Feste, reife Feigen verwenden
Feste, reife Feigen behalten beim langsamen Garen besser ihre Form und werden dennoch weich und glänzend.
Frucht-Dessert · Romagna
Ganze feste Feigen werden in der Romagna langsam mit Zucker, Zitronenschale, Zitronensaft und etwas Wasser gegart, bis sie weich, glänzend und von einem dichten Zitronensirup umhüllt sind.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fichi caramellati sind ganze Feigen, die in der Romagna langsam mit Zucker und Zitronenschale weich und glänzend gekocht werden. Die Früchte behalten dabei ihre Form, während sich im Topf ein dichter, aromatischer Sirup bildet. Serviert werden sie lauwarm oder bei Raumtemperatur als schlichtes Fruchtdessert aus der Emilia-Romagna.
Weiche, noch formstabile Feigen mit glänzender Oberfläche, süßem Fruchtaroma und einer klaren Zitronennote; der eingekochte Sirup ist dicht, saftig und leicht klebrig.
Schritt für Schritt
Die Feigen vorsichtig waschen und vollständig trocken tupfen. Die Stielansätze knapp abschneiden, die Früchte aber ganz lassen.
Die Zitrone heiß abwaschen. Die Schale mit einem Sparschäler in dünnen Streifen abziehen und den Saft auspressen.
Die Feigen nebeneinander in den breiten Topf mit schwerem Boden setzen. Zucker, Zitronenschale, Zitronensaft und Wasser darübergeben. Den Topf abdecken und die Feigen 8–12 Stunden bei Raumtemperatur ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Es hat sich genügend Fruchtsaft mit Zucker und Zitrone gesammelt.
Den Topf auf niedrige bis mittlere Hitze stellen und die Flüssigkeit langsam erhitzen. Sobald sich genügend Saft gebildet hat, die Hitze auf niedrig stellen. Die Feigen 2–2½ Stunden sanft köcheln lassen. Den Topf gelegentlich vorsichtig rütteln, aber die Früchte nicht umrühren, damit sie ihre Form behalten.
Daran erkennst du es: Die Feigen sind weich, behalten aber ihre Form und liegen in einem aromatischen Fruchtsirup.
In den letzten 15–20 Minuten den Deckel abnehmen. Den Sirup einkochen lassen, bis er dickflüssig ist und die Feigen glänzend umhüllt. Bei Bedarf die Hitze weiter reduzieren, damit der Zucker nicht anbrennt.
Daran erkennst du es: Der Sirup ist dickflüssig und umhüllt die Feigen glänzend.
Die Fichi caramellati im Topf 20 Minuten abkühlen lassen. Anschließend lauwarm oder bei Raumtemperatur mit etwas von ihrem Zitronensirup servieren.
Daran erkennst du es: Die Feigen sind lauwarm oder auf Raumtemperatur abgekühlt und vom eigenen Sirup überzogen.
Gut zu wissen
Feste, reife Feigen behalten beim langsamen Garen besser ihre Form und werden dennoch weich und glänzend.
Die Zitronenschale in dünnen Streifen abziehen und den weißen Schalenanteil möglichst vermeiden, damit der Sirup aromatisch bleibt.
Feste, reife Früchte verwenden und den Topf während des Garens nur vorsichtig rütteln.
Den Sirup bei niedriger Hitze einkochen und die Temperatur weiter reduzieren, sobald er stark konzentriert oder zu dunkel wird.
Die Feigen können nach dem Ansetzen 8–12 Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur ziehen, bevor sie gegart werden.
Häufig gefragt
Die Feigen ziehen abgedeckt 8–12 Stunden bei Raumtemperatur mit Zucker, Zitronenschale, Zitronensaft und Wasser.
Nach 20 Minuten Abkühlzeit werden sie lauwarm oder bei Raumtemperatur mit etwas von ihrem eigenen Zitronensirup serviert.
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