Fontina gezielt auswählen
Fontina ist für die cremige Fonduta entscheidend. Du findest ihn in gut sortierten Käsetheken, italienischen Feinkostläden oder größeren Supermärkten.
Piemontesische gefüllte Pasta
Zarte grüne Ravioli mit cremiger Fontina-Füllung, nussiger Salbeibutter und frisch geriebenem Parmigiano Reggiano.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ravioli verdi ripieni di fonduta bringen piemontesische Käseküche in zarte, grüne Teigtaschen. Der Spinatteig bleibt fein und elastisch, während eine warme Fontina-Fonduta für einen cremigen Kern sorgt. Serviert werden die Ravioli mit Butter, Salbei und etwas Parmigiano – schlicht, aromatisch und ohne zusätzliche Beilage.
Die Ravioli sind außen weich und dennoch bissfest, mit einer cremigen, mild-würzigen Fontina-Füllung. Butter und Salbei duften nussig und kräuterig, während Parmigiano für einen herzhaften, leicht salzigen Abschluss sorgt.
Schritt für Schritt
Den Blattspinat 1 Minute in kochendem Wasser blanchieren, kalt abschrecken und sehr gründlich ausdrücken. Mit den Eiern und dem Olivenöl fein pürieren.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen und vollständig ausgekühlt; die pürierte Mischung ist möglichst glatt.
Mehl und Salz auf die Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Mulde formen und die Spinat-Ei-Mischung hineingeben. Alles zunächst mit einer Gabel, dann mit den Händen vermengen. Den Teig 8–10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. In Folie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich ohne größere Risse dehnen.
Die Fontinawürfel mit der Milch in eine Schüssel geben und 30 Minuten ziehen lassen. Die Schüssel über ein sanft siedendes Wasserbad setzen. Unter gelegentlichem Rühren erwärmen, bis der Käse fast vollständig geschmolzen ist. Eigelb, Muskatnuss und Pfeffer einrühren und die Masse weitere 3–4 Minuten vorsichtig erwärmen, bis sie cremig andickt. Die Fonduta darf nicht kochen. Anschließend in eine flache Schale füllen und 45 Minuten kühlen, bis sie formbar ist.
Daran erkennst du es: Die Fonduta ist cremig angedickt und nach dem Kühlen formbar, ohne fest zu werden.
Wichtig: Die Fonduta nicht kochen lassen.
Den Teig in vier Portionen teilen und mit der Nudelmaschine oder einem Rollholz etwa 1 mm dünn ausrollen.
Daran erkennst du es: Die Teigbahnen sind gleichmäßig dünn und lassen sich anheben, ohne zu reißen.
Auf eine Teigbahn im Abstand von etwa 4 cm kleine Teelöffel Fonduta setzen. Die Zwischenräume leicht mit Wasser bepinseln, eine zweite Teigbahn darüberlegen und die Luft rund um die Füllungen herausdrücken.
Daran erkennst du es: Die Teigbahnen liegen ohne eingeschlossene Luft aufeinander und haften an den Zwischenräumen.
Die Ravioli mit einem Teigrad in etwa 5 cm große Quadrate schneiden. Die Ränder nochmals fest andrücken, damit die Füllung beim Garen nicht austritt. Insgesamt entstehen etwa 32–36 Ravioli.
Daran erkennst du es: Die Quadrate sind gleichmäßig groß und an allen Seiten dicht verschlossen.
Butter und Salbeiblätter in einer großen Pfanne bei niedriger bis mittlerer Hitze 4–5 Minuten erwärmen, bis die Butter leicht nussig duftet. Die Pfanne vom Herd nehmen.
Daran erkennst du es: Die Butter duftet leicht nussig, ohne dass die Salbeiblätter oder die Butter verbrennen.
Wasser mit dem Salz aufkochen. Die Ravioli portionsweise hineingeben und 2–3 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen und der Teig weich, aber noch bissfest ist. Mit einer Schaumkelle direkt in die Salbeibutter geben und vorsichtig schwenken. Mit Parmigiano bestreuen und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Ravioli steigen an die Oberfläche; der Teig ist weich, aber noch bissfest, und die Füllung bleibt eingeschlossen.
Wichtig: Vorsicht beim Umgang mit kochendem Wasser und beim Herausheben der Ravioli.
Gut zu wissen
Fontina ist für die cremige Fonduta entscheidend. Du findest ihn in gut sortierten Käsetheken, italienischen Feinkostläden oder größeren Supermärkten.
Der blanchierte Spinat muss sehr gründlich ausgedrückt werden, bevor er mit Eiern und Olivenöl püriert wird. So bleibt der Teig elastisch und wird nicht unnötig feucht.
Das Salz im Teig und das Salz für das Kochwasser sind getrennte Zutatenmengen und sollten nicht zusammengeführt werden.
Die Füllung wird etwas weniger charakteristisch und meist kräftiger im Geschmack.
Fontina im gleichen Gewicht durch milden Bergkäse ersetzen und wie beschrieben mit der Milch im Wasserbad zur Fonduta verarbeiten.
Die Schüssel über ein sanft siedendes Wasserbad setzen, langsam erwärmen und regelmäßig rühren. Die Fonduta darf nicht kochen.
Die Schüssel sofort vom Wasserbad nehmen und die Masse vorsichtig glatt rühren; eine vollständig geronnene Fonduta lässt sich nicht zuverlässig reparieren.
Den Spinat nach dem Abschrecken sehr sorgfältig ausdrücken, bevor er püriert wird.
Den Teig portionsweise mit wenig zusätzlichem Mehl weiterkneten, ohne ihn trocken zu machen.
Die Luft rund um jede Füllung herausdrücken, die Zwischenräume leicht befeuchten und die Ränder nochmals fest andrücken.
Undichte Ravioli aussortieren und die übrigen portionsweise besonders vorsichtig garen.
Fontina lässt sich durch milden Bergkäse ersetzen. Die Ravioli bleiben cremig, schmecken aber meist kräftiger und weniger charakteristisch nach Fontina.
Häufig gefragt
Ja. Ein milder Bergkäse eignet sich als Ersatz. Die Füllung wird dadurch meist kräftiger im Geschmack und weniger charakteristisch als mit Fontina.
Aus dem Teig und der Fonduta entstehen etwa 32–36 Ravioli, ausreichend für 4 Portionen.
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