Mehl und Kartoffelstärke
Die Mischung aus Weizenmehl und Kartoffelstärke unterstützt die weiche, zarte Struktur des Hefekuchens.
Süßer Hefekranz aus der Lombardei
Weicher, ringförmiger Festtags-Hefekuchen aus Brescia in der Lombardei mit Butter, Eiern, Vanille und Zitronenschale. Die vereinfachte Hausversion wird nach zwei Gehzeiten in einer 24-cm-Ring- oder Gugelhupfform gebacken und ausgekühlt mit Puderzucker serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bossolà bresciano ist ein lockerer italienischer Hefekranz mit feiner Butter-, Vanille- und Zitronennote. Kartoffelstärke macht die Krume besonders zart, während die zweimalige Gehzeit für ein luftiges Ergebnis sorgt. Diese gut planbare Hausversion passt als festliches Gebäck zum Frühstück oder zur Kaffeetafel.
Der Bossolà ist weich, locker und feinporig. Die Kruste bräunt mild, während Butter, Vanille und Zitronenschale die süße, aromatische Krume prägen. Puderzucker ergänzt den Kuchen mit einer leichten, pudrigen Süße.
Schritt für Schritt
Die Ring- oder Gugelhupfform sorgfältig mit 20 g Butter ausstreichen und mit 15 g Mehl ausstäuben. Die Milch im kleinen Topf auf etwa 30 bis 35 °C erwärmen. Die Hefe darin mit 1 Esslöffel vom abgewogenen Zucker verrühren und 10 Minuten stehen lassen.
Weizenmehl, Kartoffelstärke, Salz und den restlichen Zucker in der großen Schüssel mischen. Eier, weiche Butter, Zitronenschale und Vanillemark dazugeben. Die Hefemilch einarbeiten und den Teig mit den Knethaken 8 bis 10 Minuten auf niedriger bis mittlerer Stufe kneten. Der Teig bleibt weich und leicht klebrig, soll aber glatt und elastisch werden.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und elastisch, bleibt aber weich und leicht klebrig.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien Ort bei etwa 24 bis 26 °C rund 60 Minuten gehen lassen. Er soll sichtbar aufgegangen sein.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Den Teig einmal kurz durchkneten und in die vorbereitete Form geben. Die Oberfläche mit einem leicht angefeuchteten Teigschaber glätten. Abdecken und weitere 45 bis 60 Minuten gehen lassen, bis der Teig fast den Formenrand erreicht.
Daran erkennst du es: Der Teig reicht fast bis an den Formenrand.
Den Backofen rechtzeitig auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form auf der unteren Schiene einschieben und den Bossolà 40 bis 45 Minuten backen. Bei zu starker Bräunung die Oberfläche locker mit Backpapier abdecken. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob kein feuchter Teig mehr daran haftet.
Daran erkennst du es: Am Holzstäbchen haftet kein feuchter Teig mehr.
Wichtig: Beim Herausnehmen die heiße Form mit geeigneten Ofenhandschuhen anfassen.
Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, vorsichtig stürzen und anschließend vollständig auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Daran erkennst du es: Der Kuchen lässt sich vorsichtig aus der Form lösen und ist vor dem Bestäuben vollständig ausgekühlt.
Wichtig: Die Form und der frisch gebackene Kuchen können noch heiß sein.
Gut zu wissen
Die Mischung aus Weizenmehl und Kartoffelstärke unterstützt die weiche, zarte Struktur des Hefekuchens.
Fein abgeriebene Zitronenschale und Vanillemark verteilen ihr Aroma gleichmäßig im angereicherten Teig.
Weiche Butter und zimmerwarme Eier lassen sich leichter zu einem gleichmäßigen, angereicherten Hefeteig verbinden.
Die Milch nur auf etwa 30 bis 35 °C erwärmen, bevor die Hefe eingerührt wird.
Den Teig an einem zugfreien, mild warmen Ort weiter gehen lassen; bei ausbleibender Aktivität lässt er sich nicht zuverlässig retten.
Die angegebene Knetzeit einhalten und die Elastizität des Teigs beurteilen, statt nach Gefühl viel Mehl zu ergänzen.
Den Teig jeweils sichtbar aufgehen lassen und in der Form bis fast an den Rand gehen lassen.
Wenn der Teig noch nicht im Ofen ist, die zweite Gehzeit verlängern, bis der Formenrand fast erreicht ist.
Die Oberfläche bei Bedarf locker mit Backpapier abdecken und den Kuchen weiterbacken.
Backpapier locker auflegen und bis zur Stäbchenprobe weiterbacken.
Häufig gefragt
Vorgesehen ist eine Ring- oder Gugelhupfform mit 24 cm Durchmesser. Die Form wird vor dem Einfüllen sorgfältig gebuttert und mit Mehl ausgestäubt.
Nach 40 bis 45 Minuten sollte am Holzstäbchen kein feuchter Teig mehr haften. Bei zu starker Bräunung die Oberfläche locker mit Backpapier abdecken.
Der Teig bleibt weich und leicht klebrig, soll nach dem Kneten aber glatt und elastisch sein. Nicht vorschnell zusätzliches Mehl einarbeiten.
Der Kuchen wird nach dem vollständigen Auskühlen mit Puderzucker bestäubt und in Stücke geschnitten serviert.
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