Busiate und Sauce
Die gedrehte Form der Busiate hält das Pesto besonders gut. Casarecce sind eine passende Ersatzform, bringen aber nicht die typische Form aus dem Raum Trapani mit.
Pasta fredda · Sizilien
Kalte sizilianische Busiate mit rohem Pesto alla trapanese aus reifen Tomaten, blanchierten Mandeln, Basilikum, Knoblauch und Pecorino SicilianoGeschützter sizilianischer Schafskäse aus Rohmilch mit regional festgelegter Herstellung.. Gewürfelte Tomaten und frisches Basilikum sorgen für einen saftigen Abschluss.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese kalte Pasta bringt die Aromen von Trapani auf den Teller: Reife Tomaten, Mandeln, Basilikum, Knoblauch und Pecorino werden zu einem groben, cremigen Pesto verarbeitet. Die gedrehte Form der Busiate hält die sämige Sauce besonders gut. Nach dem Garen wird die Pasta abgekühlt und erst dann mit dem rohen Pesto, gewürfelten Tomaten und Basilikum vermischt.
Die Pasta schmeckt frisch, aromatisch und leicht nussig. Das Pesto ist sämig, aber nicht vollständig glatt, mit kleinen Mandelstückchen und einer deutlichen Tomaten-Basilikum-Note. Die gewürfelten Tomaten bringen Saftigkeit, während Pecorino und Knoblauch für Würze sorgen.
Schritt für Schritt
Die Mandeln in einer trockenen Pfanne bei mittlerer bis niedriger Hitze 2–3 Minuten rösten und dabei regelmäßig wenden. Auf einen Teller geben und vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mandeln duften nussig und sind leicht gebräunt, aber nicht dunkel.
Wichtig: Die Pfanne und die gerösteten Mandeln können sehr heiß sein.
Die 250 g Tomaten an der Unterseite kreuzweise einritzen, 30–60 Sekunden in kochendes Wasser geben und anschließend abkühlen lassen. Die Haut abziehen, die Tomaten halbieren, die wässrigen Kerne entfernen und das Fruchtfleisch grob schneiden. Die übrigen 150 g Tomaten fein würfeln.
Daran erkennst du es: Die Haut der Tomaten beginnt sich an den eingeritzten Stellen zu lösen.
Wichtig: Beim Herausnehmen der blanchierten Tomaten vorsichtig mit heißem Wasser umgehen.
Knoblauch, geröstete Mandeln und 4 g Salz in einem Mörser grob zerstoßen. Basilikum und die vorbereiteten Tomaten portionsweise einarbeiten. Alternativ alles in einem Mixer mit kurzen Intervallen zerkleinern, damit die Masse nicht warm wird. Pecorino, Pfeffer und 70 ml Olivenöl unterrühren, bis ein sämiges, leicht körniges Pesto entsteht.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist sämig, leicht körnig und gleichmäßig verbunden.
Das Wasser mit den 25 g Salz in einem großen Topf aufkochen. Die Busiate nach Packungsangabe, meist 10–12 Minuten, bissfest garen. Etwa 40 ml Kochwasser abnehmen, dann die Pasta abgießen.
Daran erkennst du es: Die Busiate ist bissfest und nicht weich gekocht.
Wichtig: Beim Abgießen auf den heißen Dampf und das kochende Wasser achten.
Die heiße Pasta in eine breite Schüssel geben, mit 10 ml Olivenöl vermengen und unter gelegentlichem Wenden etwa 20 Minuten abkühlen lassen. Sie soll noch leicht temperiert, aber nicht mehr heiß sein.
Daran erkennst du es: Die Pasta ist nicht mehr heiß, sondern nur noch leicht temperiert.
Das Pesto mit den 40 ml Kochwasser glattrühren.
Daran erkennst du es: Das Pesto ist etwas geschmeidiger und lässt sich leicht mit der Pasta verbinden.
Das Pesto zur abgekühlten Pasta geben und gründlich vermengen. Die gewürfelten Tomaten und die restlichen Basilikumblätter unterheben.
Daran erkennst du es: Pesto und Pasta sind gleichmäßig verbunden, ohne dass die Tomaten zerdrückt werden.
Die Pasta 10 Minuten kühl und zugedeckt ziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal durchheben, damit sich das Pesto gleichmäßig verteilt.
Daran erkennst du es: Das Pesto haftet gleichmäßig an der Pasta und die Pasta wird kalt servierfertig.
Gut zu wissen
Die gedrehte Form der Busiate hält das Pesto besonders gut. Casarecce sind eine passende Ersatzform, bringen aber nicht die typische Form aus dem Raum Trapani mit.
Pecorino Siciliano ist ein sizilianischer Schafskäse. Pecorino Romano kann ersatzweise verwendet werden und schmeckt meist kräftiger und salziger.
250 g Tomaten werden für das Pesto blanchiert, gehäutet und entkernt. Weitere 150 g werden roh gewürfelt und erst zum Schluss untergehoben.
Die Sauce haftet weiterhin gut, die typische gedrehte Form aus dem Raum Trapani fehlt jedoch.
Casarecce in derselben Menge verwenden und nach Packungsangabe bissfest garen.
Das Pesto wird meist kräftiger und salziger.
Pecorino Romano fein reiben und wie Pecorino Siciliano unter das Pesto rühren. Bei Bedarf die übrige Salzzugabe nicht verändern, sondern erst am Ende abschmecken.
Bei mittlerer bis niedriger Hitze rösten und regelmäßig wenden.
Stark verbrannte Mandeln ersetzen; leicht zu dunkel geröstete Mandeln nur verwenden, wenn sie nicht bitter schmecken.
Mit kurzen Intervallen mixen und die leicht körnige Konsistenz erhalten.
Einige fein gehackte Mandeln oder kleine Tomatenstücke unterheben, sofern noch Zutaten vorhanden sind.
Die Pasta etwa 20 Minuten abkühlen lassen, bis sie nur noch leicht temperiert ist.
Die vermengte Pasta weiter abkühlen lassen und vor dem Servieren mit einem kleinen Teil des Kochwassers vorsichtig lockern.
Vor dem Abgießen 40 ml Kochwasser abnehmen.
Falls vorhanden, sehr wenig warmes Wasser einarbeiten und die Pasta gründlich vermengen.
Das Pesto wird im Mixer etwas feiner verarbeitet, bleibt aber weiterhin sämig und nicht vollständig flüssig.
Eine leicht zugängliche Pasta-Variante mit ähnlicher Saucehaftung.
Häufig gefragt
Ja. Casarecce eignen sich als Ersatz und nehmen die Sauce ähnlich gut auf, haben aber nicht die typische gedrehte Form aus dem Raum Trapani.
Ja. Die Zutaten mit kurzen Intervallen zerkleinern, damit die Masse nicht warm wird und leicht körnig bleibt.
Pecorino Romano ist eine passende Alternative. Er schmeckt meist etwas kräftiger und salziger.
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