Marzemino
Der fruchtige Rotwein aus dem Trentino ist in gut sortierten Weinhandlungen, italienischen Spezialitätengeschäften und bei manchen Online-Weinhändlern erhältlich.
Rinderschmorgericht aus Trentino
Kräftiger Rinderschmorbraten aus dem Trentino, der 48 Stunden in Marzemino, Gemüse und Kräutern mariniert und anschließend langsam in einer würzigen Tomatensauce geschmort wird. Serviert wird das zarte Fleisch mit gelber Polenta aus Storo.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Brasato al Marzemino verbindet ein gleichmäßiges Stück Rind aus der Keule mit dem fruchtigen Rotwein Marzemino. Nach der langen Marinierzeit wird das Fleisch kräftig angebraten und langsam mit Gemüse, Tomaten und Kräutern geschmort. Dazu passt gelbe Polenta, die die aromatische Sauce aufnimmt.
Das Fleisch ist weich und lässt sich leicht mit der Gabel einstechen, bleibt aber schnittfähig. Die Sauce schmeckt würzig, fruchtig und tomatig mit deutlichen Wein- und Kräuternoten. Die gelbe Polenta ist mild, warm und je nach Mahlgrad weich bis leicht körnig.
Schritt für Schritt
Sellerie, Karotte und Zwiebeln putzen und in kleine Würfel schneiden. Das Rind mit dem Gemüse, Marzemino, Rosmarin, Lorbeer und Salbei in eine abgedeckte Schüssel geben. Die Schüssel in den Kühlschrank stellen und das Fleisch 48 Stunden marinieren, dabei mehrmals wenden.
Wichtig: Das Fleisch während der gesamten Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und gründlich trocken tupfen. Die Marinade durch ein Sieb gießen und Wein, Gemüse und Kräuter getrennt bereithalten.
Das Olivenöl in einem schweren Schmortopf erhitzen. Das Fleisch rundum kräftig anbraten, herausnehmen und beiseitestellen. Das vorbereitete Gemüse in den Topf geben und etwa 8 Minuten anschwitzen.
Das Fleisch wieder in den Topf legen. Den aufgefangenen Marzemino angießen und etwa 5 Minuten offen einkochen lassen. Die stückigen Tomaten, Rosmarin, Lorbeer und Salbei hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Topf abdecken und das Fleisch bei sehr niedriger Hitze 1 Stunde 45 Minuten bis 2 Stunden sanft schmoren lassen. Das Fleisch etwa alle 30 Minuten wenden. Es ist fertig, wenn es sich leicht mit einer Gabel einstechen lässt.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Das Fleisch aus dem Topf nehmen und 10 Minuten ruhen lassen. Kräuter entfernen. Die Sauce durch ein Sieb streichen und wieder in den Topf geben. Das Fleisch quer zur Faser in Scheiben schneiden und bis zum Servieren in der Sauce warm halten.
Für die Polenta das Wasser mit dem Salz aufkochen. Das Maismehl unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Die Hitze reduzieren und die Polenta je nach Mahlgrad 35 bis 45 Minuten sanft quellen lassen, dabei regelmäßig rühren. Die Polenta kann gegen Ende der Schmorzeit parallel zubereitet werden, damit sie zum Servieren frisch ist.
Daran erkennst du es: Die Polenta ist je nach Mahlgrad weich und gleichmäßig gequollen.
Die Rindfleischscheiben mit reichlich Sauce auf der gelben Polenta anrichten.
Gut zu wissen
Der fruchtige Rotwein aus dem Trentino ist in gut sortierten Weinhandlungen, italienischen Spezialitätengeschäften und bei manchen Online-Weinhändlern erhältlich.
Grobes gelbes Maismehl aus Storo unterstreicht den regionalen Bezug. Grobes gelbes Polentamehl ist eine passende Alternative mit ähnlicher Konsistenz.
Der Staudensellerie wird zusammen mit Karotte und Zwiebeln fein gewürfelt und bildet die aromatische Gemüsegrundlage der Sauce.
Die Sauce wird weniger charakteristisch und etwas weniger würzig.
Marzemino im gleichen Volumen durch einen trockenen, fruchtigen Rotwein aus dem Trentino ersetzen und wie beschrieben für die Marinade und Sauce verwenden.
Die Konsistenz bleibt ähnlich, der regionale Bezug fällt jedoch weniger deutlich aus.
Das grobe gelbe Polentamehl im gleichen Gewicht verwenden und nach dem beschriebenen Verfahren zubereiten.
Das Fleisch vor dem Anbraten sorgfältig mit Küchenpapier trocken tupfen.
Das Fleisch aus dem Topf nehmen, trocken tupfen und portionsweise erneut kräftig anbraten, bevor es zurück in den Schmortopf kommt.
Wein, Gemüse und Kräuter nach dem Abseihen getrennt bereithalten.
Die Flüssigkeit nachträglich abseihen und die Kräuter vor dem Passieren der Sauce entfernen.
Das Maismehl langsam einrieseln lassen und dabei kontinuierlich rühren.
Die Polenta kräftig weiterrühren; größere Klumpen mit dem Schneebesen zerdrücken.
Häufig gefragt
Ja. Ein trockener, fruchtiger Rotwein aus dem Trentino eignet sich als Alternative. Die Sauce wird dadurch weniger charakteristisch und etwas weniger würzig.
Das Fleisch ist fertig, wenn es sich leicht mit einer Gabel einstechen lässt. Anschließend sollte es 10 Minuten ruhen, bevor es quer zur Faser geschnitten wird.
Ja. Grobes gelbes Polentamehl funktioniert ebenfalls und ergibt eine ähnliche Konsistenz. Der regionale Bezug fällt dann weniger deutlich aus.
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