Cannellini für cremige und stückige Textur
Ein Teil der weich gegarten Cannellini wird püriert, während der übrige Teil ganz in der Pasta bleibt. Dadurch entsteht der sämige Fond mit einzelnen ganzen Bohnen.
Getrocknete Pasta · Toskana
Sämige toskanische Bohnen-Pasta mit Cannellini, Ditalini, Gemüse, Salbei und Rosmarin. Ein Teil der Bohnen wird püriert und bindet die Pasta in einem kräftigen Bohnenfond.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pasta e fagioli alla toscana verbindet weich gegarte Cannellini mit kurzer getrockneter Pasta und einem aromatischen Gemüse-Kräuter-Fond. Durch das Pürieren eines Teils der Bohnen wird der Fond cremig, während ganze Bohnen für Biss sorgen. Serviert wird das Gericht heiß im tiefen Teller mit Olivenöl und schwarzem Pfeffer.
Dicht und cremig, mit weich zerfallenden Bohnen, einzelnen ganzen Cannellini und leicht bissfesten Ditalini. Salbei und Rosmarin prägen den Duft, während Tomatenmark, Olivenöl und schwarzer Pfeffer für herzhafte Würze und Tiefe sorgen.
Schritt für Schritt
Die Cannellini in die große Schüssel geben, mit 2 l Wasser bedecken und 12 Stunden quellen lassen. Anschließend abgießen und kurz abspülen.
Daran erkennst du es: Die Bohnen sind vollständig mit Wasser bedeckt und nach dem Einweichen abgespült.
Die Bohnen mit 1,5 l frischem Wasser, einem Knoblauchzeh, den Salbeiblättern und dem Rosmarinzweig in den großen Topf geben. Langsam aufkochen und bei niedriger Hitze 75 bis 90 Minuten garen, bis die Bohnen weich sind. Sinkt der Wasserstand zu stark, etwas heißes Wasser nachgießen. Das Salz erst gegen Ende der Bohnenkochzeit hinzufügen.
Daran erkennst du es: Die Cannellini lassen sich leicht zerdrücken und haben keinen harten Kern mehr.
Kräuter und Knoblauch aus dem Topf nehmen. Etwa 700 ml Kochflüssigkeit im Messbecher abmessen und beiseitestellen. Rund ein Drittel der Bohnen ebenfalls herausnehmen. Die übrigen Bohnen mit ihrer Flüssigkeit im Topf lassen.
Daran erkennst du es: Etwa ein Drittel der Bohnen und rund 700 ml Kochflüssigkeit sind separat bereitgestellt.
Zwiebel, Karotte, Sellerie und die zweite Knoblauchzehe sehr fein würfeln. 20 ml Olivenöl im breiten Topf erhitzen und das Gemüse bei kleiner bis mittlerer Hitze etwa 8 Minuten weich dünsten, ohne es stark zu bräunen. Das Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und nur leicht gefärbt, nicht stark gebräunt.
Die im großen Topf verbliebenen Bohnen mit etwa 500 ml ihrer Kochflüssigkeit zum Gemüse geben. 10 Minuten leise köcheln lassen. Zwei bis drei Schöpflöffel davon mit den beiseitegestellten Bohnen in ein hohes Gefäß geben und grob pürieren. Die pürierte Mischung zurück in den breiten Topf geben, damit der Fond sämig wird.
Daran erkennst du es: Der Fond ist sichtbar gebunden und umhüllt den Schöpflöffel leicht.
Die restlichen ganzen Bohnen und die Ditalini einrühren. Die Pasta im Bohnenfond nach Packungsangabe garen und dabei regelmäßig umrühren. Wird der Fond zu dick, portionsweise die übrige Kochflüssigkeit oder bis zu 300 ml heißes Wasser hinzufügen.
Daran erkennst du es: Die Ditalini sind gar, aber noch leicht bissfest, und der Fond bleibt dick und cremig.
Mit dem restlichen Salz und dem schwarzen Pfeffer abschmecken. Die Pasta sollte gar, aber noch leicht bissfest sein und von einem dicken, cremigen Fond umgeben werden. Zum Schluss die übrigen 10 ml Olivenöl unterrühren und die Pasta e fagioli heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist leicht bissfest, der Fond dick und cremig, und die Würzung ausgewogen.
Gut zu wissen
Ein Teil der weich gegarten Cannellini wird püriert, während der übrige Teil ganz in der Pasta bleibt. Dadurch entsteht der sämige Fond mit einzelnen ganzen Bohnen.
Ditalini oder eine andere kurze getrocknete Pasta verteilt sich gut im dicken Bohnenfond und lässt sich direkt darin garen.
20 ml werden zum Dünsten des Gemüses verwendet, die übrigen 10 ml kommen erst zum Schluss in die fertige Pasta e fagioli.
Die Form und Garzeit können sich je nach Pasta ändern; die sämige Grundidee bleibt erhalten.
Ditalini durch eine andere kurze getrocknete Pasta ersetzen und diese nach ihrer Packungsangabe direkt im Bohnenfond garen.
Die Bohnen vor dem Weiterverarbeiten auf einen weichen Kern prüfen und bei Bedarf länger sanft köcheln lassen.
Mit etwas heißem Wasser weitergaren, bis die Bohnen leicht zerdrückt werden können. Die Pasta erst danach einrühren.
Regelmäßig umrühren und die zurückgestellte Kochflüssigkeit portionsweise ergänzen.
Etwas übrige Kochflüssigkeit oder heißes Wasser einrühren und die Pasta bei sanfter Hitze weitergaren.
Die Pasta nach Packungsangabe garen und den Garpunkt kurz vor dem vollständigen Weichwerden prüfen.
Sofort servieren und beim nächsten Durchgang die Garzeit früher kontrollieren.
Das Gemüse bei kleiner bis mittlerer Hitze weich dünsten und das Tomatenmark nur kurz mitrösten.
Falls der Geschmack nur leicht zu kräftig ist, mit etwas Bohnenkochflüssigkeit verdünnen.
Häufig gefragt
Die getrockneten Cannellini quellen 12 Stunden in 2 l Wasser. Danach werden sie abgegossen und kurz abgespült.
Während die Pasta im Fond gart, portionsweise die zurückgestellte Kochflüssigkeit oder bis zu 300 ml heißes Wasser einrühren.
Die Ditalini sollen gar, aber noch leicht bissfest sein. Der Fond soll dick und cremig bleiben und die Pasta umhüllen.
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