Borlotti-Bohnen
Die getrockneten Bohnen werden vor dem Garen eingeweicht und anschließend vollständig weich gekocht.
Eintopf aus Friaul-Julisch Venetien
Sämiger friulanischer Bohnen-Gersten-Eintopf mit Borlotti-Bohnen, Kartoffeln, Pancetta und aromatischem Suppengemüse.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Orzo e fasoi ist ein herzhafter Eintopf aus Friaul-Julisch Venetien. Getrocknete Borlotti-Bohnen, Kartoffeln und Gerste werden mit Pancetta, Zwiebel, Karotte und Sellerie in einem Topf gegart. Ein Teil der Bohnen und Kartoffeln wird zerdrückt, sodass eine angenehm sämige Konsistenz zwischen Suppe und dickem Eintopf entsteht.
Herzhaft und würzig mit cremig-sämiger Bindung, zarten Bohnen, weichen Kartoffelwürfeln und angenehm bissiger Gerste. Die Pancetta sorgt für eine kräftige, leicht rauchige Tiefe; Lorbeer und Gemüse runden das Aroma ab.
Schritt für Schritt
Die Borlotti-Bohnen in eine große Schüssel geben, mit 2 l kaltem Wasser bedecken und 12 Stunden quellen lassen. Anschließend in einem Sieb abgießen und unter kaltem Wasser abspülen.
Wichtig: Das Einweichwasser anschließend vollständig abgießen und die Bohnen abspülen.
Zwiebel, Karotte und Sellerie fein würfeln. Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken.
Das Olivenöl in einem großen schweren Topf erhitzen. Die Pancetta darin 3 bis 4 Minuten anbraten. Zwiebel, Karotte, Sellerie und Knoblauch hinzufügen und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anschwitzen. Währenddessen gelegentlich umrühren.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich geworden, ohne stark zu bräunen.
Bohnen, Lorbeerblätter und 1,5 l Wasser in den Topf geben. Alles aufkochen, den entstehenden Schaum abschöpfen und die Bohnen zugedeckt bei kleiner Hitze 60 bis 75 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind fast weich, aber noch nicht vollständig gar.
Wichtig: Getrocknete Bohnen vollständig weich garen und nicht nur kurz erhitzen.
Kartoffeln, Gerste und Salz hinzufügen. Den Eintopf weitere 25 bis 30 Minuten sanft köcheln lassen, bis Bohnen, Kartoffeln und Gerste gar sind. Falls die Flüssigkeit zu stark einkocht, nach und nach bis zu 300 ml heißes Wasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig weich, die Kartoffeln gar und die Gerstenkörner zart.
Die Lorbeerblätter entfernen. Zwei Kellen Bohnen und Kartoffeln mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken und wieder unter den Eintopf rühren. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken und den Topf 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Eintopf ist sämig gebunden, enthält aber noch deutlich Flüssigkeit.
Orzo e fasoi heiß in tiefen Tellern servieren. Die Konsistenz darf sämig sein, sollte aber noch deutlich Flüssigkeit enthalten.
Gut zu wissen
Die getrockneten Bohnen werden vor dem Garen eingeweicht und anschließend vollständig weich gekocht.
Perlgerste gart innerhalb der angegebenen Zeit zart und trägt zur sämigen Bindung des Eintopfs bei.
Fein gewürfelte Pancetta wird zu Beginn angebraten und gibt dem Eintopf eine herzhafte Tiefe.
Die Bohnen vollständig bedecken, 12 Stunden einweichen und anschließend bei kleiner Hitze weitergaren, bis sie fast weich sind, bevor Gerste und Kartoffeln dazukommen.
Den Eintopf weiter sanft köcheln lassen und bei Bedarf etwas heißes Wasser ergänzen.
Während des Garens gelegentlich umrühren und bei Bedarf heißes Wasser nachgießen.
Heißes Wasser schluckweise einrühren, bis die gewünschte sämige, aber noch flüssige Konsistenz erreicht ist.
Das Wasser nur nach und nach ergänzen und am Ende einen Teil der Bohnen und Kartoffeln grob zerdrücken.
Den Eintopf ohne Deckel kurz weiterköcheln lassen und anschließend erneut abschmecken.
Häufig gefragt
Die getrockneten Bohnen quellen dadurch vor und garen anschließend gleichmäßiger. Für dieses Rezept beträgt die Einweichzeit 12 Stunden.
Am besten eignet sich Perlgerste, weil sie innerhalb der angegebenen Garzeit zart wird und zur sämigen Konsistenz beiträgt.
Der Eintopf sollte zwischen Suppe und dickem Eintopf liegen: sämig gebunden, aber noch mit deutlich sichtbarer Flüssigkeit.
Wenn die Flüssigkeit während des Garens zu stark einkocht, nach und nach heißes Wasser ergänzen. So bleibt der Eintopf sämig und brennt weniger leicht an.
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