Festkochende Kartoffeln
Festkochende Kartoffeln behalten beim Schmoren eher ihre Würfelform und passen dadurch zur stückigen Konsistenz des Ciabotto.
Contorno aus den Abruzzen
Rustikales geschmortes Gemüsegericht aus Kartoffeln, Aubergine, Zucchini, Paprika und Tomaten – warm serviert als vielseitige Beilage.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Ciabotto abruzzese bringt Kartoffeln und sommerliches Gemüse in einem einzigen Topf zusammen. Die Zutaten werden nacheinander in Olivenöl gegart, damit die Kartoffeln und die Aubergine weich werden, während Zucchini und Paprika möglichst ihre Form behalten.
Weiche Kartoffeln und Auberginen treffen auf formstabile Zucchini- und Paprikastücke. Tomaten und Olivenöl bilden eine saftige, leicht eingekochte Grundlage, während Basilikum für eine frische Kräuternote sorgt.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Aubergine, Zucchini und Paprika waschen, putzen und ebenfalls würfeln. Zwiebel, Karotte und Staudensellerie fein schneiden. Die Tomaten grob zerdrücken.
Daran erkennst du es: Alle Zutaten sind vorbereitet und in gleichmäßig große Stücke geschnitten.
40 ml Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebel, Karotte und Sellerie bei mittlerer Hitze 8 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Zwiebel, Karotte und Sellerie sind weich, aber nur leicht gefärbt.
Kartoffeln und 3 g Salz hinzufügen. Alles 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelwürfel sind rundum mit Öl überzogen und leicht angegart.
Paprika dazugeben und 5 Minuten mitgaren. Anschließend Aubergine und die restlichen 20 ml Olivenöl einrühren und weitere 5 Minuten schmoren.
Daran erkennst du es: Paprika und Aubergine sind leicht angegart, aber noch nicht weich.
Tomaten, Wasser, die restlichen 5 g Salz und Pfeffer hinzufügen. Aufkochen lassen, den Topf abdecken und das Gemüse bei niedriger bis mittlerer Hitze 18 Minuten sanft schmoren lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse schmort in einer sanft bewegten, reduzierten Tomatenflüssigkeit.
Zucchini unterheben, den Topf wieder abdecken und alles 10 bis 12 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind weich, während die Gemüsestücke möglichst ihre Form behalten.
Den Deckel abnehmen und das Ciabotto bei Bedarf 3 bis 5 Minuten einkochen lassen, wenn noch zu viel Flüssigkeit im Topf ist.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist leicht eingekocht und haftet locker am Gemüse.
Basilikum grob zupfen und unterheben. Das Gemüse vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen. Warm als Beilage servieren.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist warm, die Kartoffeln sind weich und das Basilikum ist gleichmäßig verteilt.
Gut zu wissen
Festkochende Kartoffeln behalten beim Schmoren eher ihre Würfelform und passen dadurch zur stückigen Konsistenz des Ciabotto.
Die Dosentomaten werden grob zerdrückt, damit sie sich mit Wasser und Gemüse zu einer saftigen, leicht reduzierten Grundlage verbinden.
Das Salz wird aufgeteilt: Ein Teil würzt die Kartoffeln beim Anbraten, der restliche Teil kommt mit Tomaten, Wasser und Pfeffer in den Schmortopf.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und den Ansatz während der ersten 8 Minuten gelegentlich rühren.
Falls nur leicht gebräunt, mit den Tomaten und dem Wasser ablöschen und stark angebräunte Stellen nicht vom Topfboden lösen.
Zucchini erst nach dem ersten Schmoren unterheben und nur 10 bis 12 Minuten mitgaren.
Bei bereits sehr weicher Zucchini das Gericht vorsichtig weiter einkochen und möglichst wenig rühren.
Die Konsistenz vor dem Servieren prüfen und den Deckel bei Bedarf für 3 bis 5 Minuten abnehmen.
Ohne Deckel vorsichtig weiter einkochen, ohne die Gemüsestücke kräftig zu zerdrücken.
Häufig gefragt
Die Zucchini wird erst nach dem ersten Schmoren zugegeben, damit sie weich wird, aber möglichst ihre Form behält.
Das Ciabotto wird warm als Beilage zu Fleisch oder Käse serviert.
Das Gemüse soll weich sein, aber überwiegend stückig bleiben. Die Tomatenflüssigkeit darf saftig und leicht eingekocht sein, ohne das Gericht suppig zu machen.
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