Pecorino Sardo
Pecorino Sardo ist ein fester sardischer Schafkäse. Er ist meist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden oder im Onlinehandel erhältlich.
Sardinien · Tabarchinische Sauce
Pestu tabarchino ist eine kräftige sardische Kräutersauce mit Basilikum, Petersilie, Majoran, Pinienkernen, Pecorino Sardo und nativem Olivenöl extra. Die cremige, leicht körnige Sauce passt zu Pasta, geröstetem Brot und gegartem Gemüse.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pestu tabarchino bringt die Aromen der tabarchinischen Küche in eine grüne, aromatische Sauce. Basilikum, Petersilie und Majoran treffen auf geriebenen Pecorino Sardo, Pinienkerne und hochwertiges Olivenöl. Durch das Zerreiben im Mörser bleibt die Textur leicht strukturiert und die Sauce besonders ausdrucksstark.
Leuchtend grün, intensiv kräuterig und frisch, mit nussigen Pinienkernen, würzigem Schafkäse und einer cremigen, leicht körnigen Struktur.
Schritt für Schritt
Basilikum, Petersilie und Majoran vorsichtig waschen und sehr gründlich trocken tupfen. Die Blätter von groben Stielen zupfen.
Daran erkennst du es: Die Kräuter sind sauber und möglichst trocken.
Knoblauch und Meersalz im Mörser zu einer feinen Paste zerreiben. Die Pinienkerne dazugeben und zerstoßen, bis eine grobe, gleichmäßige Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Knoblauch und Salz bilden eine feine Paste; die Pinienkerne sind gleichmäßig grob zerstoßen.
Die Kräuter portionsweise einarbeiten. Dabei nicht nur kreisförmig reiben, sondern die Blätter immer wieder gegen die Innenwand des Mörsers drücken, bis eine grüne, noch leicht strukturierte Paste entsteht.
Daran erkennst du es: Die Paste ist grün, aromatisch und noch leicht strukturiert.
Den Pecorino Sardo unterrühren. Das Olivenöl zunächst langsam in dünnem Strahl einarbeiten, bis die Sauce cremig und streichfähig ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist cremig, verbunden und streichfähig.
Die Sauce probieren und nur falls nötig mit wenig Salz abrunden. Für Pasta etwa 35 bis 40 g Sauce pro 100 g gekochter Pasta verwenden und beim Vermengen mit 1 bis 2 Esslöffeln heißem Kochwasser geschmeidig rühren. Alternativ passt sie direkt auf geröstetes Brot oder zu gegartem Gemüse. Mit einem kleinen Mixer gelingt die Sauce ebenfalls: Kräuter, Knoblauch, Salz und Pinienkerne nur in kurzen Intervallen zerkleinern, damit die Masse nicht warm wird, anschließend Käse und Öl unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce lässt sich gut verstreichen oder mit Pasta verbinden.
Gut zu wissen
Pecorino Sardo ist ein fester sardischer Schafkäse. Er ist meist an gut sortierten Käsetheken, in italienischen Feinkostläden oder im Onlinehandel erhältlich.
Je trockener die Kräuter nach dem Waschen sind, desto konzentrierter bleibt die Sauce und desto leichter verbindet sie sich mit dem Öl.
Die Sauce wird meist salziger und etwas kräftiger im Geschmack.
Pecorino Romano fein reiben und in derselben Menge anstelle des Pecorino Sardo verwenden. Die Sauce erst danach abschmecken, da der Käse salziger ausfallen kann.
Die Blätter vor dem Zerreiben sorgfältig trocken tupfen.
Die Sauce mit etwas mehr fein geriebenem Pecorino und wenigen zusätzlichen Pinienkernen nacharbeiten.
Das Öl langsam in dünnem Strahl einarbeiten.
Die Sauce kräftig weiter verrühren und bei Bedarf mit etwas fein geriebenem Pecorino binden.
Bei der Mixer-Alternative nur kurze Intervalle verwenden.
Die Sauce mit einigen frisch zerriebenen Kräuterblättern aromatisch auffrischen.
Häufig gefragt
Als Richtwert genügen etwa 35 bis 40 g Sauce pro 100 g gekochter Pasta. Beim Vermengen kann 1 bis 2 Esslöffel heißes Kochwasser die Sauce geschmeidiger machen.
Ja. Kräuter, Knoblauch, Salz und Pinienkerne nur in kurzen Intervallen zerkleinern, damit die Masse nicht warm wird. Anschließend Pecorino und Öl unterrühren.
Pecorino Romano eignet sich als Ersatz. Die Sauce wird damit meist salziger und etwas kräftiger, deshalb anschließend vorsichtig abschmecken.
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