der Fleischtheke, häufig auf Vorbestellung. Als Alternative sind 80 g ungeräucherter Bauchspeck möglich.
Die restliche Gemüsebrühe nach und nach angießen, sobald der Reis viel Flüssigkeit gebunden hat. Die fertige Minestra soll weich, deutlich suppig und löffelbar bleiben.
Roma-Reis oder ein anderer Semifino-Reis passt gut, weil er weich gart und die Minestra leicht bindet.
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