Pecorino abruzzese
Pecorino abruzzese gibt der Fleischmasse eine würzige Schafskäsenote. Er ist in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Käsetheken und manchen Onlineshops erhältlich.
Abruzzesischer Sugo mit Pallottine
Kräftiger abruzzesischer Tomatensugo mit winzigen Fleischbällchen aus gemischtem Hackfleisch, Pecorino und aromatischen Kräutern.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sugo con le pallottine ist eine herzhafte Sauce aus den Abruzzen, besonders aus der Gegend um Teramo. Winzige Fleischbällchen werden zunächst angebraten und anschließend langsam in einem Kräuter-Tomatensugo gegart. Die Sauce passt zu Chitarra, kurzer Pasta oder rustikalem Brot.
Dichtes, aromatisches Tomatenrot mit kleinen, zarten Fleischbällchen; würzig, leicht pikant und kräuterbetont, mit salziger Pecorino-Note und kräftigem, herzhaftem Nachhall.
Schritt für Schritt
Zwiebel, Möhre und Sellerie sehr fein würfeln. Die Knoblauchzehe andrücken. Rosmarin, Petersilie und Lorbeerblatt zu einem kleinen Kräuterbündel binden.
30 ml Olivenöl in einem breiten Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Möhre, Sellerie, Knoblauch und Chiliflocken darin etwa 8 Minuten sanft anschwitzen, ohne das Gemüse stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und duftet aromatisch, aber kaum gebräunt.
Passierte Tomaten, Wasser, das Kräuterbündel, 1 TL Salz und ½ TL Pfeffer hinzufügen. Aufkochen lassen und den Sugo 35 Minuten offen bei niedriger Hitze leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist aromatisch eingekocht und bewegt sich nur sanft.
Während der Sugo köchelt, Hackfleisch, Ei, Pecorino, Muskatnuss, die kleine Prise Salz und etwas Pfeffer vermengen. Aus der Masse etwa 30 sehr kleine Pallottine von 1,5 bis 2 cm Durchmesser rollen und leicht mit Mehl bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermengt und die Bällchen halten ihre Form.
Wichtig: Nach dem Kontakt mit rohem Hackfleisch Hände, Arbeitsfläche und Geräte gründlich reinigen.
15 ml Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Pallottine portionsweise rundherum 8 bis 10 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Sie müssen dabei noch nicht vollständig durchgegart sein.
Daran erkennst du es: Die Pallottine sind rundherum leicht gebräunt und lösen sich von der Pfanne.
Wichtig: Rohe Hackfleischbällchen getrennt von gegarten Lebensmitteln aufbewahren und nach dem Braten vollständig im Sugo fertig garen.
Kräuterbündel und Knoblauch aus dem Sugo nehmen. Die gebräunten Pallottine vorsichtig in die Tomatensauce geben und alles weitere 25 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Den Sugo abschmecken und bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Daran erkennst du es: Die Pallottine sind vollständig durchgegart und der Sugo haftet leicht an ihnen.
Wichtig: Die Pallottine aus Hackfleisch und Ei vollständig durchgaren, bevor der Sugo serviert wird.
Der fertige Sugo ergibt etwa 750 bis 800 ml mit rund 30 Pallottine. Er reicht für ungefähr 400 bis 500 g gekochte Pasta, besonders für Chitarra oder kurze, geriffelte Nudeln. Auch mit einer Scheibe rustikalem Brot lässt er sich als eigenständige Sauce servieren.
Gut zu wissen
Pecorino abruzzese gibt der Fleischmasse eine würzige Schafskäsenote. Er ist in italienischen Feinkostläden, gut sortierten Käsetheken und manchen Onlineshops erhältlich.
Pecorino Romano eignet sich als Ersatz, schmeckt meist aber etwas salziger und kräftiger.
Passierte Tomaten ergeben eine gleichmäßige Sauce, in der die kleinen Fleischbällchen vollständig von Sugo umgeben sind.
Der Geschmack wird meist etwas salziger und kräftiger.
Pecorino Romano fein reiben und in derselben Menge unter die Fleischmasse mischen. Das zusätzliche Salz im Sugo und in den Pallottine anschließend vorsichtig dosieren.
Die Pallottine auf 1,5 bis 2 cm Durchmesser begrenzen und die 25-minütige Garphase einhalten.
Die Sauce bei niedriger Hitze weiter köcheln lassen, bis die Bällchen vollständig durchgegart sind.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze arbeiten und das Gemüse nur sanft weich werden lassen.
Bei leichter Bräunung sofort Tomaten und Wasser hinzufügen; stark verbrannte Bestandteile besser entfernen und neu ansetzen.
Die Pallottine portionsweise mit etwas Abstand anbraten.
Die nächste Portion in einer wieder gut erhitzten Pfanne braten und die bereits gegarten Bällchen anschließend in den Sugo geben.
Den Sugo offen und leise köcheln lassen.
Ohne Deckel einige Minuten weiter einkochen lassen und erst danach erneut abschmecken.
Eine familienfreundliche Version ohne deutliche Schärfe.
Der Sugo wird als vollständige Pastasauce mit Chitarra oder kurzer geriffelter Pasta angerichtet.
Der Sugo wird ohne Pasta als kräftige Sauce zu rustikalem Brot gereicht.
Den vollständig gegarten Sugo abkühlen lassen, abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 24 Stunden wieder erhitzen.
Den Sugo nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abgedeckt kalt stellen und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen; vor dem Servieren vollständig durcherhitzen.
Den vollständig abgekühlten Sugo portionsweise in gefriergeeignete Behälter füllen und möglichst luftarm verschließen.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen oder vorsichtig direkt in einem Topf erwärmen.
Die Textur der Sauce bleibt gut, kann nach dem Auftauen aber etwas weicher wirken.
Häufig gefragt
Der Sugo reicht für etwa 4 bis 6 Portionen und ergibt ungefähr 750 bis 800 ml mit rund 30 kleinen Pallottine.
Besonders passend sind Chitarra, kurze geriffelte Nudeln wie Rigatoni oder rustikales Brot.
Ja. Pecorino Romano eignet sich als Ersatz, schmeckt aber meist etwas salziger und kräftiger.
Ja. Der vollständig gegarte Sugo kann bis zu 24 Stunden vorher zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
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