Reife Tomaten verwenden
Reife, saftige Tomaten liefern die Flüssigkeit und leichte Säure, die das Schmoren ohne viel zusätzliches Wasser unterstützt.
Herzhaftes Gemüsegericht aus den Marken
Herzhaftes Gemüsegericht aus den Marken: Kartoffeln, Auberginen, Zucchini, Paprika und Tomaten schmoren langsam zusammen, bis sie weich und aromatisch sind, aber noch als Stücke erkennbar bleiben.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fricchiò ist ein rustikales Gemüsegericht aus den Marken. Die verschiedenen Gemüse werden nicht gleichzeitig, sondern in Etappen in den Topf gegeben: Kartoffeln und Paprika brauchen etwas länger, Auberginen und Zucchini folgen später. Zugedeckt schmort alles langsam zusammen und wird warm bis lauwarm als eigenständige Mahlzeit serviert.
Das Fricchiò ist weich und saftig, mit noch erkennbaren Gemüsestücken. Kartoffeln und Möhren geben Biss und Substanz, Auberginen werden zart, Zucchini und Paprika bleiben aromatisch. Tomaten sorgen für eine leichte Säure, Rosmarin und Basilikum für eine frische Kräuternote.
Schritt für Schritt
Zwiebel und Knoblauch schälen. Möhren und Sellerie putzen. Kartoffeln schälen. Paprika, Aubergine, Zucchini und Tomaten waschen. Kartoffeln, Paprika, Aubergine und Zucchini in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Tomaten grob würfeln. Zwiebel, Knoblauch, Möhren und Sellerie fein schneiden.
Daran erkennst du es: Das gesamte Gemüse ist vorbereitet und in getrennten Größen geschnitten.
Das Olivenöl in einem breiten, schweren Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Knoblauch, Möhren und Sellerie mit einem Teil des abgemessenen Salzes 6 bis 8 Minuten weich dünsten, ohne sie zu bräunen.
Daran erkennst du es: Zwiebel, Möhren und Sellerie sind weich und duften aromatisch, aber noch nicht gebräunt.
Kartoffeln und Paprika einrühren und 5 Minuten mitdünsten. Danach Aubergine und Zucchini hinzufügen und weitere 5 Minuten unter vorsichtigem Rühren garen.
Daran erkennst du es: Die Gemüseoberflächen sind leicht gegart, die Stücke behalten aber noch ihre Form.
Tomaten, Rosmarinzweig, das übrige Salz und etwas schwarzen Pfeffer unterheben. Den Topf abdecken und das Gemüse bei niedriger Hitze 25 bis 30 Minuten schmoren lassen. Alle 7 bis 8 Minuten vorsichtig umrühren. Falls der Topfboden trocken wird, nach und nach etwas heißes Wasser zugießen; das Gemüse soll schmoren und nicht in Flüssigkeit schwimmen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind weich, die übrigen Gemüse gar, aber noch als Stücke erkennbar.
Wichtig: Beim Abnehmen des Deckels auf heißen Dampf achten.
Den Rosmarinzweig entfernen und die Basilikumblätter von Hand zerzupfen und unterheben.
Daran erkennst du es: Der Rosmarinzweig ist entfernt und das Basilikum gleichmäßig verteilt.
Das Fricchiò 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Anschließend abschmecken und warm bis lauwarm als eigenständiges Gemüsegericht servieren.
Daran erkennst du es: Das Gericht ist warm bis lauwarm und die Aromen haben sich verbunden.
Gut zu wissen
Reife, saftige Tomaten liefern die Flüssigkeit und leichte Säure, die das Schmoren ohne viel zusätzliches Wasser unterstützt.
Etwa 2 cm große Stücke garen in der vorgesehenen Zeit und behalten im fertigen Gericht ihre Form.
Rosmarin schmort mit dem Gemüse und wird vor dem Servieren entfernt. Basilikum kommt erst am Ende hinzu und bringt eine frische Kräuternote.
Das Gericht wird etwas süßer und erhält eine leichte Anisnote.
Staudensellerie durch fein geschnittene Fenchelknolle ersetzen und gemeinsam mit Zwiebel und Möhren anschwitzen.
Das Aroma wird etwas erdiger und weniger harzig.
Den Thymianzweig an derselben Stelle wie den Rosmarin zugeben und vor dem Servieren entfernen.
Die frische Kräuternote bleibt erhalten, wirkt aber etwas herber.
Petersilie erst nach der Ruhezeit unterheben.
Heißes Wasser nur schluckweise ergänzen, wenn der Topfboden trocken wird.
Den Topf ohne Deckel einige Minuten sanft weitergaren, bis überschüssige Flüssigkeit reduziert ist.
Nur vorsichtig umrühren und die Garprobe ab 25 Minuten durchführen.
Nicht weiter rühren und das Gericht sofort von der Hitze nehmen.
Zwiebel, Knoblauch, Möhren und Sellerie weich dünsten und nach der Ruhezeit final abschmecken.
Nach Geschmack mit etwas zusätzlichem Pfeffer oder Salz ausbalancieren.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und die aromatische Basis nicht bräunen.
Falls möglich die nicht verbrannten Gemüseanteile in einen sauberen Topf umsetzen und fortfahren.
Eine pikante Fassung mit zusätzlicher Schärfe, ohne das grundlegende Schmorprinzip zu verändern.
Der Anteil der Zucchini wird erhöht und ein Teil der Kartoffeln reduziert, wodurch das Gericht leichter und saftiger wird.
Mehr frische Kräuter betonen den mediterranen Charakter des Gerichts.
Das Fricchiò kann bis zu 24 Stunden vorher vollständig zubereitet werden. Nach dem Abkühlen abgedeckt kalt stellen und vor dem Servieren langsam erwärmen.
Reste innerhalb von zwei Stunden abkühlen lassen, in einen verschließbaren Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren gründlich und gleichmäßig erwärmen.
Nicht mehrfach wieder aufwärmen; nur die benötigte Menge entnehmen und erhitzen.
Das vollständig abgekühlte Fricchiò portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam im Topf erwärmen. Bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser ergänzen.
Die Zucchini und Auberginen können nach dem Auftauen etwas weicher sein, der Geschmack bleibt jedoch gut.
Häufig gefragt
Fricchiò ist ein herzhaftes Gemüsegericht aus den Marken, bei dem verschiedene Gemüse in Etappen geschnitten und zugedeckt geschmort werden.
Es wird warm bis lauwarm als eigenständiges Gemüsegericht serviert.
Bis zu 150 ml heißes Wasser werden nur nach Bedarf verwendet. Das Gemüse soll schmoren und nicht in Flüssigkeit schwimmen.
Wenn die Kartoffeln weich und die übrigen Gemüse gar, aber noch als Stücke erkennbar sind. Nach dem Schmoren ruht das Gericht zusätzlich zehn Minuten zugedeckt.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …