Tomaten auswählen
Reife, fleischige Tomaten liefern viel Fruchtfleisch und eine aromatische Grundlage. Druckstellen und sehr harte Stellen vor dem Kochen entfernen.
Tomatensauce aus Molise
Lu stratt ist eine klare, intensiv tomatige Sauce aus Molise. Reife Tomaten werden weich gekocht, passiert und offen zu einer glatten, kräftigen Sauce reduziert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Lu stratt bringt reife Tomaten ohne Umwege auf den Teller: Die Früchte werden mit feinem Salz weich gekocht, durch die Passiermühle gestrichen und anschließend offen eingekocht. Frische Basilikumblätter geben der Sauce am Ende ein klares Kräuteraroma. So entsteht eine glatte Tomatensauce für Pasta, Gnocchi oder Polenta.
Glatt, leuchtend rot und intensiv tomatig mit einer leicht konzentrierten Süße. Die Sauce überzieht den Löffel dünn und erhält durch das Basilikum einen frischen, grünen Duft.
Schritt für Schritt
Die Tomaten gründlich waschen, die Stielansätze entfernen und die Früchte vierteln. Druckstellen oder sehr harte Stellen wegschneiden.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind sauber vorbereitet und in gleichmäßige Viertel geteilt.
Wichtig: Beim Schneiden auf eine stabile Unterlage und einen sicheren Griff achten.
Tomaten und Salz in den großen, breiten Topf geben. Bei mittlerer bis hoher Hitze erwärmen, bis viel Saft austritt. Anschließend ohne Deckel bei sanftem Köcheln von etwa 95 bis 100 °C 45 Minuten garen. Alle 5 bis 10 Minuten umrühren, damit nichts am Boden ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind vollständig weich und haben reichlich Saft abgegeben.
Wichtig: Die heiße Tomatenmasse kann spritzen; vorsichtig umrühren.
Die weichen Tomaten portionsweise durch eine Passiermühle mit mittlerer Scheibe drehen. Schalen und Kerne entsorgen. Für eine besonders feine Sauce die passierte Masse ein zweites Mal durch eine feinere Scheibe geben.
Daran erkennst du es: Die passierte Masse ist glatt; Schalen und Kerne bleiben in der Passiermühle zurück.
Wichtig: Die Tomatenmasse ist noch sehr heiß; beim Passieren langsam und vorsichtig arbeiten.
Die passierte Tomatenmasse zurück in den Topf geben und weitere 10 bis 15 Minuten offen köcheln lassen. Die Sauce ist fertig, wenn etwa 1.600 ml übrig sind und sie den Löffel leicht überzieht.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt, kräftig konzentriert und überzieht den Löffel leicht.
Die Basilikumblätter in den letzten 5 Minuten der Reduktion einlegen. Vor dem Servieren wieder herausnehmen und die Sauce abschmecken. Lu stratt frisch zu Pasta, Gnocchi oder Polenta verwenden.
Daran erkennst du es: Das Basilikum hat die Sauce aromatisiert, bleibt aber nicht dauerhaft in der fertigen Sauce.
Gut zu wissen
Reife, fleischige Tomaten liefern viel Fruchtfleisch und eine aromatische Grundlage. Druckstellen und sehr harte Stellen vor dem Kochen entfernen.
Das feine Salz wird bereits mit den Tomaten in den Topf gegeben und würzt die Sauce während des Kochens.
Die Basilikumblätter ziehen nur in den letzten 5 Minuten mit und werden vor dem Servieren wieder herausgenommen.
Die Sauce offen köcheln lassen und bis auf etwa 1.600 ml reduzieren.
Die Sauce bei sanftem Köcheln weiter offen reduzieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Bei sanftem Köcheln arbeiten und alle 5 bis 10 Minuten umrühren.
Die Sauce vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne Angebranntes vom Boden zu lösen.
Portionsweise durch die mittlere Scheibe drehen und bei Bedarf ein zweites Mal fein passieren.
Die Sauce erneut durch eine feinere Scheibe der Passiermühle geben.
Häufig gefragt
Der Ansatz ergibt etwa 1.600 ml Sauce, ausreichend für ungefähr 8 Portionen als Pastasauce.
Durch das Passieren werden Schalen und Kerne entfernt. Die Sauce wird dadurch glatt und kann bei Bedarf mit einer feineren Scheibe noch seidiger werden.
Die Sauce wird frisch zu Pasta, Gnocchi oder Polenta verwendet. Sie kann außerdem als Grundlage für Suppen dienen.
Die Basilikumblätter ziehen in den letzten 5 Minuten der Reduktion mit und werden vor dem Servieren wieder herausgenommen.
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