Rosinen quellen lassen
Das Einweichen macht die Rosinen saftiger und verhindert, dass sie dem Würzsud während des Garens zu viel Flüssigkeit entziehen.
Piemontesisches Forellengericht
Ganze Forellen garen sanft in einem aromatischen Sud aus Zwiebel, Sellerie, Karotte, Kräutern, Rosinen, Zitronenschale, Gemüsebrühe und Weißweinessig. Der eigene Sud wird anschließend leicht eingekocht und als süß-säuerliche Begleitung serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Trota alla piemontese verbindet zarte Forelle mit der ungewöhnlichen, ausgewogenen Kombination aus Rosinen, Zitronenschale und Weißweinessig. Die Fische werden nicht gebraten, sondern schonend im Kräutersud gegart und danach mit dem konzentrierten Sud angerichtet.
Zarte, saftige Forellen treffen auf einen warmen, kräuterbetonten Sud mit frischer Zitronennote und kleinen süß-säuerlichen Rosinenakzenten.
Schritt für Schritt
Die Rosinen mit warmem Wasser bedecken und 15 Minuten quellen lassen. Anschließend durch das feine Sieb abgießen und gut ausdrücken. Die küchenfertigen Forellen trocken tupfen.
Zwiebel, Sellerie, Karotte und Knoblauch fein hacken. Salbei und Rosmarin ebenfalls fein schneiden.
Wichtig: Beim Schneiden auf eine sichere Fingerhaltung achten.
Das Olivenöl in einer breiten, tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Sellerie, Karotte, Knoblauch, Salbei und Rosmarin bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten anschwitzen, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist leicht weich, aber noch nicht gebräunt.
Wichtig: Beim Erhitzen des Öls Spritzer vermeiden.
Die Forellen vorsichtig in die Pfanne legen. Rosinen, Zitronenschale, Weißweinessig, Gemüsebrühe und Salz dazugeben. Die Pfanne zudecken und die Forellen bei niedriger Hitze 15–20 Minuten sanft garen. Nach etwa 10 Minuten den Sud vorsichtig über die Fische schöpfen.
Daran erkennst du es: Das Fischfleisch ist zart und lässt sich leicht von den Gräten lösen.
Wichtig: Pfanne, Deckel und Sud sind sehr heiß; beim Begießen vorsichtig arbeiten.
Die gegarten Forellen mit zwei breiten Pfannenwendern herausheben. Haut und Gräten entfernen und das Fischfleisch in Portionen teilen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich sauber von Haut und Gräten lösen.
Wichtig: Beim Entfernen der Gräten sorgfältig arbeiten und auf verbliebene Gräten prüfen.
Den Würzsud durch das feine Sieb in einen kleinen Topf gießen. Die aufgefangene Flüssigkeit 2–3 Minuten offen sanft einkochen lassen. Die Rosinen können nach Wunsch wieder in den Sud gegeben werden.
Daran erkennst du es: Der Sud ist leicht konzentriert, aber noch gut gießfähig.
Wichtig: Beim Passieren und Einkochen auf heiße Flüssigkeit achten.
Die Forellenfilets auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit dem heißen Würzsud übergießen. Sofort servieren.
Gut zu wissen
Das Einweichen macht die Rosinen saftiger und verhindert, dass sie dem Würzsud während des Garens zu viel Flüssigkeit entziehen.
Die Zitronenschale liefert eine frische, aromatische Note; Zitronensaft gehört nicht in den beschriebenen Sud.
Der Weißweinessig bildet zusammen mit Rosinen und Zitronenschale die süß-säuerliche Charakteristik des Gerichts.
Die Pfanne zudecken und die Forellen bei niedriger Hitze nur sanft garen.
Den Fisch vorsichtig aus dem Sud heben und beim Portionieren besonders behutsam arbeiten.
Die Aromaten nur 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen.
Den Sud mit etwas vorhandener Gemüsebrühe vorsichtig ausbalancieren und nicht zu stark reduzieren.
Den Sud nur 2–3 Minuten offen sanft reduzieren und dabei gießfähig halten.
Mit etwas Gemüsebrühe verdünnen und kurz erwärmen.
Häufig gefragt
Durch das 15-minütige Einweichen werden die Rosinen saftiger und fügen sich besser in den Würzsud ein.
Das Fischfleisch sollte zart sein und sich leicht von Haut und Gräten lösen lassen.
Nein. Sie können nach dem Passieren des Suds nach Wunsch wieder in den Sud gegeben werden.
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