Seppie einkaufen
Bitte den Fischhändler um bereits küchenfertige Seppie. Für den Fond können kleine Fische oder Fischkarkassen vom selben Einkauf verwendet werden.
Risotto aus Apulien
Cremiges, aber körniges apulisches Risotto mit zarten Seppie, Carnaroli-ReisCarnaroli-Reis ist ein großkörniger italienischer Risottoreis, der beim Garen Biss behält und Flüssigkeit gut aufnimmt. und selbst angesetztem Fischfond.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Risotto alle seppie all'uso di Mola bringt die Küste Apuliens in eine cremige, aber körnige Form: Zarte Seppie werden mit Carnaroli-Reis und heißem Fischfond gegart. Die Variante wird der Küche von Mola an der Adriaküste zugeordnet; charakteristisch ist die klassische Risotto-Methode mit nach und nach zugegebenem Fond. Am Ende bleibt der Reis weich und sämig, aber mit spürbarem Biss.
Sämig und leicht fließend, mit zartem Biss im Reiskern, feinem Knoblauch- und Petersilienaroma sowie einer deutlich maritimen, herzhaften Fondnote.
Schritt für Schritt
Die kleinen Fische oder Fischkarkassen kurz kalt abspülen. Mit Wasser, Kirschtomaten, Knoblauch, Petersilienstielen, Olivenöl und dem Fond-Salz in den Topf geben. Langsam aufkochen und 30 Minuten leise köcheln lassen. Den Fond durch ein feines Sieb in den sauberen Topf gießen und etwa 1,2 l davon zurückbehalten. Heiß halten, aber nicht mehr sprudelnd kochen lassen. Während der Fond köchelt, können die Seppie und die übrigen Risottozutaten vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Der Fond ist aromatisch und klar genug zum Weiterverwenden.
Wichtig: Rohe Fischzutaten und benutzte Arbeitsflächen sauber und getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln behandeln.
Falls die Seppie nicht küchenfertig sind, Schulp, Innereien, Augen und Schnabel entfernen. Tuben und Tentakel kalt abspülen, trocken tupfen und in feine Streifen schneiden.
Daran erkennst du es: Die Seppie sind sauber, trocken getupft und gleichmäßig geschnitten.
Wichtig: Die Seppie bis zur Verwendung kühl halten.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Das Olivenöl in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und beides 3 Minuten weich dünsten, ohne es zu bräunen.
Daran erkennst du es: Zwiebel und Knoblauch sind weich, aber nicht gebräunt.
Die Seppie zugeben und unter Rühren etwa 4 bis 5 Minuten anbraten, bis sie leicht Farbe angenommen haben und der austretende Sud weitgehend verdampft ist.
Daran erkennst du es: Die Seppie haben leicht Farbe angenommen und der Sud ist weitgehend verdampft.
Wichtig: Seppie vollständig durchgaren und nicht roh servieren.
Den Carnaroli-Reis einstreuen und 2 Minuten unter ständigem Rühren mitrösten, bis die Körner an den Rändern leicht glasig wirken.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner wirken an den Rändern leicht glasig, ohne zu bräunen.
Eine Kelle heißen Fischfond zugießen und rühren, bis der Reis die Flüssigkeit fast aufgenommen hat. Den restlichen Fond nach und nach zugeben, jeweils erst dann, wenn die vorige Kelle weitgehend eingekocht ist. Das Risotto insgesamt etwa 17 bis 20 Minuten garen und regelmäßig umrühren. Das Risotto-Salz einarbeiten. Je nach Reissorte werden dafür etwa 1,1 bis 1,2 l Fond benötigt.
Daran erkennst du es: Der Reis ist weich und sämig, bleibt leicht fließend und hat im Kern noch etwas Biss.
Wichtig: Den Fond während des gesamten Aufgießens heiß halten.
Den Topf vom Herd nehmen. Butter und gehackte Petersilie unterrühren, das Risotto 2 Minuten ruhen lassen und anschließend sofort heiß servieren.
Daran erkennst du es: Das Risotto ist cremig, leicht fließend und direkt servierbereit.
Gut zu wissen
Bitte den Fischhändler um bereits küchenfertige Seppie. Für den Fond können kleine Fische oder Fischkarkassen vom selben Einkauf verwendet werden.
Carnaroli eignet sich durch seine Fähigkeit zur kontrollierten Flüssigkeitsaufnahme besonders für ein sämiges Risotto mit erhaltenem Biss.
Die Stiele aromatisieren den Fond, die fein gehackten Blätter werden erst am Ende unter das Risotto gerührt.
Das Risotto wird ebenfalls sämig, kann aber etwas schneller weich werden und eine andere Flüssigkeitsmenge benötigen.
Arborio anstelle von Carnaroli verwenden und die Konsistenz während des Aufgießens prüfen.
Der selbst angesetzte Fond entfällt; die maritime Tiefe und Salzintensität können je nach Produkt variieren.
Einen milden Fischfond verwenden und vor dem Würzen des Risottos auf seinen Salzgehalt achten.
Die Textur kann etwas fester oder weicher ausfallen; die charakteristische Verwendung von Seppie geht verloren.
In Streifen schneiden und wie die Seppie kurz anbraten.
Den abgesiebten Fond im sauberen Topf heiß halten, ohne ihn weiter sprudelnd zu kochen.
Den Fond wieder erhitzen und mit dem Aufgießen fortfahren, bis der Reis gleichmäßig gar ist.
Fond kellenweise zugeben und erst nachgießen, wenn die vorige Menge weitgehend aufgenommen wurde.
Sofort vom Herd nehmen und nur noch Butter und Petersilie unterrühren.
Bei mittlerer Hitze weich dünsten und ausdrücklich nicht bräunen.
Bei stark verbrannten Aromen die Basis verwerfen und neu beginnen.
Die Seppie trocken tupfen, fein und gleichmäßig schneiden und den austretenden Sud vor dem Reistosten weitgehend verdampfen lassen.
Das Risotto mit heißem Fond fertig garen und die Konsistenz der Seppie vor dem Servieren prüfen.
Die Petersilie wird sparsam eingesetzt, damit der Geschmack der Seppie und des Fischfonds stärker im Vordergrund steht.
Eine gut erhältliche Alternative, wenn Carnaroli nicht verfügbar ist.
Risotto und gegarte Seppie können durch Einfrieren und Auftauen deutlich an Konsistenz verlieren.
Häufig gefragt
Vom angesetzten Fond werden etwa 1,2 l heiß gehalten; je nach Reissorte werden für das Risotto ungefähr 1,1 bis 1,2 l benötigt.
Ja. Beim Fischhändler nach küchenfertigen Seppie fragen; andernfalls Schulp, Innereien, Augen und Schnabel entfernen, die Stücke abspülen, trocken tupfen und schneiden.
Der Reis soll weich, sämig und leicht fließend sein, im Kern aber noch etwas Biss behalten.
Ein breiter Topf verteilt Reis und Flüssigkeit gleichmäßiger und erleichtert das regelmäßige Rühren während der Fondzugabe.
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