Ricotta di Tramonti
Die trockene Kuhmilch-Ricotta aus dem kampanischen Raum ist besonders geeignet. Gut abgetropfte Kuhmilch-Ricotta funktioniert ebenfalls, kann den Teig aber etwas weicher machen.
Kampanische Ricotta-Nocken
Große, handgeformte Ricotta-Nocken aus Minori mit geriebenem Caciocavallo, Basilikum und einem würzigen Ragù aus frischer Salsiccia und passierten Tomaten.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
’Ndunderi di Minori sind weiche, handgeformte Ricotta-Nocken von der Amalfiküste in Kampanien. Der Teig verbindet trockene Kuhmilch-Ricotta mit Eigelb, Caciocavallo und Weizenmehl. Serviert mit dem kräftigen Salsiccia-Ragù entsteht ein herzhaftes Gericht, bei dem die zarte Nockenstruktur und die würzige Sauce besonders gut zusammenspielen.
Die Nocken sind weich, zart und leicht elastisch, mit cremiger Ricotta-Note und würzigem Caciocavallo. Das Ragù schmeckt herzhaft, tomatig und saftig; angebräunte Salsiccia sorgt für kräftige Fleischwürze, Basilikum für einen frischen Abschluss.
Schritt für Schritt
Die Salsiccia aus dem Darm drücken. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten weich dünsten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich, aber noch nicht stark gebräunt.
Die Salsiccia zur Zwiebel geben und unter Rühren 6 bis 8 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt ist. Passierte Tomaten, Wasser, Salz und Basilikum hinzufügen. Das Ragù bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten offen köcheln lassen und anschließend warm halten.
Daran erkennst du es: Das Ragù ist eingedickt und die Salsiccia vollständig durchgegart.
Wichtig: Die Salsiccia vollständig durchgaren.
Ricotta, Eigelb, Caciocavallo, geschnittenes Basilikum, Salz, weißen Pfeffer und Muskatnuss in einer großen Schüssel vermengen.
Das Mehl nach und nach einarbeiten, bis ein weicher, formbarer Teig entsteht. Nur so lange mischen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind. Den Teig abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gekühlt und lässt sich formen, ohne stark zu kleben.
Die Arbeitsfläche mit etwas vom restlichen Mehl bestäuben. Den Teig portionsweise zu etwa 2,5 cm dicken Rollen formen und in ungefähr 3 cm lange Stücke schneiden. Jedes Stück leicht über eine Gabel oder ein Gnocchibrett rollen, ohne die Nocken stark zu drücken.
Daran erkennst du es: Die geformten Nocken sind kompakt, aber noch weich und nicht zusammengedrückt.
Das Kochwasser mit dem Salz zum sprudelnden Kochen bringen. Die ’Ndunderi portionsweise hineingeben, damit das Wasser nicht abkühlt. Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch etwa 2 Minuten sanft weitergaren und anschließend mit einer Schaumkelle herausheben.
Daran erkennst du es: Die Nocken steigen an die Oberfläche und garen danach noch etwa 2 Minuten sanft weiter.
Wichtig: Beim Herausheben vorsichtig mit dem heißen Kochwasser umgehen.
Die ’Ndunderi vorsichtig unter das warme Salsiccia-Ragù heben und sofort mit den restlichen Basilikumblättern servieren.
Daran erkennst du es: Die Nocken sind vollständig mit Ragù überzogen und bleiben dabei intakt.
Gut zu wissen
Die trockene Kuhmilch-Ricotta aus dem kampanischen Raum ist besonders geeignet. Gut abgetropfte Kuhmilch-Ricotta funktioniert ebenfalls, kann den Teig aber etwas weicher machen.
Der süditalienische Filata-Käse gibt den Nocken Würze und eine leicht nussige Note. Er wird fein gerieben in den Teig eingearbeitet.
Frische italienische Salsiccia ist ideal für das Ragù. Eine grobe frische Schweinsbratwurst ohne starke Gewürzmischung ist möglich, schmeckt aber weniger typisch.
Ein Teil des Basilikums kommt in den Teig, ein weiterer Teil in das Ragù und zum Servieren. Die getrennten Mengen deshalb nicht zusammenlegen.
Der Teig kann etwas weicher werden.
Die Ricotta möglichst gründlich abtropfen lassen und anschließend in derselben Menge verwenden.
Der Geschmack wird etwas weniger würzig und nussig.
Den Provolone fein reiben und wie den Caciocavallo in den Teig einarbeiten.
Das Ragù schmeckt etwas weniger typisch italienisch.
Die Bratwurst aus der Hülle drücken und wie die Salsiccia anbraten.
Trockene Ricotta di Tramonti oder gut abgetropfte Kuhmilch-Ricotta verwenden.
Den Teig kurz weiter kühlen und die Arbeitsfläche beim Formen leicht bemehlen.
Nur mischen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
Die Nocken portionsweise garen, damit das Wasser nicht abkühlt.
Mit der Schaumkelle vorsichtig herausheben und nur behutsam unter das Ragù heben.
Die zerfallenen Stücke mit dem Ragù servieren und beim nächsten Durchgang kürzer und vorsichtiger weitergaren.
Häufig gefragt
Ideal ist trockene Kuhmilch-Ricotta, beispielsweise Ricotta di Tramonti. Gut abgetropfte Kuhmilch-Ricotta ist eine passende Alternative, kann den Teig aber etwas weicher machen.
Ja. Milder Provolone kann in gleicher Menge verwendet werden. Dadurch wird der Geschmack etwas weniger würzig und nussig.
Sobald die Nocken an die Oberfläche steigen, lässt man sie noch etwa 2 Minuten sanft weitergaren und hebt sie anschließend mit einer Schaumkelle heraus.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …