Pasta fredda al pesto genovese mit getrockneten Tomaten und grünen Oliven

Ligurische Pasta fredda

Kalte kurze Pasta mit cremigem Pesto genovese, getrockneten Tomaten und grünen Oliven. Basilikum, Pinienkerne, Parmigiano Reggiano und Pecorino Sardo geben dem Gericht seine ligurische Note.

Zum Rezept
Pasta fredda al pesto genovese mit getrockneten Tomaten und Oliven
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 10 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 60 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Nudelgerichte
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte, Nüsse und Samen, Obst, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Kochen in Flüssigkeit, Mahlen, Zerstoßen und Verreiben, Rösten und Ofenbraten
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die kurze Pasta nimmt das cremige Pesto gut auf und bleibt durch das leicht verkürzte Garen auch kalt angenehm bissfest.
  • Getrocknete Tomaten und grüne Oliven ergänzen das frische Basilikumaroma mit Süße, Würze und einer leicht salzigen Note.
  • Abgekühltes Kochwasser lockert das Pesto und verhindert, dass die kalte Pasta trocken oder kompakt wirkt.

Diese Pasta fredda verbindet kräftiges Pesto genovese mit süß-würzigen getrockneten Tomaten und grünen Oliven. Die Pasta wird bissfest gegart, mit Olivenöl abgekühlt und anschließend mit dem Pesto sowie etwas gekühltem Kochwasser geschmeidig vermengt.

Frisch-aromatisch nach Basilikum und nativem Olivenöl, dazu würziger Hartkäse, süßlich-konzentrierte Tomaten und grüne Oliven. Die Pasta bleibt bissfest, das Pesto cremig und die einzelnen Zutaten klar erkennbar.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Pinienkerne rösten

    Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten rösten, bis sie leicht duften. Auf einem Teller vollständig abkühlen lassen.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pinienkerne duften leicht und sind nicht zu dunkel geröstet.

    • Die Pfanne nicht zusätzlich fetten.
    • Die Pinienkerne nach dem Rösten aus der heißen Pfanne nehmen, damit sie nicht nachgaren.
  2. Pesto zubereiten

    Basilikum, Knoblauch, Pinienkerne und Salz in einem Mörser oder kleinen Mixer zerkleinern. Parmigiano Reggiano und Pecorino Sardo einarbeiten. Das Olivenöl langsam zugießen und zu einem cremigen Pesto verrühren.

    Daran erkennst du es: Das Pesto ist cremig und die Zutaten sind gleichmäßig verbunden.

    • Das Öl langsam zugießen, damit das Pesto gleichmäßig cremig wird.
  3. Tomaten und Oliven vorbereiten

    Die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden. Die grünen Oliven halbieren oder, wenn sie sehr groß sind, vierteln.

    • Bei sehr großen Oliven sorgen Viertel für eine gleichmäßigere Verteilung in der Pasta.
  4. Pasta garen

    Das Wasser mit dem Salz aufkochen. Die Pasta hineingeben und 1 Minute kürzer als auf der Packung angegeben garen, damit sie auch nach dem Abkühlen Biss behält. 60 ml Kochwasser abschöpfen, die Pasta abgießen und kurz abtropfen lassen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pasta ist bissfest und wird 1 Minute kürzer als auf der Packung angegeben gegart.

    • Das Kochwasser vor dem Abgießen abnehmen.
    • Die Pasta nicht weich kochen, da sie beim Abkühlen noch nachzieht.

    Wichtig: Beim Abgießen des kochenden Wassers vorsichtig arbeiten.

  5. Pasta abkühlen

    Die Pasta auf einem großen Teller oder Blech verteilen, mit dem Olivenöl vermengen und etwa 20 Minuten abkühlen lassen. Sie soll nicht mehr heiß sein, aber noch nicht ausgetrocknet wirken.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Pasta ist nicht mehr heiß und wirkt noch leicht saftig.

    • Die Pasta möglichst flach verteilen, damit sie gleichmäßig abkühlt.
    • Während die Pasta abkühlt, können Pesto, Tomaten und Oliven vorbereitet werden.
  6. Alles vermengen

    Das Pesto mit 30 ml abgekühltem Kochwasser glatt rühren. Pasta, Pesto, Tomaten und Oliven in einer Schüssel gründlich vermengen. Falls die Mischung zu fest wirkt, nach und nach weiteres Kochwasser einarbeiten.

    Daran erkennst du es: Pesto und Kochwasser verbinden sich zu einer glatten, geschmeidigen Mischung.

    • Das Kochwasser portionsweise zugeben, damit die Pasta nicht wässrig wird.
    • Die Zutaten gründlich, aber vorsichtig vermengen, damit die Oliven und Tomaten ihre Form behalten.
  7. Kühl ziehen lassen und servieren

    Die Pasta 10 Minuten kühl ziehen lassen und anschließend servieren. Vor dem Anrichten noch einmal vorsichtig durchheben, damit sich Pesto, Tomaten und Oliven gleichmäßig verteilen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Pesto, Tomaten und Oliven sind gleichmäßig verteilt und die Pasta ist angenehm kühl.

    • Vor dem Servieren vorsichtig durchheben, da sich das Pesto während der Kühlzeit absetzen kann.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kochwasser zurückbehalten: Vor dem Abgießen 60 ml Kochwasser abnehmen. Ein Teil wird direkt mit dem Pesto verrührt, der Rest kann bei Bedarf zum Lockern der Pasta verwendet werden.
  • Pasta vor dem Vermengen abkühlen: Die Pasta soll nicht mehr heiß sein, bevor sie mit dem Pesto vermengt wird. So bleibt das Basilikumaroma frischer und das Pesto wirkt nicht unnötig ölig.
  • Biss erhalten: Die Pasta eine Minute kürzer als auf der Packung angegeben garen, da sie beim Abkühlen noch nachzieht.

Zutatenwissen

Pecorino Sardo finden

Pecorino Sardo ist meist in italienischen Feinkostläden, an gut sortierten Käsetheken oder in größeren Supermärkten erhältlich. Er bringt eine würzige, leicht pikante Käsenote ins Pesto.

Oliven vorbereiten

Die grünen Oliven werden entsteint verwendet und je nach Größe halbiert oder geviertelt, damit sie sich gleichmäßig in der Pasta verteilen.

Sinnvolle Alternativen

Pecorino Romano

Das Pesto wird etwas salziger und kräftiger im Geschmack.

Pecorino Sardo im gleichen Gewicht durch Pecorino Romano ersetzen und das Pesto erst danach abschmecken.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die kalte Pasta ist weich und verliert ihren Biss.

Die Garzeit verkürzen und die Pasta nach dem Abgießen direkt zum Abkühlen verteilen.

Die weiche Pasta vorsichtig mit den übrigen Zutaten vermengen und nicht weiter stehen lassen.

Die fertige Pasta wirkt trocken oder das Pesto liegt kompakt an den Nudeln.

Das Pesto zunächst mit 30 ml Kochwasser verrühren und bei Bedarf weiteres Wasser portionsweise einarbeiten.

Etwas zurückbehaltenes Kochwasser nach und nach unterheben.

Das Pesto schmeckt bitter oder wirkt deutlich zu dunkel.

Nur rösten, bis sie leicht duften, und anschließend sofort auf einem Teller abkühlen lassen.

Die Pasta wirkt wässrig und das Pesto haftet nicht gut.

Das Wasser nur nach und nach einarbeiten und die Konsistenz nach jeder Zugabe prüfen.

Die Pasta kurz stehen lassen und vorsichtig durchheben, damit sich das Pesto wieder verteilt.

Servieren und kombinieren

  • Gut gekühlt servieren: Die Pasta nach der kurzen Kühlzeit servieren und vor dem Anrichten noch einmal vorsichtig durchheben.
  • Ligurische Aromen hervorheben: Die Kombination aus Basilikum, Pinienkernen, Hartkäse, getrockneten Tomaten und grünen Oliven als eigenständige kalte Pastamischung servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Das Rezept enthält Parmigiano Reggiano und Pecorino Sardo.
  • Schalenfrüchte: enthält · Pinienkerne sind als Zutat enthalten.
  • Glutenhaltiges Getreide: uncertain · Die konkrete Getreidebasis der verwendeten Pasta ist nicht näher angegeben.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich Pecorino Sardo ersetzen?

Ja. Pecorino Romano eignet sich im gleichen Gewicht. Das Pesto wird dadurch etwas salziger und kräftiger.

Warum wird die Pasta eine Minute kürzer gegart?

Die Pasta zieht beim Abkühlen noch nach. Durch die verkürzte Garzeit bleibt sie in der kalten Zubereitung bissfest.

Wofür wird das Kochwasser verwendet?

Ein Teil des abgekühlten Kochwassers macht das Pesto geschmeidig. Bei Bedarf kann weiteres Wasser eingearbeitet werden, wenn die Mischung zu fest wirkt.

Aus unserer Küche

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