Salsiccia di Bra
Die fein gewürzte frische Wurst aus dem Raum Bra ist am ehesten in italienischen Feinkostgeschäften, gut sortierten Metzgereien oder bei regionalen Spezialitätenhändlern erhältlich.
Risotto aus dem Piemont
Dieses cremige Risotto verbindet Carnaroli-Reis mit würziger Salsiccia di Bra, trockenem Nebbiolo, Rinderbrühe und Grana Padano. Die Salsiccia wird zunächst im Wein geschmort, bevor sie unter den Reis gehoben wird.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Risotto alla salsiccia e Nebbiolo ist eine kräftige piemontesische Risotto-Variante mit würziger Wurst und aromatischem Rotwein. Der Carnaroli-Reis wird nach und nach mit heißer Rinderbrühe gegart und am Ende mit kalter Butter und Grana Padano cremig mantecatо. Heiß serviert soll das Risotto weich fließen und all’onda über den Teller laufen.
Kräftig und würzig mit fruchtig-herben Rotweinnoten, cremigem Mundgefühl und leicht bissigem Reiskern. Die Salsiccia sorgt für herzhafte Tiefe, während Rosmarin und Grana Padano aromatische Akzente setzen.
Schritt für Schritt
Die Rinderbrühe in einem separaten Topf auf etwa 90 °C erhitzen und während der gesamten Zubereitung heiß halten. Die Zwiebel fein würfeln. Die Salsiccia aus dem Darm lösen und grob zerzupfen.
In einer breiten Pfanne 10 ml Olivenöl erhitzen. Salsiccia und Rosmarin hineingeben und die Wurst bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten anbraten. Den Nebbiolo zugießen und alles 8 bis 10 Minuten sanft einkochen lassen, bis die Wurst gar ist und eine aromatische, noch leicht flüssige Sauce entstanden ist. Den Rosmarinzweig entfernen und die Salsiccia beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Salsiccia ist gar und die Sauce bleibt leicht flüssig.
In einem breiten schweren Topf das restliche Olivenöl mit 20 g Butter erhitzen. Die Zwiebel darin 3 bis 4 Minuten weich dünsten, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und bleibt hell.
Den Carnaroli-Reis hinzufügen und 2 Minuten unter Rühren anrösten, bis die Körner an den Rändern glasig wirken.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner wirken an den Rändern glasig, ohne dunkel zu werden.
Etwa 250 ml heiße Brühe angießen und unter Rühren einkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit fast aufgenommen ist, weitere Brühe schöpfkellenweise zugeben. Erst nachgießen, wenn die vorige Menge beinahe vollständig aufgenommen wurde. Den Reis insgesamt etwa 18 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Der Reis wird außen cremig und bleibt im Kern noch leicht bissfest.
Nach ungefähr 10 Minuten die Salsiccia mit ihrer Nebbiolo-Sauce unterheben. Mit der restlichen Brühe weitergaren, bis der Reis außen cremig und im Kern noch leicht bissfest ist. Falls nötig, mit Salz abschmecken und mit schwarzem Pfeffer würzen.
Daran erkennst du es: Das Risotto ist cremig, der Reiskern bleibt leicht bissfest und die Sauce haftet am Reis.
Den Topf vom Herd nehmen. Die restlichen 40 g kalte Butter und den geriebenen Grana Padano kräftig unterrühren. Das Risotto 2 Minuten zugedeckt ruhen lassen und anschließend noch einmal durchrühren. Es soll cremig fließen und beim leichten Schwenken des Tellers all’onda laufen.
Daran erkennst du es: Das Risotto fließt cremig und läuft beim leichten Schwenken des Tellers all’onda.
Gut zu wissen
Die fein gewürzte frische Wurst aus dem Raum Bra ist am ehesten in italienischen Feinkostgeschäften, gut sortierten Metzgereien oder bei regionalen Spezialitätenhändlern erhältlich.
Ein trockener Nebbiolo passt mit seinen charaktervollen Weinnoten zum Risotto. Falls er nicht erhältlich ist, eignet sich trockener Barbera als Ersatz.
Carnaroli gibt beim schrittweisen Garen Stärke ab und bleibt im Kern leicht bissfest. Dadurch entsteht die cremige Risotto-Konsistenz.
Das Risotto bleibt würzig, schmeckt jedoch meist kräftiger und weniger fein als mit Salsiccia di Bra.
Die milde frische Bratwurst aus der Hülle lösen und wie die Salsiccia grob zerzupfen. Anschließend in Olivenöl anbraten und in Nebbiolo schmoren.
Das Risotto wird fruchtiger und etwas säurebetonter.
Den trockenen Barbera in derselben Menge verwenden und wie den Nebbiolo mit der Salsiccia sanft einkochen lassen.
Die Brühe in einem separaten Topf auf etwa 90 °C erhitzen und während der gesamten Zubereitung heiß halten.
Das Risotto bei gleichmäßiger Hitze weitergaren und nur noch heiße Brühe nachgießen.
Die Brühe schöpfkellenweise nachgießen und jeweils fast vollständig aufnehmen lassen.
Mit weiteren kleinen Mengen Brühe und regelmäßigem Rühren bis zur gewünschten Konsistenz weitergaren.
Die Zwiebel bei moderater Hitze weich dünsten, ohne sie zu bräunen.
Falls die Zwiebel nur leicht gebräunt ist, mit dem Rezept fortfahren; bei stark verbrannter Zwiebel eine neue Basis ansetzen.
Die Brühe portionsweise bis zur cremig fließenden Konsistenz einarbeiten und die Ruhezeit auf 2 Minuten begrenzen.
Mit etwas heißer Brühe kräftig durchrühren, bis die gewünschte Fließfähigkeit wieder erreicht ist.
Häufig gefragt
Milde frische Bratwurst eignet sich als Ersatz. Sie wird aus der Hülle gelöst und wie die Salsiccia in Olivenöl angebraten und in Nebbiolo geschmort.
Ja. Trockener Barbera ist eine passende Alternative; das Risotto wird dadurch fruchtiger und etwas säurebetonter.
Carnaroli ist vorgesehen, weil er beim schrittweisen Garen Stärke abgibt und im Kern leicht bissfest bleibt.
Das Risotto soll außen cremig und im Kern noch leicht bissfest sein. Beim leichten Schwenken des Tellers soll es all’onda, also fließend und wellenförmig, laufen.
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