Kapern unter Salz
Kapern unter Salz vor der Verwendung gründlich abspülen, abtropfen lassen und trocken tupfen. Sie schmecken meist intensiver als Kapern in Lake.
Campanischer Tomatensugo
Kräftiger kampanischer Tomatensugo mit schwarzen Oliven aus Gaeta, Kapern, Sardellen, Knoblauch und getrockneter Chilischote. Die Sauce passt zu Pasta, geröstetem Brot sowie schlicht gegartem Fisch und Gemüse.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sugo alla puttanesca ist ein würziger, salziger Tomatensugo aus der kampanischen Küche mit besonders enger Verbindung zur neapolitanischen Tradition. Sardellen geben dem Öl Tiefe, Tomaten bilden die fruchtige Grundlage, während Kapern, Oliven, Knoblauch und Peperoncino für markante Würze sorgen. Die Sauce wird offen eingekocht und erhält ihre glänzende, sämige Konsistenz erst durch das abschließende Mitziehen der Oliven.
Der Sugo ist glänzend, sämig und aromatisch dicht. Er schmeckt fruchtig nach eingekochten Tomaten, deutlich salzig und herzhaft nach Sardellen, Kapern und Oliven, mit Knoblauchnoten, Kräuterfrische und einer angenehmen Schärfe.
Schritt für Schritt
Die Kapern unter fließendem Wasser gründlich abspülen, im Sieb abtropfen lassen und trocken tupfen. Anschließend grob hacken. Die Tomaten mit einer Gabel zerdrücken. Die Oliven halbieren oder leicht andrücken.
Das Olivenöl in der breiten Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen. Knoblauch und zerbröselte Chilischote hineingeben und etwa 2 Minuten ziehen lassen, ohne dass der Knoblauch dunkel wird.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch ist aromatisch, aber noch hell.
Die Sardellenfilets zugeben und unter Rühren 2 bis 3 Minuten schmelzen lassen. Sie sollen sich mit dem Öl verbinden und nicht knusprig braten.
Daran erkennst du es: Die Sardellen sind weitgehend aufgelöst und mit dem Öl verbunden.
Tomaten, Kapern und Oregano einrühren. Den Sugo aufkochen, dann bei niedriger Hitze 15 Minuten offen sanft köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
Daran erkennst du es: Die Tomatenmasse ist sichtbar eingekocht und beginnt sämig zu werden.
Die Oliven zugeben und den Sugo weitere 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, bis er sämig und glänzend ist. Die Knoblauchzehen entfernen.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist sämig und glänzend, die Oliven sind erwärmt, aber nicht zerfallen.
Die Petersilie unterrühren und den Sugo vorsichtig abschmecken. Wegen Sardellen, Kapern und Oliven ist zusätzliches Salz oft nicht nötig; falls erforderlich, nur sparsam nachsalzen.
Daran erkennst du es: Die Würze ist kräftig und ausgewogen, ohne dass zusätzliches Salz dominiert.
Den Sugo vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Vor dem Verwenden noch einmal umrühren.
Daran erkennst du es: Der Sugo ist leicht abgekühlt und lässt sich gleichmäßig verteilen.
Gut zu wissen
Kapern unter Salz vor der Verwendung gründlich abspülen, abtropfen lassen und trocken tupfen. Sie schmecken meist intensiver als Kapern in Lake.
Schwarze, entsteinte Oliven aus Gaeta bringen einen fruchtigen, markanten Geschmack in den Sugo. Eine weniger charaktervolle schwarze Olive funktioniert ebenfalls, verändert das Ergebnis aber leicht.
Die Würze fällt meist milder aus.
Kapern in Lake abtropfen lassen und anstelle der gesalzenen Kapern in Schritt 4 einrühren. Ein Abspülen ist in der Regel nicht nötig.
Der Sugo schmeckt etwas weicher und weniger markant.
Die Oliven entsteint verwenden und in Schritt 5 wie beschrieben halbieren oder leicht andrücken.
Das Öl nur bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen und den Knoblauch etwa 2 Minuten hell ziehen lassen.
Den Ansatz bei deutlicher Bitterkeit verwerfen und mit frischem Öl, Knoblauch und Chili neu beginnen.
Unter Rühren bei niedriger bis mittlerer Hitze schmelzen lassen, ohne sie zu bräunen.
Etwas Tomate zugeben und gründlich einrühren; die Textur wird dadurch wieder gleichmäßiger.
Kapern gründlich abspülen und erst nach dem vollständigen Einkochen abschmecken.
Mit weiteren ungesalzenen Tomaten strecken und den Sugo kurz weiter einkochen lassen.
Den Sugo offen und sanft köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
Den Sugo ohne Deckel einige Minuten länger köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Für eine mildere Version die getrocknete Chilischote weglassen. Die kräftige Würze von Tomaten, Sardellen, Kapern und Oliven bleibt erhalten, die Schärfe tritt jedoch zurück.
Häufig gefragt
Ja. Kapern in Lake sind eine passende Alternative zu Kapern unter Salz. Sie schmecken meist milder und müssen vor der Verwendung nur abgetropft werden.
Oft nicht. Sardellen, Kapern und Oliven bringen bereits viel salzige Würze mit. Erst am Ende abschmecken und nur bei Bedarf sparsam nachsalzen.
Schwarze, entsteinte Oliven mit fruchtigem Geschmack sind eine geeignete Alternative. Der Sugo schmeckt damit meist etwas weicher und weniger markant.
Er schmeckt auch auf geröstetem Brot sowie zu schlicht gegartem Fisch und Gemüse.
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