Geeignete Kürbissorte
Violina ist länglich, aromatisch und meist trockener als viele andere Speisekürbisse. Dadurch eignet sie sich besonders gut für eine formstabile Pastafüllung.
Gefüllte Pasta aus Emilia-Romagna
Gefüllte Pasta aus Ferrara mit süßlich-aromatischer Kürbisfüllung, Parmigiano Reggiano, Muskat und Semmelbröseln. Die Cappellacci werden dreieckig gefaltet, zu ihrer charakteristischen Hütchenform verschlossen und mit Salbeibutter und weiterem Parmigiano serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cappellacci di zucca ferraresi verbinden zarten Eierteig mit einer cremigen, würzigen Kürbisfüllung. Der Kürbis wird zunächst im Ofen gegart, damit seine Masse möglichst trocken und aromatisch bleibt. Anschließend wird die Füllung in dünne Teigquadrate gesetzt, die erst zu Dreiecken und dann zu kleinen Cappellacci-Hütchen geformt werden. Mit zerlassener Butter, Salbei und Parmigiano Reggiano bleibt die Servierung schlicht und lässt die Kürbisfüllung im Mittelpunkt.
Zarter, dünner Eierteig umhüllt eine weiche, cremige Kürbisfüllung mit feiner Muskatnote und herzhaftem Parmigiano. Die Butter bringt Fülle, der Salbei ein warmes Kräuteraroma; beim Hineinbeißen bleibt die Pasta weich, aber angenehm bissfest.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen. Das Kürbisfleisch in gleich große Stücke schneiden, Kerne und faserige Teile entfernen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Backen, bis das Fleisch weich und möglichst trocken ist. Anschließend vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Das Kürbisfleisch lässt sich leicht zerdrücken und wirkt möglichst trocken.
Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Eier hineingeben, mit einer Gabel nach und nach Mehl einarbeiten und anschließend 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Den Teig luftdicht abdecken.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und klebt nur noch wenig an der Arbeitsfläche.
Den abgedeckten Teig 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich nach der Ruhezeit geschmeidiger ausrollen.
Das abgekühlte Kürbisfleisch aus der Schale lösen und sehr fein zerdrücken oder durch ein Sieb streichen. Mit Parmigiano Reggiano, Semmelbröseln, Muskatnuss und Salz vermengen. Die Füllung soll weich, aber formstabil sein. Bei sehr feuchtem Kürbis die Masse vor dem Füllen 10 Minuten stehen lassen, damit die Semmelbrösel Flüssigkeit aufnehmen.
Daran erkennst du es: Die Füllung bleibt weich, lässt sich aber zu kleinen Portionen formen.
Den Teig in vier Stücke teilen und jeweils dünn ausrollen, von Hand oder mit der Nudelmaschine etwa 1 mm dünn. In Quadrate von ungefähr 8 cm Seitenlänge schneiden.
Daran erkennst du es: Die Teigplatten sind gleichmäßig dünn und lassen sich sauber schneiden.
Jeweils etwa 15 g Füllung in die Mitte eines Teigquadrats setzen. Das Quadrat zu einem Dreieck falten und die Ränder sorgfältig zusammendrücken, dabei eingeschlossene Luft herausstreichen. Die beiden spitzen Enden über einem Finger zusammenführen und fest andrücken, sodass die typische Cappellacci-Form entsteht. Die fertigen Stücke auf ein leicht bemehltes Tuch legen.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind rundum dicht verschlossen und die Spitzen halten ihre Hütchenform.
Das Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen.
Daran erkennst du es: Das Wasser kocht deutlich, bevor die Pasta hineingegeben wird.
Während das Wasser erhitzt wird, die Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Die Salbeiblätter dazugeben und die Butter bei milder Hitze aromatisieren.
Daran erkennst du es: Die Butter ist geschmolzen und duftet deutlich nach Salbei, ohne stark zu bräunen.
Die Cappellacci portionsweise in das leicht sprudelnde Wasser geben und 4–5 Minuten garen, bis der Teig weich, aber noch bissfest ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist weich, aber noch bissfest; die gefüllten Stücke bleiben intakt.
Die Cappellacci mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und vorsichtig in der Salbeibutter schwenken. Auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit dem restlichen Parmigiano Reggiano bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist vollständig von der Salbeibutter überzogen und wird sofort serviert.
Gut zu wissen
Violina ist länglich, aromatisch und meist trockener als viele andere Speisekürbisse. Dadurch eignet sie sich besonders gut für eine formstabile Pastafüllung.
Wenn Violina nicht erhältlich ist, kann Hokkaido verwendet werden. Die Füllung wird dadurch etwas kräftiger und nussiger.
Der fein geriebene Hartkäse würzt die Füllung und sorgt zugleich für eine herzhafte Ergänzung zur mild-süßlichen Kürbisnote.
Die Füllung wird etwas kräftiger und nussiger und kann je nach Kürbis etwas feuchter ausfallen.
Violina im gleichen küchenfertigen Gewicht durch Hokkaido ersetzen. Den Hokkaido ebenfalls im Ofen weich und möglichst trocken garen, bevor das Fleisch zerdrückt wird.
Eine möglichst trockene Kürbissorte verwenden und das Kürbisfleisch im Ofen weich, aber nicht wässrig garen. Bei Bedarf die Füllung vor dem Formen 10 Minuten mit den Semmelbröseln stehen lassen.
Etwas Zeit zum Quellen geben und erst danach weiterformen; die Füllung nicht mit einer zusätzlichen, unbelegten Menge Semmelbröseln verändern.
Die Ränder sauber verschließen, eingeschlossene Luft herausstreichen und die Spitzen fest zusammendrücken.
Bereits geformte Stücke vor dem Garen nochmals an den Rändern andrücken.
Bei leicht sprudelndem Wasser portionsweise garen und die Pasta vorsichtig behandeln.
Die Hitze reduzieren und die übrigen Stücke behutsam mit der Schaumkelle bewegen.
Den Teig gleichmäßig auf etwa 1 mm ausrollen und beim Formen die Ränder nicht unnötig breit lassen.
Weitere Teigportionen dünner ausrollen; bereits gegarte Stücke nicht erneut lange kochen.
Häufig gefragt
Besonders geeignet ist eine trockene, aromatische Sorte wie Violina. Falls sie nicht erhältlich ist, kann Hokkaido verwendet werden; die Füllung wird dann etwas kräftiger und nussiger.
Die Füllung wird auf ein quadratisches Teigstück gesetzt. Das Quadrat wird zu einem Dreieck gefaltet, anschließend werden die beiden Spitzen über einem Finger zusammengeführt und festgedrückt.
Die Masse vor dem Formen etwa 10 Minuten stehen lassen, damit die Semmelbrösel Flüssigkeit aufnehmen. Der Kürbis sollte außerdem im Ofen möglichst trocken gegart und vollständig abgekühlt sein.
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