Spinat gründlich ausdrücken
Nach dem Blanchieren den Spinat sehr gründlich ausdrücken. So gelangt weniger Flüssigkeit in den Teig und die Spatzlen behalten eine zähe, gut verarbeitbare Konsistenz.
Südtiroler Gemüsebeilage
Zarte Spinatspatzlen aus einem weichen Spinat-Eierteig, in Salzwasser gegart, anschließend in nussig gebräunter Butter geschwenkt und mit fein geriebenem Parmesan serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Spinatspatzlen sind eine einfache, herzhafte Beilage mit zarter Textur und kräftigem Aroma. Der blanchierte Spinat wird mit Eiern und Wasser püriert, mit Mehl zu einem zähen Teig verarbeitet und durch den Spätzlehobel direkt ins Salzwasser gedrückt. Danach werden die Spatzlen in brauner Butter geschwenkt und mit Parmesan vollendet.
Die Spatzlen sind weich und zart, mit feinen Spinatnoten und einem leicht herzhaften Eiaroma. Braune Butter sorgt für nussige Röstaromen, während der Parmesan würzige Tiefe und eine leicht salzige, cremige Note ergänzt.
Schritt für Schritt
Den Blattspinat gründlich waschen und im kochenden Wasser 1 bis 2 Minuten blanchieren, bis er zusammenfällt. Abgießen, kurz kalt abschrecken und sehr gründlich ausdrücken. Den Spinat grob hacken.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen.
Wichtig: Beim Abgießen und Ausdrücken vorsichtig mit dem heißen Wasser umgehen.
Spinat, Eier und Wasser fein pürieren. Mehl, 1 TL Salz und Muskatnuss in eine Schüssel geben. Die Spinat-Ei-Mischung dazugießen und alles zu einem zähen, glatten Teig schlagen. Der Teig soll schwer vom Löffel reißen. Zugedeckt 20 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, zäh und reißt schwer vom Löffel.
Das Wasser mit 30 g Salz in einem großen Topf aufkochen und anschließend leicht sprudelnd halten.
Daran erkennst du es: Das Wasser kocht und bleibt leicht sprudelnd.
Wichtig: Das kochende Wasser kann stark spritzen.
Den Teig portionsweise durch einen Spätzlehobel direkt ins Salzwasser drücken. Einmal vorsichtig umrühren. Sobald die Spatzlen an die Oberfläche steigen, noch etwa 1 Minute garen und mit einer Schaumkelle herausheben. Kurz abtropfen lassen. Wenn du sie nicht sofort weiterverarbeitest, kurz in kaltem Wasser abschrecken und erneut gut abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Spatzlen steigen an die Oberfläche und sind danach etwa 1 Minute weitergegart.
Wichtig: Beim Einlegen des Teigs und Herausheben der Spatzlen auf Spritzer achten.
Die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen und weiter erhitzen, bis sie goldbraun wird und nussig duftet. Die Spatzlen hineingeben und 2 bis 3 Minuten vorsichtig schwenken. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken und direkt mit dem geriebenen Parmesan servieren.
Daran erkennst du es: Die Butter ist goldbraun und duftet nussig; die Spatzlen sind heiß und vollständig mit Butter überzogen.
Wichtig: Heiße Butter kann spritzen.
Gut zu wissen
Nach dem Blanchieren den Spinat sehr gründlich ausdrücken. So gelangt weniger Flüssigkeit in den Teig und die Spatzlen behalten eine zähe, gut verarbeitbare Konsistenz.
Weizenmehl Type 405 oder 550 ist für den Teig vorgesehen.
Die Butter langsam weiter erhitzen, bis sie goldbraun ist und nussig duftet. Dabei aufmerksam bleiben, damit sie nicht verbrennt.
Den Spinat nach dem Abschrecken kräftig ausdrücken, bevor er püriert wird.
Den Teig kurz weiter ruhen lassen und seine Konsistenz erneut prüfen.
Sobald sie an die Oberfläche steigen, nur noch etwa 1 Minute weitergaren.
Die nächste Teigportion kürzer garen und die fertigen Spatzlen sofort herausheben.
Die Pfanne bei mittlerer Hitze verwenden und die Butter aufmerksam beobachten.
Die verbrannte Butter nicht weiterverwenden; eine neue Portion Butter bräunen.
Häufig gefragt
Der Teig soll zäh und glatt sein und schwer vom Löffel reißen. Ist er zu weich, lässt er sich schlecht durch den Spätzlehobel drücken.
Ein grobes Spätzlesieb funktioniert ebenfalls. Die Spatzlen können damit etwas kleiner oder unregelmäßiger ausfallen.
Nur wenn sie nicht sofort weiterverarbeitet werden. Dann kurz in kaltem Wasser abschrecken und anschließend erneut gut abtropfen lassen.
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