Sardinen einkaufen
Frische Sardinen gibt es am besten an einer gut sortierten Fischtheke oder auf dem Wochenmarkt. Küchenfertige tiefgekühlte Sardinen sind eine brauchbare Alternative.
Venetien · Fisch in Agrodolce
Frittierte Sardinen werden mit weich gedünsteten Zwiebeln, Weißweinessig, Rosinen und Pinienkernen geschichtet und über Nacht mariniert. Kalt oder leicht temperiert serviert, ist das Gericht ein charakteristisches venezianisches Antipasto.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sarde in saor verbindet goldgelb frittierte Sardinen mit süß-säuerlichen Zwiebeln, Rosinen und Pinienkernen. Nach dem Schichten zieht die Marinade mindestens zwölf Stunden, besser einen ganzen Tag, durch den Fisch. So entsteht ein aromatischer Kontrast aus zarter Sardine, milder Zwiebel, Essigfrische und dezenter Süße.
Zarte, goldgelbe Sardinen treffen auf weiche, süß-säuerliche Zwiebeln. Rosinen sorgen für kleine süße Akzente, Pinienkerne für nussigen Biss, und der Weißweinessig hält das Gericht frisch und lebendig.
Schritt für Schritt
Die Rosinen mit dem warmen Wasser bedecken und 10 Minuten quellen lassen. Inzwischen die Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Rosinen abgießen und gut ausdrücken.
Daran erkennst du es: Die Rosinen sind weich und gut ausgedrückt, die Zwiebeln fein geschnitten.
Die Sardinen sorgfältig trocken tupfen und mit dem Mehl dünn bestäuben. Überschüssiges Mehl abschütteln.
Daran erkennst du es: Die Sardinen sind trocken und nur leicht mit Mehl überzogen.
Wichtig: Die Sardinen vor dem Kontakt mit heißem Öl gründlich trocken tupfen.
Das Erdnussöl in einem hohen, breiten Topf auf 175 bis 180 °C erhitzen. Die Sardinen portionsweise je Seite etwa 1 Minute goldgelb frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit einem Teil des Salzes würzen.
Daran erkennst du es: Die Sardinen sind auf beiden Seiten goldgelb frittiert und auf Küchenpapier abgetropft.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und die Sardinen langsam in den Topf geben, damit das Öl nicht spritzt.
Während die Sardinen frittiert werden, das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln mit dem restlichen Salz und dem Pfeffer bei kleiner Hitze 20 bis 25 Minuten weich dünsten, ohne sie kräftig zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und mild, aber nicht kräftig gebräunt.
Weißweinessig, Zucker und Lorbeerblätter zu den weichen Zwiebeln geben und 2 bis 3 Minuten sanft köcheln lassen. Die ausgedrückten Rosinen und die Pinienkerne unterheben, dann die Pfanne vom Herd nehmen.
Daran erkennst du es: Der Essig ist mit den Zwiebeln verbunden und die Rosinen sowie Pinienkerne sind gleichmäßig untergehoben.
Eine flache Form mit einer dünnen Schicht Zwiebelmarinade bedecken. Darauf eine Lage Sardinen legen und mit weiterer Marinade bedecken. Die Schichten wiederholen und mit Zwiebeln, Rosinen und Pinienkernen abschließen.
Daran erkennst du es: Die oberste Schicht besteht aus Zwiebeln, Rosinen und Pinienkernen und bedeckt die Sardinen weitgehend.
Die Form abdecken und etwa 30 Minuten abkühlen lassen. Anschließend mindestens 12 Stunden, besser 24 Stunden, im Kühlschrank durchziehen lassen. Etwa 30 Minuten vor dem Servieren herausnehmen und kalt oder leicht temperiert als Antipasto reichen.
Daran erkennst du es: Die Marinade hat den Fisch durchzogen; das Gericht wird vor dem Servieren kalt oder leicht temperiert gereicht.
Wichtig: Die abgekühlte Form abdecken und im Kühlschrank lagern.
Gut zu wissen
Frische Sardinen gibt es am besten an einer gut sortierten Fischtheke oder auf dem Wochenmarkt. Küchenfertige tiefgekühlte Sardinen sind eine brauchbare Alternative.
Tiefgekühlte Sardinen nach dem Auftauen sehr gut trocken tupfen. Sie können etwas weicher braten als frische Sardinen.
Rosinen und Pinienkerne werden erst in die fertige Zwiebelmarinade gegeben. So behalten die Rosinen Struktur und die Pinienkerne ihren Biss.
Die Sardinen können nach dem Auftauen etwas weicher braten als frische Fische.
Die Sardinen vollständig auftauen lassen, sehr sorgfältig trocken tupfen und anschließend wie im Rezept mehlieren und portionsweise frittieren.
Die Sardinen sorgfältig trocken tupfen und überschüssiges Mehl abschütteln.
Die bereits frittierten Sardinen auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und die nächsten Portionen gründlicher trocknen.
Die Zwiebeln bei kleiner Hitze 20 bis 25 Minuten weich dünsten und nicht kräftig bräunen.
Die Form mindestens 12 Stunden, besser 24 Stunden, im Kühlschrank durchziehen lassen.
Das Gericht wieder abdecken und länger gekühlt durchziehen lassen.
Die Sardinen portionsweise frittieren.
Das Gericht kann am Vortag zubereitet werden. Nach dem Schichten abdecken, mindestens 12 Stunden und besser bis zu 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Häufig gefragt
Mindestens 12 Stunden, besser 24 Stunden im Kühlschrank. Dadurch verbindet sich die süß-säuerliche Zwiebelmarinade intensiv mit den Sardinen.
Ja. Küchenfertige tiefgekühlte Sardinen sind eine brauchbare Alternative. Nach dem Auftauen müssen sie sehr gut trocken getupft werden und können etwas weicher braten.
Das Gericht wird kalt oder leicht temperiert als Antipasto serviert. Etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.
Die Zwiebeln bei kleiner Hitze 20 bis 25 Minuten weich dünsten, ohne sie kräftig zu bräunen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …