Salame d’oca finden
Salame d’oca ist besonders in italienischen Feinkostläden mit norditalienischem Sortiment, gut sortierten Metzgereien oder auf regionalen Märkten erhältlich.
Ofenpasta aus Ferrara
Ferraresische Ofenpasta mit frischen Tagliatelline, Salame d’oca, Rosinen, Pinienkernen und Gänsefett. Die Pasta wird mit einem würzigen Ragù vermischt und im Ofen leicht knusprig gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tagliatelline all’ebraica verbinden dünne Eiernudeln mit der herzhaften Würze von Gänsesalami und einer fein süßlichen Note aus Rosinen. Geröstete Pinienkerne sorgen für Biss, während Gänsefett das Ragù und die Pasta aromatisch abrundet. Nach dem kurzen Backen kommt das Gericht außen leicht knusprig und innen saftig auf den Tisch.
Außen zeigen sich leicht knusprige Ränder, während die Pasta im Inneren saftig bleibt. Das Ragù schmeckt herzhaft und würzig, mit einer milden Süße von den Rosinen, nussigem Biss und einem warmen, vollmundigen Gänsefett-Aroma.
Schritt für Schritt
Die Rosinen mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Anschließend abgießen und gut abtropfen lassen. Währenddessen die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze goldgelb rösten und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Pinienkerne sind goldgelb, aber nicht dunkel gebräunt.
Wichtig: Vorsicht beim Übergießen der Rosinen mit heißem Wasser.
50 g Gänsefett in einem breiten Topf erhitzen. Die Zwiebel darin bei niedriger bis mittlerer Hitze 5–6 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und hell, nicht stark gebräunt.
Wichtig: Das erhitzte Fett kann spritzen.
Das gehackte Salame d’oca zugeben und 4–5 Minuten unter Rühren anbraten.
Daran erkennst du es: Die Salami ist leicht angebraten und duftet würzig.
Die Brühe angießen und alles 12 Minuten leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist leicht reduziert und verbindet sich mit der Salami.
Rosinen und Pinienkerne unterrühren. Das Ragù weitere 3 Minuten köcheln lassen und mit schwarzem Pfeffer abschmecken. Salz erst am Ende prüfen, da die Salami bereits würzig ist.
Daran erkennst du es: Rosinen und Pinienkerne sind gleichmäßig im Ragù verteilt.
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze oder 170 °C Umluft vorheizen. Die Auflaufform mit 10 g Gänsefett ausstreichen.
Wichtig: Die Auflaufform wird im Ofen sehr heiß.
Das Wasser mit dem Salz aufkochen. Die frischen Tagliatelline darin knapp 2 Minuten garen, sodass sie noch deutlich bissfest sind. Etwa 150 ml Kochwasser auffangen, die Pasta abgießen und sofort mit dem Ragù vermischen. Falls die Mischung sehr trocken wirkt, nach und nach bis zu 80 ml Kochwasser unterrühren. Die übrigen 10 g Gänsefett untermischen.
Daran erkennst du es: Die Tagliatelline sind noch deutlich bissfest und behalten ihre Form.
Wichtig: Beim Abgießen von kochendem Wasser vorsichtig arbeiten.
Die Pasta in der vorbereiteten Form verteilen und im heißen Ofen 15–20 Minuten backen, bis die Oberfläche an den Rändern leicht knusprig ist. Vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist an den Rändern leicht knusprig, die Pasta bleibt innen saftig.
Wichtig: Die Form vor dem Servieren vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Gut zu wissen
Salame d’oca ist besonders in italienischen Feinkostläden mit norditalienischem Sortiment, gut sortierten Metzgereien oder auf regionalen Märkten erhältlich.
Gänsefett führen manche Metzgereien und Geflügelhändler; gelegentlich ist es auch im Tiefkühl- oder Feinkostsortiment erhältlich.
Pinienkerne bräunen schnell. Beim Rösten aufmerksam bleiben und sie bei beginnender Goldfärbung beiseitestellen.
Die Richtung bleibt erhalten, der Geschmack wird jedoch kräftiger und die typische Gänsenote fehlt.
Die Salame d’oca im Ragù durch milde Entensalami ersetzen und wie angegeben fein hacken und anbraten.
Entenfett ist eine sinnvolle Alternative, wirkt im fertigen Gericht jedoch etwas intensiver.
Das Gänsefett in allen drei Verwendungen durch Entenfett ersetzen.
Die Nudeln deutlich bissfest abgießen und die angegebene kurze Vorkochzeit einhalten.
Wenn die Mischung vor dem Backen bereits sehr weich ist, nur kurz backen und die Ruhezeit einhalten.
Etwas Kochwasser auffangen und bei Bedarf nach und nach unter die Pasta-Ragù-Mischung rühren.
Vor dem Backen bis zu 80 ml Kochwasser unterrühren, wenn die Mischung sehr trocken wirkt.
Das Ragù erst am Ende abschmecken und Salz nur zurückhaltend prüfen.
Etwas ungesalzene Pasta und bei Bedarf einen kleinen Teil des aufgefangenen Kochwassers unterheben.
Häufig gefragt
Ja. Eine milde Entensalami kann die Richtung annähern, schmeckt aber kräftiger und bringt nicht die typische Gänsenote mit.
Das Kochwasser kann vor dem Backen portionsweise unter die Pasta-Ragù-Mischung gerührt werden, wenn sie sehr trocken wirkt.
Durch das trockene Rösten entwickeln sie ein nussigeres Aroma und behalten im fertigen Gericht mehr Biss.
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