Pecorino Siciliano
Pecorino Siciliano ist besonders in italienischen Feinkostläden oder an gut sortierten Käsetheken erhältlich. Er bringt eine würzige, salzige Käsenote in das Pesto.
Sizilianisches Pesto
Roh zubereitetes sizilianisches Pesto aus reifen Tomaten, Mandeln, Basilikum, Knoblauch, Pecorino SicilianoGeschützter sizilianischer Schafskäse aus Rohmilch mit regional festgelegter Herstellung. und nativem Olivenöl extra. Die grob gemörserte Sauce bleibt rustikal und passt besonders gut zu Busiate, anderer Pasta oder geröstetem Brot.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pesto alla trapanese stammt aus dem sizilianischen Raum um Trapani. Reife Tomaten, Mandeln, Basilikum, Knoblauch, Olivenöl und Pecorino verbinden sich zu einer frischen, aromatischen Sauce mit nussigem Biss. Die Zutaten werden nicht gekocht, sondern roh und grob im Mörser verarbeitet; nur die Tomaten werden kurz überbrüht, damit sich die Haut leichter entfernen lässt.
Frisch, saftig und deutlich tomatig mit intensivem Basilikumaroma, würzigem Knoblauch, salzig-herzhafter Pecorino-Note und kleinen, knusprig-nussigen Mandelstückchen.
Schritt für Schritt
Die Tomaten am unteren Ende kreuzweise einritzen. In kochendes Wasser geben und etwa 30 Sekunden überbrühen. Mit einem Schaumlöffel herausheben, kurz abkühlen lassen, häuten, halbieren und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch grob würfeln.
Daran erkennst du es: Die Haut beginnt sich an den eingeritzten Stellen zu lösen.
Wichtig: Vorsichtig mit dem kochenden Wasser und den heißen Tomaten umgehen.
Knoblauch und die abgewogene Salzmenge in einem Mörser zu einer glatten Paste zerreiben. Die Mandeln dazugeben und grob zerstoßen, sodass noch kleine Stückchen erhalten bleiben. Falls kein Mörser vorhanden ist, einen kleinen Mixer nur in kurzen Intervallen verwenden.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch ist glatt und die Mandeln sind grob zerstoßen, aber nicht zu Mehl verarbeitet.
Die Basilikumblätter hinzufügen und nur so lange zerreiben, bis sie sich mit der Mandel-Knoblauch-Mischung verbinden.
Daran erkennst du es: Das Basilikum ist verteilt, ohne zu einer völlig glatten Paste verarbeitet zu sein.
Die vorbereiteten Tomaten portionsweise dazugeben und kurz zerstoßen. Das Pesto soll nicht völlig glatt werden, sondern eine leicht stückige, rustikale Struktur behalten.
Daran erkennst du es: Tomaten, Kräuter und Mandelmischung sind verbunden, kleine Tomaten- und Mandelstücke bleiben sichtbar.
Das Olivenöl nach und nach unterrühren. Pecorino und etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer einarbeiten. Falls das Pesto sehr fest wirkt, mit einem kleinen Schuss zusätzlichem Olivenöl geschmeidig rühren.
Daran erkennst du es: Das Öl ist eingearbeitet und das Pesto wirkt saftig, aber weiterhin grob strukturiert.
Das Pesto abgedeckt 30 Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal umrühren. Für Pasta mit etwas heißem Kochwasser lockern; auf geröstetem Brot direkt aufstreichen.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist durchgezogen und lässt sich gleichmäßig umrühren.
Gut zu wissen
Pecorino Siciliano ist besonders in italienischen Feinkostläden oder an gut sortierten Käsetheken erhältlich. Er bringt eine würzige, salzige Käsenote in das Pesto.
Die Mandeln werden nicht zu Mehl verarbeitet. Kleine Stückchen sorgen für den charakteristischen nussigen Biss.
Durch kurzes Überbrühen lassen sich die Tomaten leichter häuten. Nach dem Entkernen bleibt das Pesto weniger wässrig.
Das Pesto schmeckt meist etwas kräftiger und salziger.
Pecorino Romano fein reiben und in derselben Menge wie Pecorino Siciliano einarbeiten. Das Pesto anschließend vorsichtig abschmecken, da der Käse salziger sein kann.
Mandeln nur grob zerstoßen und einen Mixer höchstens in kurzen Intervallen verwenden.
Einige zusätzlich grob gehackte Mandeln unterheben, falls vorhanden.
Feste Tomaten verwenden, die Kerne entfernen und die Tomaten nur kurz zerstoßen.
Etwas fein geriebenen Pecorino oder wenige zusätzliche grob zerstoßene Mandeln einarbeiten.
Das Öl nach und nach einarbeiten und zwischendurch gründlich rühren.
Das Pesto kräftig umrühren und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Kochwasser für Pasta verbinden.
Die feste Salzmenge einhalten und nach Zugabe des Käses erst abschmecken.
Mit weiteren ungesalzenen Tomaten oder etwas zusätzlichem Olivenöl strecken.
Häufig gefragt
Besonders gut passt Busiate. Auch andere Pastaformen eignen sich; bei Bedarf das Pesto mit etwas heißem Kochwasser lockern.
Nein. Die rustikale, leicht stückige Struktur mit kleinen Mandel- und Tomatenstückchen ist ausdrücklich gewünscht.
Pecorino Romano eignet sich als Ersatz. Er schmeckt meist kräftiger und salziger, daher sollte anschließend vorsichtig abgeschmeckt werden.
Ja. Es kann direkt auf geröstete Brotscheiben gestrichen und als Bruschette serviert werden.
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