Salama da sugo
Die gekochte Spezialität aus Ferrara trägt den würzigen, muskatigen und saftigen Charakter der Variante. Sie wird erst nach dem Backen in dünnen Scheiben aufgelegt.
Pizza al tegamino aus Ferrara
Eine ferraresische Pizza al tegamino aus doppelt geführtem Teig, gebacken im runden Eisenpfännchen und belegt mit Mozzarella, Spinat, Salama da sugoDie gekochte Spezialität aus Ferrara trägt den würzigen, muskatigen und saftigen Charakter der Variante., SquacqueroneDer sehr weiche Frischkäse wird nicht mitgebacken, sondern auf die fertige Pizza gesetzt. und knusprig-biegsamen Birnenchips.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pizza al tegamino alla ferrarese con salama da sugo und patatine di pere verbindet die weiche, doppelt geführte Pizza aus dem Eisenpfännchen mit Zutaten aus Ferrara. Salama da sugo und Squacquerone bringen Würze und Cremigkeit, während dünne Birnenchips einen süß-herzhaften Akzent setzen. Die Pizza wird im gut vorgeheizten Haushaltsbackofen gebacken und anschließend sofort serviert.
Der Rand wird kräftig goldbraun und der Boden fest, während das Innere weich und elastisch bleibt. Dazu kommen geschmolzene Mozzarella, saftiger Spinat, würzig-saftige Salama da sugo, kühler cremiger Squacquerone und biegsame, leicht gebräunte Birnenchips mit süßem Aroma.
Schritt für Schritt
Für die Biga 300 g vom Type-1-Mehl mit 135 ml kaltem Wasser, der frischen Hefe und 2 g Zucker zu einem groben Teig mischen. Die Schüssel abdecken und die Biga etwa 18 Stunden bei 18–20 °C ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Biga ist durchgezogen und aromatisch, ohne vollständig zusammenzufallen.
Die Biga mit dem restlichen Type-1-Mehl, dem Vollkornweizenmehl und zunächst etwa 200 ml des übrigen Wassers verkneten. Nach und nach das restliche Wasser einarbeiten und den Teig etwa 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Salz und anschließend 20 ml Olivenöl gründlich einarbeiten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich dehnen, ohne sofort zu reißen.
Den Teig abgedeckt 30–40 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. In 4 gleich große Stücke teilen, zu glatten Kugeln formen und in einer leicht geölten, verschlossenen Teigbox oder auf einem Blech weitere 2–3 Stunden gehen lassen, bis sie deutlich aufgegangen sind.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind sichtbar aufgegangen und fühlen sich luftig an.
Während der Teig geht, den Spinat waschen, grob schneiden und mit 20 ml Olivenöl und 4 g Salz in einer Pfanne etwa 5 Minuten zusammenfallen lassen. Den Spinat abkühlen lassen. Die Mozzarella gut abtropfen lassen und würfeln.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen, aber nicht trocken gegart.
Die Birnen waschen, nicht schälen und in etwa 3 mm dünne Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit 5 g Zucker bestreuen und im Umluftofen bei 150 °C etwa 30 Minuten trocknen, bis sie leicht gebräunt und biegsam sind. Anschließend auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind leicht gebräunt, biegsam und an der Oberfläche nicht mehr feucht.
Die 4 Eisenpfännchen mit 20 ml Olivenöl ausstreichen. Jede Teigkugel mit bemehlten Händen vorsichtig auf Pfännchengröße ziehen, ohne die Luft vollständig herauszudrücken. In die Pfännchen legen, bis an den Rand drücken und abgedeckt nochmals 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig liegt bis an den Rand und wirkt nach der Ruhe wieder leicht aufgepolstert.
Den Haushaltsbackofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen; bei Umluft 230 °C verwenden. Mozzarella und Spinat auf den Teig verteilen und die Pfännchen im unteren Drittel des Ofens 20–25 Minuten backen, bis der Rand kräftig goldbraun und der Boden fest ist.
Daran erkennst du es: Der Rand ist kräftig goldbraun und der Boden fest.
Wichtig: Eisenpfännchen und Griffe sind sehr heiß; beim Herausnehmen Ofenhandschuhe verwenden.
Die gekochte Salama da sugo in dünne Scheiben schneiden. Die fertigen Pizzen mit Salama, Squacquerone und Birnenchips belegen. Zum Schluss die Balsamico-Creme darüberträufeln und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Die Pizzen sind unmittelbar nach dem Belegen servierbereit.
Wichtig: Die Pizzen heiß servieren und beim Umgang mit den Pfännchen weiterhin Ofenhandschuhe verwenden.
Gut zu wissen
Die gekochte Spezialität aus Ferrara trägt den würzigen, muskatigen und saftigen Charakter der Variante. Sie wird erst nach dem Backen in dünnen Scheiben aufgelegt.
Der sehr weiche Frischkäse wird nicht mitgebacken, sondern auf die fertige Pizza gesetzt. So bleibt seine cremige, weiche Konsistenz erhalten.
Feste Birnen wie Abate eignen sich für dünne Scheiben, die im Umluftofen leicht trocknen, bräunen und biegsam bleiben.
Die Pizza wird weniger muskatwürzig und weniger saftig als mit Salama da sugo.
Die Kochsalami ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und erst nach dem Backen auf die Pizza legen.
Stracchino ist etwas fester und milder als Squacquerone.
Stracchino nach dem Backen auf den heißen Pizzen verteilen.
Spinat abkühlen lassen und Mozzarella vor dem Würfeln gründlich abtropfen lassen.
Die Pizza einige Minuten länger backen, bis der Boden fest ist, ohne den nachträglichen Belag mitzubacken.
Die Teigkugeln vorsichtig mit bemehlten Händen auf Pfännchengröße ziehen und nicht ausrollen.
Die geformten Teige nochmals abgedeckt ruhen lassen, bevor sie belegt werden.
Die Birnen möglichst gleichmäßig etwa 3 mm dünn schneiden und gegen Ende kontrollieren.
Sehr dunkle Scheiben aussortieren und die übrigen nur sparsam verwenden.
Den Ofen vollständig vorheizen und die Pfännchen im unteren Drittel backen.
Die Pizza kurz weiterbacken, bis der Boden fest ist.
Eine mildere und etwas festere Frischkäsevariante, wenn Squacquerone nicht erhältlich ist.
Die süß-herzhafte Kombination wird stärker betont, indem die Birnenchips besonders gleichmäßig und leicht gebräunt getrocknet werden.
Die Textur von Teig, Mozzarella, Squacquerone und Birnenchips kann nach dem Einfrieren deutlich leiden.
Häufig gefragt
Die Biga entwickelt während der etwa 18-stündigen Ruhe Aroma und Teigstruktur. Anschließend wird sie mit den restlichen Zutaten zu einem elastischen Teig weiterverarbeitet.
Ja. Eine kräftige grobe Kochsalami ist der im Rezept genannte Ersatz. Die Pizza wird damit weniger muskatwürzig und weniger saftig.
Stracchino ist eine passende Alternative, allerdings etwas fester und milder. Beide Frischkäse werden erst nach dem Backen auf die Pizza gegeben.
Die Birnenscheiben sollen leicht gebräunt, biegsam und an der Oberfläche nicht mehr feucht sein. Nach dem Auskühlen lassen sie sich gut auf die fertige Pizza legen.
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