Grüne Peperoni vorbereiten
Stiele, Kerne und helle Innenhäute entfernen. Grobe Stücke bewahren den leicht herben Charakter und bleiben beim Schmoren stabiler.
Contorno aus der Toskana
Saftiges toskanisches Inselgemüse mit grünem Peperone, Auberginen, Zucchini und Tomaten, das zunächst angebraten und anschließend zugedeckt im eigenen Gemüsesaft geschmort wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gurguglione dell’Elba bringt große Stücke von grünem Peperone, Aubergine, Zucchini und reifen Tomaten in einer gemeinsamen Pfanne zusammen. Die Zubereitung bleibt unkompliziert und bewahrt den leicht herben Charakter des grünen Peperone. Das Gemüse kann warm oder nach kurzer Ruhezeit bei Zimmertemperatur serviert werden.
Große, weiche, aber noch erkennbare Gemüsestücke in einer glänzenden, saftigen Pfanne. Der Geschmack ist tomatig und kräuterfrisch, mit süßlichen Zwiebelnoten, mild-herber grüner Peperoni und einer rundenden Olivenölnote.
Schritt für Schritt
Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Peperoni waschen, Stiele, Kerne und helle Innenhäute entfernen und in grobe Stücke teilen. Auberginen und Zucchini waschen, Enden abschneiden und in etwa 4 cm große Stücke schneiden. Tomaten grob hacken. Basilikum und Petersilie getrennt grob zupfen oder hacken.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist vorbereitet und in möglichst ähnlich große Stücke geteilt.
Das Olivenöl in einer großen, schweren Pfanne erhitzen. Die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, aber nicht stark gebräunt.
Peperoni, Auberginen und Zucchini in die Pfanne geben, mit 5 g Salz würzen und bei kräftiger Hitze 8 Minuten unter gelegentlichem Wenden anbraten. Die Gemüsestücke sollen leicht Farbe bekommen, aber noch stabil bleiben.
Daran erkennst du es: Die Stücke zeigen erste gebräunte Stellen und behalten ihre Form.
Die gehackten Tomaten, das halbe Basilikum und die halbe Petersilie hinzufügen. Das restliche Salz einstreuen, alles einmal aufkochen lassen und die Pfanne mit einem Deckel verschließen.
Daran erkennst du es: Die Tomaten geben Saft ab und die Mischung beginnt gleichmäßig zu köcheln.
Das Gemüse bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 22 Minuten schmoren lassen. Zwischendurch vorsichtig wenden. Die Stücke sollen weich sein, aber nicht zerfallen; der austretende Gemüsesaft bildet dabei die aromatische Grundlage.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, aber noch stückig, und von saftigem Gemüsesaft umgeben.
Den Deckel abnehmen und das Gurguglione bei Bedarf noch 2 bis 3 Minuten einkochen lassen. Das restliche Basilikum und die Petersilie unterheben.
Daran erkennst du es: Der Gemüsesaft ist leicht konzentriert, bleibt aber als saftige Grundlage erhalten.
Die Pfanne vom Herd nehmen und das Gericht 10 Minuten ruhen lassen. Gurguglione warm oder bei Zimmertemperatur als eigenständige Gemüsebeilage servieren.
Daran erkennst du es: Das Gericht ist leicht abgekühlt und die Gemüsesäfte haben sich in der Pfanne verteilt.
Gut zu wissen
Stiele, Kerne und helle Innenhäute entfernen. Grobe Stücke bewahren den leicht herben Charakter und bleiben beim Schmoren stabiler.
Jeweils etwa die Hälfte wird mit den Tomaten geschmort, die andere Hälfte erst am Ende untergehoben. Dadurch entstehen sowohl eingekochte Kräuteraromen als auch frische Noten.
Die Gesamtmenge von 7 g wird in 5 g für das Anbraten und 2 g für die Tomaten-Kräuter-Phase aufgeteilt.
Das Gericht wird milder und weniger herb, behält aber die stückige Gemüsebasis.
Grüne Paprika in gleicher Menge verwenden, waschen, entkernen und grob schneiden. Die Garzeiten zunächst unverändert beibehalten und die Stückigkeit prüfen.
Das Aroma wird etwas weniger frisch und stärker kräuterwürzig.
Die frische Petersilie beibehalten, soweit vorhanden. Getrocknetes Basilikum nur in kleiner Menge zu den Tomaten geben und frische Kräuter zum Schluss nicht vollständig ersetzen.
Die fruchtige Olivenölnote tritt zurück.
Ein hitzestabiles mildes Pflanzenöl in gleicher Menge verwenden.
Gemüse in etwa 4 cm große Stücke schneiden und während des Schmorens nur vorsichtig wenden.
Den Deckel abnehmen und die Mischung bei niedriger Hitze kurz offen einkochen lassen, ohne weiter stark zu rühren.
Eine große schwere Pfanne verwenden und das Gemüse bei kräftiger Hitze portionsweise beziehungsweise mit genügend Fläche anbraten.
Nach dem Schmoren den Deckel abnehmen und den Saft wenige Minuten konzentrieren lassen.
Das Gemüse überwiegend zugedeckt schmoren und nur bei Bedarf 2 bis 3 Minuten offen einkochen.
Bei Bedarf vorsichtig etwas Wasser aus der Pfanne oder ungewürzte Flüssigkeit ergänzen und kurz erwärmen.
Das Gurguglione wird nach der Ruhezeit noch warm serviert und passt als saftige Gemüsebeilage zu einer einfachen Hauptkomponente.
Das Gericht wird vollständig abkühlen gelassen und bei Zimmertemperatur serviert. Die Kräuter- und Tomatenaromen treten dabei besonders geschlossen hervor.
Ein größerer Anteil der Kräuter wird erst am Ende untergehoben, um den frischen Basilikum- und Petersiliencharakter zu betonen.
Das Gurguglione kann bis zu 4 Stunden im Voraus zubereitet werden. Für die vorgesehene Servierweise warm halten oder abgedeckt auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen. Vor dem Servieren nach Wunsch wieder erwärmen oder temperieren lassen.
Nicht länger als vorgesehen bei Zimmertemperatur stehen lassen; Reste nach dem Servieren zeitnah kühlen.
Nach dem Einfrieren können Zucchini und Auberginen deutlich weicher werden.
Häufig gefragt
Diese Fassung kann warm oder bei Zimmertemperatur als Gemüsebeilage serviert werden. Nach der Zubereitung ruht das Gericht zunächst 10 Minuten.
Große, ähnlich geschnittene Stücke bleiben beim Anbraten und Schmoren besser erkennbar und zerfallen weniger schnell.
Grüne Paprika ist eine mögliche mildere Alternative in gleicher Menge. Das Gericht verliert dadurch einen Teil seines leicht herben Charakters.
Ja. Es kann einige Stunden im Voraus zubereitet und anschließend warm oder bei Zimmertemperatur serviert werden.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …