Pancetta fresca
Pancetta fresca ist frischer, ungeräucherter Schweinebauch. Sie ist bei italienischen Metzgereien, in gut sortierten Feinkostläden oder auf Vorbestellung beim Metzger erhältlich.
Ragù aus Emilia-Romagna
Langsam gekochte Fleischsauce aus Bologna mit Pancetta, feinem Soffritto, Rind, Weißwein, Tomate und Milch. Das Ragù wird durch geduldiges Einkochen cremig und eignet sich für frische Eiernudeln oder als Schicht für Lasagne.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ragù alla bolognese ist eine gehaltvolle Sauce aus Bologna in der Emilia-Romagna. Pancetta und fein gehacktes Gemüse bilden die aromatische Grundlage, bevor Rindfleisch, Weißwein, Tomate, Brühe und Milch langsam miteinander verschmelzen. Die Sauce wird nicht mit Mehl gebunden, sondern erhält ihre sämige Konsistenz durch langes, behutsames Einkochen.
Sämig und cremig, mit tiefem Fleisch- und Pancetta-Aroma, milder Süße aus dem Gemüse und einer ausgewogenen Verbindung aus Tomate, Wein und Milch.
Schritt für Schritt
Pancetta sehr fein würfeln. Zwiebel, Möhre und Stangensellerie mit dem Messer fein hacken. Für die passende Struktur keinen Mixer verwenden.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist fein und gleichmäßig gehackt.
Pancetta mit dem Olivenöl in der schweren Kasserolle bei mittlerer bis niedriger Hitze langsam auslassen. Das Gemüse zugeben und etwa 10 Minuten sanft anschwitzen, ohne die Zwiebel zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Pancetta hat Fett abgegeben und das Gemüse ist weich, aber nicht gebräunt.
Die Hitze erhöhen, das Rindfleisch einarbeiten und unter ständigem Rühren etwa 10 Minuten braten, bis es gleichmäßig krümelig ist und deutlich zu brutzeln beginnt.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist gleichmäßig krümelig und beginnt deutlich zu brutzeln.
Den Weißwein angießen und vollständig einkochen lassen. Erst wenn kein deutlicher Weingeruch mehr wahrnehmbar ist, das Tomatenmark und die passierten Tomaten einrühren.
Daran erkennst du es: Der Wein ist eingekocht und kein deutlicher Weingeruch mehr wahrnehmbar.
200 ml der heißen Brühe angießen, alles gründlich vermengen und einmal aufkochen lassen. Die Hitze sofort auf die niedrigste Stufe reduzieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce hat einmal aufgekocht und beginnt anschließend nur noch sanft zu garen.
Den Topf mit leicht aufgelegtem Deckel etwa 60 Minuten sanft schmoren lassen. Gelegentlich umrühren, damit nichts am Boden ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Sauce köchelt sehr sanft und setzt nicht am Boden an.
Die restlichen 150 ml Brühe und die heiße Vollmilch einrühren. Das Ragù weitere 50–60 Minuten bei niedriger Hitze mit leicht geöffnetem Deckel einkochen lassen, bis es dicklich, cremig und aromatisch ist.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist dicklich, cremig und aromatisch, aber noch nicht trocken.
Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren kurz ruhen lassen. Die Sauce soll sämig sein, aber nicht trocken wirken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig und aromatisch, ohne trocken zu wirken.
Gut zu wissen
Pancetta fresca ist frischer, ungeräucherter Schweinebauch. Sie ist bei italienischen Metzgereien, in gut sortierten Feinkostläden oder auf Vorbestellung beim Metzger erhältlich.
Ungeräucherter Schweinebauch ist eine passende Alternative mit sehr ähnlichem Aroma. Geräucherte Pancetta würde die Sauce deutlich rauchiger machen.
Sehr ähnliches Aroma und eine vergleichbare herzhafte Grundlage.
Pancetta fresca im gleichen Gewicht durch ungeräucherten Schweinebauch ersetzen und ebenso fein würfeln. Geräucherten Schweinebauch oder geräucherte Pancetta nicht als gleichwertigen Ersatz verwenden, wenn das Ragù nicht rauchiger werden soll.
Pancetta und Gemüse bei mittlerer bis niedriger Hitze langsam anschwitzen und die Zwiebel nicht bräunen lassen.
Die Zubereitung fortsetzen, wenn das Gemüse nur leicht gebräunt ist; bei deutlich verbranntem Geschmack die angebrannte Grundlage nicht weiterverwenden.
Tomatenmark und passierte Tomaten erst einrühren, wenn kein deutlicher Weingeruch mehr wahrnehmbar ist.
Die Sauce ohne Deckel weiter einkochen lassen, bis der Weingeruch deutlich nachlässt.
Bei niedrigster Hitze mit leicht aufgelegtem beziehungsweise leicht geöffnetem Deckel schmoren und gelegentlich umrühren.
Nicht am Boden kratzen, sondern die nicht angebrannte Sauce vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und bei niedriger Hitze fertig garen.
Die Konsistenz regelmäßig prüfen und die Sauce vom Herd nehmen, sobald sie dicklich und cremig ist.
Mit etwas heißer Brühe vorsichtig wieder auf eine sämige Konsistenz bringen.
Häufig gefragt
Pancetta fresca ist frischer, ungeräucherter Schweinebauch. Er ist bei italienischen Metzgereien, in Feinkostläden oder auf Vorbestellung beim Metzger erhältlich.
Ja. Ungeräucherter Schweinebauch ist eine passende Alternative mit sehr ähnlichem Aroma. Geräucherte Pancetta macht die Sauce deutlich rauchiger.
Das Gemüse soll fein gehackt, aber strukturiert bleiben. Der Mixer kann es zu einer sehr feinen Paste verarbeiten und dadurch die gewünschte Textur verändern.
Die Sauce passt besonders gut zu frischen Eiernudeln und kann außerdem als Schicht für Lasagne alla bolognese verwendet werden.
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